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24.09.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly SEP V 2021

Digital Marketing Weekly SEP V 2021

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Diese Woche lernst du in unseren 121STUNDEN, welche Elemente in Google Analytics 4 (noch) fehlen und wie du sie ersetzen kannst. Außerdem zeigen wir dir, wie sich Websites Themes auf dein SEO auswirken können. Du erfährst, welche Entwicklungen Social Media Apps in den letzten Jahren durchgemacht haben und wie du auf YouTube die passenden Mikro Influencer für dein Business findest. Zu guter Letzt geben wir dir einen Überblick über die verschiedenen Arten von Sponsored Content und geben dir eine Einführung in die Facebook Custom Audiences

Unsere Themen in dieser Woche

Advanced

Google Analytics 4: What’s missing?

Google Analytics 4 (GA4) hat die Welt der Webanalyse einmal komplett auf den Kopf gestellt. Ein einziges Tracking-Tool für Web und App, ein neues, eventbasiertes Datenmodell, eine neue Benutzeroberfläche … Viele Elemente des neuen GA4 sind eine echte Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger Universal Analytics. Google Analytics 4 steckt allerdings noch in den Kinderschuhen und hat (noch) einige Mängel. Gemeinsam mit Data Driven möchten wir dir diese Woche erklären, wo diese Schwachstellen liegen und wie du sie umgehen kannst.

  1. Absprungrate
    Die Absprungrate, auch Bounce Rate genannt, ist in GA4 nicht mehr verfügbar. Stattdessen findest du neue Metriken für das Engagement und den Seitenwert. Diese beiden Werte sagen mehr über die Performance deiner Website aus als die Absprungrate.
    👉🏼 Wie es sich mit den anderen Metriken in GA4 verhält, kannst du direkt auf unserem Blog nachlesen.
  2. Seitenaufrufe
    Prinzipiell sind Seitenaufrufe die Grund-Metrik in Universal Analytics. Bei Google Analytics 4 suchst du sie vergebens. Einen richtigen Workaround gibt es hier nicht. Du musst dich schlichtweg daran gewöhnen, das Google Analytics 4 Seitenaufrufe nicht als Metrik unterstützt. Zwar hast du die Möglichkeit, verschiedene Arten von Seitenaufrufen herauszufiltern – das gilt dann aber gleich für die ganze Property.
    👉🏼 Statt Seitenaufrufen hast du in GA4 Ereignisse als Basis für deine Ziele. Unser Analytics-Experte Alexander Holl hat einen Guide verfasst, in welchem du alles zu Ereignissen und Zielen in GA4 nachlesen kannst.
  3. IP-Filter
    IP-Filtering ist in GA4 nur noch eingeschränkt möglich. Konkret bedeutet dies, dass du nur eine bestimmte Anzahl von IP-Adressen vom Tracking blockieren kannst.
  4. Hostname-Filter
    Der Hostname-Filter ist in GA4 ebenfalls nicht mehr verfügbar. Du kannst ihn allerdings über deinen Google Tag Manager aktivieren. Falls du nicht weißt, wie das geht, solltest du hier aber einen Experten zu Rate ziehen, denn das ist etwas tricky.
  5. Benutzerdefinierte Dimensionen
    In deinen GA4- Berichten kannst du insgesamt nur noch bis zu 50 verschiedene benutzerdefinierte Dimensionen anlegen. Shop-Betreiber trifft es doppelt so hart, da es keine Möglichkeit mehr gibt, benutzerdefinierte Dimensionen auf Produkt-Ebene zu erstellen. Es gibt allerdings einige Möglichkeiten, vorhandene und benutzerdefinierte Dimensionen an deine Bedürfnisse anzupassen und so die richtigen Messwerte abzubilden. Um viel Ausprobieren und Testen kommst du hier allerdings nicht herum.
  6. Design
    Aufgrund des simplen und reduzierten Menüs ist es oft nicht direkt ersichtlich, wenn in GA4 neue Funktionen hinzukommen. Wir raten dir, einschlägigen Blogs (und natürlich unserem Newsletter 😉) zu folgen, um keine Neuerungen zu verpassen.
  7. E-Mail-Benachrichtigungen
    In Google Analytics 4 gibt es nicht die Möglichkeit, dir oder deinen Kunden regelmäßig Berichte per E-Mail schicken zu lassen. Die Lösung sind hier die sogenannten Alerts: In deinem GA4-Konto kannst du einstellen, dass du regelmäßige Benachrichtigungen über bestimmte Berichte erhalten möchtest. Diese Alerts kannst du in deinem Account empfangen, oder sie als E-Mail in dein Postfach weiterleiten lassen.
  8. Berichte
    Einige Berichte aus Universal Analytics sind in GA4 nicht mehr verfügbar, wie zum Beispiel der Verhaltensfluss. Einen ähnlichen Bericht findest du allerdings bei der explorativen Pfadanalyse.

Einige dieser Punkte werden sich wohl nicht mehr ändern. Du musst sie akzeptieren und lernen, damit umzugehen. Neue Funktionen bieten aber auch immer neue Chancen. Da GA4 aber noch so neu ist, gehen wir ebenfalls davon aus, dass Google die neue Analytics-Version immer weiter verbessern wird und regelmäßig Änderungen vornehmen und Updates launchen wird. Es bleibt also spannend, in welche Richtung sich Google Analytics 4 noch entwickeln wird und welche Möglichkeiten wir in Zukunft noch damit haben werden.

Den kompletten Artikel mit allen Hintergrundinformationen findest du bei Data Driven. Dort findest du auch weitere Quellen zu den Workarounds und Lösungen für die Mängel in Google Analytics 4.

 

Advanced

SEO: Wirken sich Website Themes auf SEO aus?

Wenn du denkst, dass verschiedene Themes nur ein wenig die Farbe und das Aussehen deiner Website verändern, dann hast du dich gewaltig getäuscht. Themes, wie sie von Content Management Systemen wie WordPress oder Typo3 angeboten werden, können Einfluss auf viele wichtige Aspekte deiner Seite haben, unter anderem auch maßgeblich auf SEO. Im neuen Video der Reihe #AskGooglebot erklärt dir John Mueller, auf was du bei der Auswahl von Themes hinsichtlich dem SEO-Aspekt achten musst.

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Themes bieten dir die einfache und schnelle Möglichkeit, das Aussehen deiner Website zu verändern. In Content Management Systemen wie WordPress oder Typo3 findest du zahlreiche verschiedene Themes, die du auf deine Website anwenden kannst. Die große Anzahl an Themes macht die Auswahl nicht einfach. Dabei zählt aber nicht ausschließlich das Design, sondern es gibt noch einen anderen Faktor, den du beachten musst: SEO. Das Theme hat nämlich Auswirkungen auf folgende Faktoren:

Wie du unschwer erkennen kannst, sind dies alles auch Faktoren, die sich auf dein Ranking bei Google auswirken. Bei der Auswahl deines Themes solltest du das unbedingt beachten. Es macht dabei auch einen Unterschied, ob du gerade erst eine neue Website aufsetzt und zum ersten Mal ein Theme festlegst, oder ob du das Theme einer bereits vorhandenen Website ändern möchtest.

👨‍🎓 Falls du noch neu im SEO-Game bist, und nicht genau weißt, welche Faktoren das Ranking beeinflussen, dann empfehlen wir dir hier den SEO-Starter-Guide von Google.

Woher weiß ich, wie das Theme meine Suchmaschinenoptimierung beeinflusst?
Es gibt Themes, von denen du profitieren kannst, da sie es für Suchmaschinen einfach machen, deine Inhalte zu erkennen und richtig zu interpretieren. Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch Themes, die das Gegenteil bewirken. Im Vorhinein kannst du das leider nicht wissen und du musst deine neues Theme zunächst testen, bevor du es auf deine tatsächliche Website anwendest. Um das Theme auszuprobieren legst du am besten eine Test-Website mit Inhalten aus deiner bereits bestehenden (oder geplanten) Website an. Dabei nicht vergessen: Schließe Test-Website vom Indexing aus! Nun kannst du die Inhalte mit dem neuen und mit dem alten Theme vergleichen. Beim Vergleich solltest du zunächst einen Blick auf das HTML beider Seiten werfen und checken, ob sich dort etwas verändert hat. Falls du mit HTML nicht vertraut bist, solltest du dir hier auf jeden Fall Hilfe holen. Als Nächstes kannst du das Testing-Tool der Google Search Console nutzen, um andere Aspekte zu überprüfen. Da das Theme wirklich sehr viele Bereiche deiner Website beeinflusst, solltest du dir viel Zeit für die Auswahl nehmen. Das Theme sollte zu dir und deinem Unternehmen passen und allen deinen (SEO-)Ansprüchen gerecht werden, sodass du es auf lange Sicht nutzen kannst.

Alle Videos der Reihe #AskGooglebot findest du hier.

 

Beginner & Advanced

Social Media: Die Entwicklung der Social Media Apps

Social Media Apps sind 2021 wohl kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Zudem werden sie für Werbetreibende immer relevanter. Die Nutzung von Social Media Apps hat jedoch im Laufe der vergangenen Jahre einen deutlichen Wandel hingelegt. Weg von uneingeschränkter privater Nutzung zum Austausch mit Freunden und Familienangehörigen hin zu Business- und Shoppingplattformen, wie es uns Instagram, TikTok und Co. zeigen. Gemeinsam mit der App Annie nehmen wir diese Woche diese Entwicklung genauer unter die Lupe und schauen uns die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Studie „The Evolution of Social Media Apps“ an. 

Die Studie gibt Aufschluss darüber, wie oft Social Media Apps heruntergeladen werden und wie viel Zeit User sich für die Nutzung dieser Apps nehmen.  

Im Zeitraum von 2010 bis 2021 gab es weltweit 74 Milliarden Social Media App Downloads. Außerdem zeigt die Studie, dass sich die Nachfrage weiterhin sehr stark ist und bereits im ersten Halbjahr diesen Jahres 4,7 Milliarden Social Media App Downloads stattgefunden haben. In diesem Zeitraum wurden Apps wie Instagram, TikTok und Co. in einem ausgeprägten Umfang genutzt. In diesem Zeitraum wurden Apps wie Instagram und TikTok und Co. auch exzessiv genutzt. In konkreten Zahlen ausgedrückt: 740 Milliarden Stunden. Die Studienergebnisse zeigen ganz klar, dass in den letzten 3 Jahren soziale Apps ein stetiges Wachstum beibehalten haben.  kumulative Downloads von Social Apps 

Das sind die beliebtesten Social Media und Entertaining Apps 2021 (nach Downloads):  

Die beliebteste App (gemessen an den Downloads) ist sowohl 2020 als auch 2021 die Videoplattform TikTok. Instagram belegt 2021 den zweiten Platz, gefolgt von Facebook, der WhatsApp Messenger App und dem Instant-Messaging-Dienst Telegram. Learning: Insbesondere Apps mit Kurzvideoformaten sind auf der Überholspur und in der Rangliste stark aufgestiegen.  

Das sind die beliebtesten Social und Entertaining Apps (Nutzungsdauer): 

Authentizität punktet
Für Nutzer steigt das Interesse an authentischen Videoinhalten. Die professionelle Umsetzung steht dabei nicht mehr im Vordergrund. Das zeigt sich u. a. an der Zeit, die Nutzer mit den verschiedenen Apps verbringen. Weltweit verbringen User mehr Zeit auf TikTok oder YouTube, als beispielsweise auf der Streaming-Plattform Netflix. Bemerkenswert ist das vor allem, wenn man bedenkt, dass auf Netflix komplette Filme und Serien von mehreren Stunden Länge konsumiert werden, während die meisten Videos auf TikTok nicht mal eine Minute lang sind.
Für Nutzer steigt das Interesse an authentischen Videoinhalten und die professionelle Umsetzung ist nicht mehr im Vordergrund. Hierbei lässt sich festhalten, dass die stark beliebte Streaming-App Disney+ von YouTube und TikTok überholt wird. Diese Tatsache unterstreicht erneut die Wichtigkeit von authentischem Creator Content.  

Live-Streaming ist gefragt
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Live-Streaming, und damit die Echtzeitverbindung zu anderen Usern, sehr bedeutungsvoll ist. Social Media Apps, die Live-Streaming Möglichkeiten anbieten, sind sehr gefragt und weisen 76,2 % der Social Commerce Ausgaben auf. Chat-Dienste weisen nur einen Anteil von 18,8 % auf und Foto- und Video-Apps sind mit 4,9 % verschwindend gering. Kurzvideos, authentischer Creator Content und Live-Streaming erfreuen sich zum einen großer Beliebtheit und sind zum anderen bedeutungsvolle Engagementtreiber. Wenn wir uns Nutzungszeit anschauen, hat insbesondere Live-Streaming einen besonders hohen Anteil. 

Marktanteil der Konsumausgaben in den Top 25 Social Apps 

📱Du hast Lust, dir weitere Grafiken anzuschauen und dich auf den neuesten Stand zu bringen rund um das Thema Social Media Apps und ihre Entwicklung? Dann führt kein Weg an der Studie von Annie vorbei.

 

Beginner

YouTube: So findest du passende Mikro Influencer

Du hast Interesse daran, aktiv mit Influencer Marketing zu starten und du weißt noch nicht, wie du anfangen solltest. Gemeinsam mit dem Social Media Examiner möchten wir dir heute zeigen, wieso Mikro Influencer für dein Unternehmen einen Mehrwert bieten können und was du bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit unbedingt beachten solltest.  

Was sind eigentlich Mikro Influencer?
Nicht alle Influencer sind Prominente oder spezielle Fachleute, denn es gibt auch Personen, die sich ihre Reichweite ausschließlich über Social Media aufgebaut haben. eigenständig aufgebaut haben. Per Definition haben Mikro Influencer zwischen 1.000 und 100.000 Follower. Sie zeichnen sich insbesondere durch ihre Expertise zu einem oder mehreren Themenbereichen. Im Vergleich zu Makro Influencern (< 1 Mio. Follower) oder Mega Influencern (> 1 Mio. Follower) weisen Follower von Mikro Influencern ein höheres Engagement auf.  vergleichsweise mit anderen Influencern  

So helfen dir Mikro Influencer in deinem daily Business:  

  1. Vertrauen aufbauen
    Deine Kunden erwarten authentischen Content von dir. Andernfalls verlieren sie das Interesse an deiner Marke, wenn du dieses vortäuscht. Hier sind Mikro Influencer gefragt. Sie verkörpern deine Marke echt und authentisch nach Außen. Merke: Die gewonnene Glaubwürdigkeit hilft deinen Kunden dabei, Vertrauen zu dir aufzubauen.
  2. Bessere Darstellung
    Influencer Content hat das Potenzial, YouTube-Videos von einer Marke selbst zu überschatten. Wenn deine Videos also noch nicht die gewünschte Aufmerksamkeit erlangen, dann können Mikro Influencer helfen, deinen Content ins Rampenlicht zu stellen. Das bietet dir mindestens zwei wertvolle Vorteile. Du erreichst die gewünschte Präsenz und gewinnst neue Kunden dazu.

So legst du los: 

  1. Finde passende Influencer
    Wenn du noch keinen geeigneten Influencer im Sinn hast, dann ist es hilfreich, bei YouTube nach deiner speziellen Nische zu suchen. Wenn deine Nische über sehr viele Mikro Influencer verfügt, kannst du deine Suche auch eingrenzen. Arbeitest du z. B. im Sportbereich, so kannst du statt Fitness Influencer auch Fitness Influencer in München eingeben. Als Alternative hierzu kannst du bei YouTube im Bereich „Explore“ unter „Trending“ Content von beliebten und auch aufstrebenden YouTubern anzeigen lassen.
  2. Stecke dir Ziele für deine Influencer Kampagnen
    – Markenbekanntheit steigern: Nutze Mikro Influencer, um deine Marke bekannter zu machen. Influencer können deine Produkte authentisch präsentieren und auch Produktvorteile hervorheben.
    – Generiere eine wachsende Followerschaft: Mikro Influencer helfen dir auch dabei, deine Followerzahl zu vergrößern. Gewinnspiele oder Produktverlosungen sind mögliche Ansatzpunkte, damit dein Influencer mit der Community interagiert und du neue Follower gewinnst.
    – Traffic und Verkäufe steigern: Rabattcodes für jeden einzelnen Influencer können dir dabei helfen, deinen Website Traffic und deine Verkäufe anzukurbeln. Anschließend kannst du anhand der Rabattcodes auswerten, wie erfolgreich der Influencer für eine bestimmte Kampagne performt hat und wie viele Verkäufe er mit seinem Rabattcode erzielt hat.
  3. Wähle geeignete Content Darstellungen
    Sobald du deine Kampagnenziele festgelegt hast, solltest du dir überlegen, wie dein gewünschter Content am besten von deinem Influencer umgesetzt werden kann. Wenn du beispielsweise die Produktverpackung oder auch die Anzahl der Produkte einer Bestellung hervorheben möchtest, dann nutze Unboxing Videos. Darin öffnet der Influencer die Verpackung und präsentiert die enthaltenen Produkte. Möchtest du dich mit der Kampagne eher an Kunden wenden, die deine Produkte bereits kennen und somit in der Customer Journey schon fortgeschritten sind, dann kannst du Produktrezensionen nutzen. In dem Fall präsentieren deine Mikro Influencer deine Produkte im Video und testen sie ebenfalls oder probieren sie an. Das damit verbundene Feedback enthält Erklärungen, Funktionen und Vorteile deiner Produkte und eignet sich somit optimal, wenn du Kunden final vom Kauf überzeugen möchtest.

Du hast noch nicht das BGH-Urteil zu Influencer Marketing gelesen? Wir beantworten dir hierzu alle wichtigen Fragen, schau auf jeden Fall vorbei. Wenn du dich jetzt noch intensiver mit Influencer Marketing beschäftigen möchtest, dann empfehlen wir dir auch unseren Blogartikel.

 

Beginner

Content Marketing: Sponsored Content für dich im Überblick

Du möchtest deine Werbung auf noch smartere Weise umsetzen? Dann ist Sponsored Content das Stichwort. Was ist eigentlich Sponsored Content und wie unterscheidet er sich von Native Advertising oder auch Advertorials? Die Formatvielfalt ist gigantisch und daher kommt es nicht selten vor, dass Sponsored Content nicht deutlich von anderen bezahlten Werbeformaten abgegrenzt wird. In einem neuen Blogartikel von Semrush erfährst du, was es mit Sponsored Content auf sich hat und wie dir die Unterscheidung zu Native Advertising und Advertorials zukünftig leichter fällt.  

Was ist eigentlich Sponsored Content?
Sponsored Content ist im Prinzip eine Form der bezahlten Werbung und lässt sich u. a. als Blog Posts, Social Media Posts, Videos oder Infografiken gestalten. Der Sponsor, also beispielsweise dein Unternehmen, könnte die Inhalte ebenso selbst kreieren und veröffentlichen. Jedoch bezahlen einige Unternehmen dafür, dass sie einen Teil ihres Contents z. B. von einem Partner, einer branchenführenden Website oder einem Influencer produzieren und veröffentlichen lassen. Gesponserter Content ist somit eine Anzeige und eine Veröffentlichung zugleich und muss immer entsprechend mit „sponsored by“ gekennzeichnet werden. 

Sponsored Content, Native Advertising und Advertorials im Vergleich 

Native Advertising vs. Sponsored Content
Native Ads umfassen z. B. Social Media in-Feed Anzeigen oder gesponserte Suchergebnisse und werden von der Marke selbst produziert. Sponsored Content muss nicht von der Marke selbst produziert werden und der Herausgeber muss sich dann vor der Veröffentlichung die Freigabe von der Marke für den erstellten Inhalt einholen. Zudem bieten gesponserte Publikationen im Gegensatz zu Native Advertising Produkte und Dienstleitungen nicht selbst an. 

Advertorials
Hierunter verstehen wir journalistische Artikel, die Kunden zum Kauf anregen sollen und auch das Ziel verfolgen, neue Kunden anzuziehen. Auf den ersten Blick wirken die Anzeigen so, als wären sie von dem Unternehmen selbst kreiert worden.  

Advertorials vs. Sponsored Content
Während Advertorials den Fokus auf die Marke und Produkte ausrichten, ist bei Sponsored Content der Schwerpunkt bei den Bedürfnissen der Nutzer selbst. Advertorials sind auch sprachlich von Sponsored Content zu unterscheiden. Bei Advertorials steht die Kaufmotivation im Vordergrund, während bei Sponsored Content die Marke auf unterhaltsame oder informative Art und Weise präsentiert wird.  

Auswahl der richtigen Vertriebsplattform
Beachte bei der Wahl deiner Kanäle folgende 3 Aspekte, wenn du mit Sponsored Content starten möchtest. 

  1. Zielgruppenspezifika – kenne deine Zielgruppe
    Schaue dir genau an, auf welchen Kanälen deine Zielgruppe unterwegs ist und welche Informationen sie konsumiert. Eine jüngere Zielgruppe erreichst du vermutlich eher mit catchy YouTube Videos oder einem Podcast, als mit sehr langen Artikeln. Wie möchtest du dein Publikum adressieren? Wenn du diese Entscheidung getroffen hast, dann kannst du so auch das passende Format und den richtigen Vertriebskanal auswählen.
  2. Plattformspezifika  – kenne die Plattform
    Prüfe im nächsten Schritt, ob die Influencer zu dir passen und fordere idealerweise ein Mediakit von ihnen an. So gewinnst du einen guten Eindruck von der Zielgruppe, dem Tone of Voice und dem Engagement der Follower und kannst identifizieren, ob diese Angaben zu deinen Vorstellungen passen.
  3. Kenne deine Ziele
    Prüfe ob deine Ziele mit den Anforderungen der Plattform und deiner Zielgruppe übereinstimmen und mache dir deine Erwartungen bewusst. Möchtest du langfristige oder kurzfristige Ziele erreichen? Ein Social Media Post beispielsweise kann dein Engagement in kurzer Zeit nach vorne bringen. Bei Blog Posts hingegen dauert es länger, bis du Traffic erhältst, allerdings ist dieser von längerer Dauer. Kenne deine Ziele und KPIs bestens, damit du genau festlegen kannst, wie viele Ressourcen du in gesponserte Inhalte geben möchtest. So kannst du auch schnell identifizieren, ob sich diese auszahlen und ob du die richtigen Kennzahlen trackst.

Du möchtest jetzt wissen, ob Sponsored Content auch das Richtige für dich ist? Alle wichtigen Pros und Cons, die es zu beachten gilt, findest du in dem Artikel von Semrush. Außerdem erwarten dich anschauliche Beispiele, wie Sponsored Content umgesetzt wurde – Do’s und Dont’s aus der Praxis.

 

Beginner

Social Ads: Das können Facebooks Custom Audiences

Facebook Custom Audiences ermöglichen es dir, zielgenau die Personen zu erreichen, die bereits Interesse an deinem Angebot gezeigt haben, aber noch nicht zu Kunden konvertiert sind. Beispielsweise durch den Besuch deiner Website. Besonders beim Thema Datenschutz gilt es dabei einige Dinge zu beachten. An was du denken musst und wie du deine Custom Audiences richtig aufsetzt, lernst du diese Woche bei Hubspot.

Custom Audiences bieten dir zielgerichtetes Targeting an, was die Effizienz deiner Anzeigen merklich erhöht. Zum einen werden Streuverluste reduziert und nur Personen mit einer hohen Konversionswahrscheinlichkeit bekommen deine Anzeige ausgespielt. Zum anderen kannst du Stil, Tone of Voice und Design deiner Anzeige genau auf die spezielle Custom Audience anpassen. Das hat zum Vorteil, dass du potenzielle Kunden personalisierter ansprechen kannst.

Was interessiert deine Kunden wirklich?
Nutzer konvertieren am wahrscheinlichsten, wenn du ihnen nützliche Informationen und relevante Angebote lieferst. Um das zu tun, musst du aber erst herausfinden, was deine Kunden überhaupt interessiert. Dafür musst du dir spezifische Fragen stellen. Hier sind ein paar Beispiele:

Wie erstellst du eine Custom Audience?
Im Werbeanzeigenmanager kannst du unter dem Menüpunkt Zielgruppen eine neue Zielgruppe erstellen und diese dann individuell anpassen, beispielsweise nach soziodemografischen Merkmalen, Berufsbezeichnung, Interessen, Hobbies etc. 

Hier kannst du Custom Audiences im Werbeanzeigenmanager erstellenBesonders interessant sind hier aber die Einstellungen für Aktivitäten und Erfahrungen in einem bestimmten Zeitraum. Das können Website-Traffic, App-Aktivitäten oder auch Offline-Aktivitäten sein. Zudem kannst du sogenannte Lookalike Audiences erstellen. Dabei werden die Anzeigen nicht an die konkreten Personen, die deine Seite schon besucht haben, ausgespielt, sondern an deren statistische Zwillinge. Das sind Personen, die auf dem Papier deiner Custom Audience sehr ähnlich sind (hinsichtlich Interessen, Demografie etc.).

Voraussetzung für Custom Audiences auf Basis von Aktivitäten
Um das Targeting an verschiedenen Aktivitäten auszurichten ist es nötig, dass du das Facebook Pixel auf deiner Website implementierst. Es kann beispielsweise tracken, wer einen Lead generiert hat, wer den Einkaufskorb abgebrochen hat, wer welches Produkt angesehen hat etc.
❗️Hier ist allerdings große Vorsicht geboten. Du musst das Facebook Pixel in jedem Fall datenschutzkonform einbauen, sonst kann es sehr schnell sehr teuer werden. Laut DSGVO ist es nämlich verboten, Nutzerdaten ohne die Einwilligung der User zu erfassen. Praktisch bedeutet das, dass das Tracking inaktiv sein muss, wenn der Nutzer deine Seite öffnet. Erst dann kann der Nutzer über ein Opt-in zustimmen, dass du seine Daten verwenden darfst (oder auch nicht). Außerdem musst du deinen Nutzern und Nutzerinnen jederzeit die Möglichkeit bieten, ihre Einwilligung zu widerrufen. Falls du dir nicht zu 100 % sicher bist, solltest du dir für das Einbinden des Facebook Pixels sowohl technische als auch rechtliche Hilfe holen.

Bei Hubspot findest du ausführliche Informationen darüber, wie du deine Custom Audiences optimal einsetzen kannst.

 

Tool-Tipp

Neues aus der Tool-Kiste 🔧

Heute möchten wir dir erneut ein Chrome Plug-in vorstellen: Mit SEO META in 1 CLICK kannst du auf einen Blick alle relevanten Metadaten eines Dokuments aufrufen. Das ist besonders für SEO praktisch, da du so schnell und einfach deine Titel, Descriptions, H-Überschriften, Alt-Tags, Links, die robots.txt und viele weitere Elemente überprüfen kannst. Das Plug-in kannst du kostenlos im Chrome Web Store herunterladen.

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