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14.05.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Mai III 2021

Digital Marketing Weekly Mai III 2021

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Diese Woche erfährst du in unseren 121STUNDEN, wie du auch in Zukunft ohne Third-Party-Cookies tracken kannst. Wir erklären dir, wie du Cross-Domain-Tracking im Google Tag Manager einrichtest und wie du deinen ersten eigenen Chatbot implementierst. Außerdem haben wir eine Studie zu den Opt-in-Raten bei iOS 14.5 für dich und du lernst, was es mit dem Rankingfaktor E-A-T auf sich hat.

 

Unsere Themen in dieser Woche

 

 

 

Beginner

SEO: Hilfe, was tue ich zukünftig ohne Third-Party-Cookies?

Cookies sind nicht nur kleine Textdateien, die nach deinem Besuch der Website auf deinem Endgerät gespeichert werden. Sie geben zudem auch jede Menge Einblicke über Nutzerbedürfnisse sowie ihre Präferenzen. Wir alle stellen uns jetzt sicherlich die Frage, wie sich die Umstellung der Cookies auf die Suchmaschinenoptimierung auswirkt, wenn Third- Party-Cookies verschwinden. In einem neuen Artikel von Search Engine Journal erfährst du aus verschiedenen Blickwinkeln, welche Veränderungen mit der Umstellung der Cookies auf deine Suchmaschinenoptimierung einhergehen.

Cookies aus Sicht der Werbetreibenden: Wenn wir uns dem Thema Cookies aus Perspektive der Werbetreibenden nähern, helfen Cookies dabei, den Nutzern im Internet nachzufolgen. Das nimmt allerdings teilweise stärkere Ausmaße an, als Verbraucher denken und führt folglich zu öffentlicher Besorgnis. Im Zuge der Allgemeinen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU und weiteren Gesetzen sollen Verbraucher einen transparenteren Einblick bekommen, wie ihre Daten verwendet werden.

Veränderungen in einer Zukunft ohne Third-Party-Cookies:

So wichtig sind First-Party-Cookies: Ein First-Party-Cookie kann einem Website-Betreiber selbst zu geordnet werden, während ein Third-Party-Cookie von einem Drittanbieter stammt, der Werbung auf der entsprechenden Website schaltet. Eine große Veränderung in der Zukunft ist folgende: Unternehmen müssen zukünftig statt mit den Daten des Third-Party-Trackings mit den Daten des First-Party-Trackings arbeiten. Hierfür müssen Unternehmen die Daten über ihre Websites und Apps selbst sammeln. Das birgt einige Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Datenschutzbestimmungen, Genauigkeit und Kosten. Um weiterhin relevante Nutzerdaten zu sammeln, können Lösungen, die eine in Echtzeit stattfindende Personalisierung erlauben, helfen.

Informationsinhalte vs. Transaktionsinhalte erstellen: Im Hinblick auf eine cookielose Zukunft ist es wichtiger denn je, das Interesse des Nutzers zu jedem Zeitpunkt zu gewinnen. Relevante Inhalte, die deinem Nutzer einen Mehrwert und einen Nutzen bieten, sind hier stark gefragt. Vor dem Erstellen von Inhalten ist es folglich immens wichtig zu definieren, welche Intention der Inhalt abdecken soll. Wenn dein Fokus auf Suchbegriffen liegt, führt dies im Idealfall zu besseren Klickraten und gesteigerten Conversions, wenn deine Nutzer den gewünschten Informationsbedarf erhalten. Ein Beispiel für informationsgetriebene Inhalte ist Folgendes: Du schreibst ein Whitepaper mit einem Leitfaden zum erfolgreichen SEO-Audit und etwa 100 Personen downloaden das Formular. Das klingt auf den ersten Blick super, allerdings bemerkt dein Team, dass davon nur zwei wirkliche Leads waren. Das zeigt deutlich, dass dein Inhalt informationell war und kein Transaktionsinhalt erstellt wurde. Verfasst du allerdings einen Artikel, indem du konkret darstellst, warum Unternehmen in einen SEO-Audit investieren sollten, um ihren ROI um 50% zu verbessern, dann schaffst du einen Transaktionsinhalt und adressierst Nutzer, die an SEO-Dienstleistungen interessiert sind.

Du möchtest wissen, was du bei der Messung in einer cookielosen Zukunft beachten musst? Dann erhältst du im Artikel von Search Engine Journal alle wichtigen Informationen.

 

Beginner

SEO: Alles, was du über den Rankingfaktor E-A-T wissen solltest

Im SEO-Universum ist das Akronym E-A-T seit einiger Zeit in aller Munde. Was es mit dem Rankingfaktor auf sich hat und wie sich der E-A-T- Score auf deiner Website verbessern lässt, zeigt dir das Team von lunapark in einem neuen Blogartikel.

Was bedeutet E-A-T? Die Abkürzung E-A-T bedeutet „Expertise, Authority und Trustworthiness“, also die Expertise, die Autorität und die Vertrauenswürdigkeit deiner Website . Diese drei Elemente stellen eine enorme Bedeutung für die Website-Bewerter von Google dar und sind insofern wichtige Indikatoren für dein Website-Ranking. Der Begriff Expertise bezieht sich auf das Fachwissen der Autoren einer Website. Verfasse ich beispielsweise also als SEO-Experte Inhalte zum Thema Heimwerken, kann ich die Inhalte SEO technisch sehr gut optimiert haben. Veröffentliche ich den Artikel allerdings unter meinem Namen, merkt Google auch, dass meine Expertise nicht im handwerklichen Bereich liegt und rankt daher auch schlechter, als wenn bekannte Baumärkte hierzu einen Artikel verfassen, die in dem Gebiet Know-how vorweisen. Die Autorität ist ebenso von großer Bedeutung, wenn es um die Qualität deiner Website geht. Google bezieht sich hier auf die Reputation der Autoren und der Website-Betreiber und achtet besonders stark auf unabhängige Bewertungen. Im Laufe der Zeit hast du dir idealerweise in deinem Fachgebiet einen echten Namen geschaffen und kannst somit fundierte Autorität vorweisen. Um die Vertrauenswürdigkeit deiner Website zu untersuchen, sind die Richtigkeit deiner Inhalte, transparente Informationen der Website-Betreiber und deine Kontaktinformationen relevant.

 Praktische Tipps zur Verbesserung deines E -A-T-Scores:

Expertise:

  1. Nutze Autorenprofile, die Qualifikationen wie Zertifikate und Publikationen umfassen.
  2. Prüfe deine Inhalte auf Korrektheit.
  3. Verfasse qualitativen Content, der einen Mehrwert für deine Leser schafft.
  4. Nutze seriöse Quellen für Textbelege.

Autorität:

  1. Qualität steht an erster Stelle: Werde zum Experten in deinem Themengebiet und biete deinen Lesern Know-how und Fachwissen.
  2. Kreiere Content, der gefragt ist und den andere Experten der Branche teilen oder zitieren.

Vertrauenswürdigkeit:

  1. Schaffe Transparenz bei deinen Websiteinhalten und deinen Kontaktinformationen. Denke an die Impressumspflicht und die Angabe deiner vollständigen Unternehmensanschrift und der übersichtlichen Gestaltung der AGBs
  2. Achte auf eine schnelle und problemlose Ladegeschwindigkeit deiner Website.
  3. Safety First: Lasse deine Domain SSL zertifizieren, entferne Spam-Kommentare und warte deine Seite regelmäßig.

Du möchtest jetzt noch lernen, wie du den E-A-T-Score deiner Website messen kannst? Klicke hier für weiterführende Informationen.

  

Advanced

Google Tag Manager: Cross-Domain-Tracking aufsetzen

Alle Website-Betreiber, die mehr als eine Domain haben und noch nicht wissen, wie Cross-Domain-Tracking funktioniert, sollten jetzt die Ohren spitzen. Mit deinem Google Tag Manager kannst du mehrere Domains gemeinsam in einer Google Analytics Property tracken und deine Nutzer so über die Seiten hinweg verfolgen. Mit diesen Daten erkennst du besser, wo deine Nutzer herkommen und welche deiner Seiten sie besuchen, bevor sie ein Ereignis auslösen. Bei der Measure School lernst du diese Woche, wie du Cross-Domain-Tracking richtig implementierst.

Was ist Cross-Domain-Tracking und warum brauchst du es überhaupt?
Wie in der Einleitung schon erwähnt, brauchst du Cross-Domain-Tracking, wenn du zwei oder mehr Domains gemeinsam in einer Property tracken möchtest. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Warenkorb deines Online-Shops von einer anderen Website gehostet wird oder wenn du einen Shop und einen separaten Blog hast. Für Subdomains von bestehenden Domains musst du kein Cross-Domain-Tracking einrichten. Diese Domains gehören dann ohnehin zusammen.
Bleiben wir beim Shop-Blog-Beispiel. Ohne Cross-Domain-Tracking würdest du ein und denselben Nutzer, der beide Seiten besucht, als zwei verschiedene User tracken. Cross-Domain-Tags würden erkennen, dass es sich um dieselbe Person handelt und dementsprechend nur einen User für beide Seiten tracken, auch wenn er zwischen den verschiedenen Seiten hin und her springt. Beachte auch hier wieder, dass es nur gilt, wenn du beide Domains in einer einzigen Google Analytics Property trackst.

Wie richtest du Cross-Domain-Tracking ein?
Zunächst musst du herausfinden, ob du nur ein einzelnes Tag für Cross-Domain-Tracking einrichten möchtest, oder ob es für mehrere Tags gelten soll.
Solltest du nur ein Tag verwenden, rufe dieses Tag auf und setze den Haken bei „Einstellungen zum Überschreiben in diesem Tag aktivieren“. Unter „Erweiterte Einstellungen“ und „Cross-Domain Tracking“ musst du dann bei „Auto Link Domains“ alle Domains angeben, die du zusammenfassen möchtest. Du trennst hier die einzelnen Domains mit einem Komma und Leerzeichen. Der letzte Schritt ist, im Dropdownmenü „Festzulegende Felder“ ein Feld mit dem Namen „allowLinker“ und dem Wert „wahr“ anzulegen.

Solltest du das Cross-Domain-Tracking für mehrere Tags einsetzen wollen, musst du das nicht für jedes Tag einzeln anlegen, sondern kannst über die Google Analytics Settings Variable arbeiten. Dazu gehst du im Tag Manager auf „Variablen“ und wählst bei den benutzerdefinierten Variablen die richtige aus. In den „Weiteren Einstellungen“ suchst du nun den Reiter „Cross-Domain-Tracking“ und führst hier alle Domains auf, die du gemeinsam tracken möchtest. Auch hier musst du nun noch das Feld „allowLinker“ mit dem Wert „wahr“ anlegen.

Nun hast du deinen Google Tag Manager für das Cross-Device Tracking startklar gemacht. Alle Informationen, hilfreiche Screenshots und die Antwort auf die Frage, wie du die Implementierung testen kannst, findest du hier.

 

Advanced

Technical SEO: Simple CSS-Hacks zur Verbesserung deiner Performance

Als SEO musst du nicht Informatik oder Web Design studiert haben und wir wissen, dass viele sich mit der Formatierungssprache CSS (Cascading Style Sheets) eher auf dem Kriegsfuß befinden. Es braucht auch wirklich viel Durchhaltevermögen und Hingabe, eine Programmiersprache zu lernen. Dennoch kann es sehr hilfreich sein, wenn du zumindest Grundkenntnisse in CSS hast und nicht schon bei den kleinsten Problemen zu deiner IT rennen musst. T3N gibt dir diese Woche praktische Tipps für CSS, die du unbedingt wissen solltest.

🤫 Psst! Falls du noch überhaupt keinen Plan von CSS hast und erst mal wissen möchtest, was das ist, empfehlen wir dir dieses Mini-Tutorial von Jeremy Thomas. Du lernst hier innerhalb von 4 Minuten, wozu wir CSS eigentlich brauchen.

Tipp 1: So richtest du deine Elemente mittig aus
Ein kleiner Trick, wie du den (wichtigsten) Bildern auf deiner Seite mehr Ausdruckskraft verschaffst: Richte sie mittig aus. Dazu nutzt du display: flex; justify-content: center; align-items: center; wie im Screenshot.

Elemente richtig ausrichten mit CSS: align-items: center

Tipp 2: Richte Smoothes Scrollen ein
Klickt dein Nutzer auf ein Element, welches ihn auf derselben Seite an eine andere Position bringt, kannst du scroll-behaviour: smooth; in dein href-Attribut einbauen. Aber Achtung: Es gibt Nutzer, die empfindlich auf animierte Inhalte reagieren. Um Rücksicht zu nehmen, sollest du zusätzlich das preferes-reduced-motion Feature einfügen.

Tipp 3: Bilder einpassen mit object-fit
Object-fit legt die Größenverhältnisse eines Elements innerhalb seiner Content-Box fest. Du kannst hier z.B. Seitenverhältnisse festlegen. Veränderst du dann Höhe und Breite der Content-Box, wird sich auch dein Bild verzerren. Gibst du als Wert aber object-fit: cover; an, so wird das Bild die Größenverhältnisse behalten und in diesem Format so groß dargestellt, wie es mit den definierten Seitenverhältnissen eben geht.

Tipp 4: Bilder einpassen mit object-position
Object-Position wird verwendet, um spezielle Bildausschnitte hervorzuheben. Im Default Modus wird dein Bild sowohl horizontal als auch vertikal zentriert. Mit verschiedenen Prozentzahlen kannst du hier die Position deines Bildes im Content-Container bestimmen. Der erste Wert steht hierbei für die horizontale Position, der zweite Wert für die senkrechte.
Dateien ausrichten mit object-position

Die genauen Anleitungen und weitere Screenshots findest du hier.

 

Beginner

Webanalyse: Geringe Opt-in-Raten bei iOS 14.5

Das neue Opt-in-Verfahren, welches Apple mit dem neuen Update iOS 14.5 eingeführt hat, stellt viele Marketer vor ein riesen Problem: Apple-Nutzer müssen nun erst aktiv zustimmen (Opt-in-Verfahren), um in den Apps, die sie nutzen, getracked werden zu können. Viele Marketing-Verantwortliche sind nun in Sorge, dass ein Großteil der Nutzer dieses Opt-in nicht gibt und sie einen massiven Verlust an Daten z.B. für Retargeting erleiden. Wir haben bereits einige Male über das neue iOS Update berichtet. Flurry Analytics hat nun eine Studie zu den Opt-in-Raten veröffentlicht, die erahnen lässt, ob die Angst vor massiven Einschränkungen im Tracking berechtigt ist oder nicht.

Methode

In der Studie wurden über eine Million Mobile Apps analysiert und die Daten zusammengefasst. Die Nutzer dieser Apps stammen aus aller Welt. Für die Opt-in Rate wurden in der Studie verschiedene Zustände beschrieben, in welcher sich ein Nutzer befinden kann. Diese hat Flurry von Apple übernommen:

  1. „Autorisiert“ bedeutet, dass ein Nutzer die ATT (App Tracking Transparency) bestätigt und somit das Tracking per Opt-in erlaubt hat.
  2. Der Status „Denied“ setzt sich aus 2 Gruppen zusammen, die im Endeffekt aber nicht voneinander unterschieden werden.
    – Nutzer, die das Tracking aktiv mit „App Tracking ablehnen“ untersagt haben.
    – Nutzer, die in den iOS Privatsphäre-Einstellungen generell das Tracking durch Apps verboten haben.
  3. Der Status „Restricted“ wir beispielsweise bei minderjährigen Nutzern angegeben. Hier setzt Apple das Tracking durch Apps automatisch aus. Die Nutzer werden also standardmäßig nicht getracked.

Die Zahlen in der Studie beziehen sich immer auf einzelne Tage. Das bedeutet, der Prozentsatz bezieht sich auf die Anzahl aller Menschen, die an genau diesem Tag aufgefordert wurden, ein Opt-in zu geben (oder eben auch nicht).

Ergebnisse der Studie

Die Studie sagt aus, dass weltweit durchschnittlich 13% aller Nutzer, die bereits die Wahl hatten, ein Opt-in zu geben, dieses auch tatsächlich gegeben hat. In den USA liegt dieser Wert mit nur 5% noch deutlich darunter. Der Grund, warum die Opt-in-Rate in den Vereinigten Staaten deutlich niedriger ist als global gesehen, wird in der Studie nicht aufgegriffen. Der Anteil aller Nutzer, welche der Gruppe „Restricted“ angehören (also Nutzer, die nicht die Wahl haben, sondern grundsätzlich nicht getracked werden), liegt sowohl weltweit als auch in den USA bei etwa 5%.

Die aktuellen Zahlen sind durchaus besorgniserregend. Wenn man bedenkt, dass App-Betreiber wie Facebook bereits auf die Änderungen reagieren, Tracking von sich aus schon einschränken und dann zusätzlich nur 13% der Nutzer in dieses eingeschränkte Tracking einwilligen, kann man damit rechnen, dass ordentliches Tracking quasi nicht mehr möglich sein wird. Vor allem im Bereich Remarketing wird sich das sehr stark bemerkbar machen. Über genau diese Zahlen haben wir bereits letzte Woche mit Facebook-Guru Thomas Hutter in unserem Live-Expertentalk 121STUNDENlive diskutiert.
Hier erfährst du, was Thomas Hutter zu den Opt-in-Raten zu sagen hat.

💡 Die Studie von Flurry Analytics wird übrigens jede Woche um die aktuellen Zahlen aktualisiert. Falls dich das Thema interessiert, solltest du also unbedingt ein Auge darauf haben.

Beginner

So setzt du Chatbots richtig ein 

In den letzten Jahren haben Chatbots deutlich an Präsenz gewonnen. Sie vereinfachen auf intelligente Weise die Kommunikation und sind bei vielen großen Unternehmen bereits ein fester Bestandteil geworden. Heute wollen wir dir zeigen, wie du deinen eigenen Chatbot erstellen kannst und du erfährst, wie dein Chatbot mit dem Einsatz von praktischen Tipps langfristig in Erinnerung bleibt. Als Grundlage hierfür nutzen wir zwei Artikel von Medium.

Die Voraussetzungen für die Erstellung eines Chatbots: Zuerst wird ein Chat-Modell benötigt, welches Vorhersagen trifft und einen Server, der auf die Anforderungen des Modells reagiert. In diesem Fall wird das Modell Blenderbot verwendet, welches 2019 von Facebook entwickelt wurde. Es gibt insgesamt eine große Anzahl von verschiedenen Chat-Modellen zum Auswählen. Blenderbot ist ein offener Chatbot, was heißt, dass sich der Bot auf die Imitation des menschlichen Informationsaustausches fokussiert und menschliche Sprache oder Text versteht. Als nächsten Schritt nutzen wir Hugging Face, eine Python-Bibliothek. Hier kannst du aus verschiedenen Modellen der natürlichen Sprachverarbeitung (NPL) auswählen.

Der Weg zu deinem Chatbot:

  1. Erstelle eine Python-Klasse: Um die Logik des englischen Textes zu steuern, wird die Python-Klasse genutzt. Hierbei werden Tokens erstellt, die dabei helfen, die Umwandlung von Textzeichenketten in einer Liste von Wörtern zu generieren.
  2. Erstelle eine Flask-API: Jetzt erstellst du eine Flask-API. Was bedeutet das? Flask ist ein Programmiergerüst, welches auf Python basiert. Python-Entwickler nutzen Flask, um die Rest-API anzulegen und können beispielsweise benutzerspezifische Authentifizierung durchführen. Der eine Endpunkt der Flask-API dient zur Überprüfung der Funktionalität des Dienstes und der andere Endpunkt wird für das Zusammenführen in dem Chatbot genutzt.
  3. Erstelle eine Docker-Datei: Um Zeit zu sparen, hilft eine Docker-Datei. Diese lädt das Chat-Modell zuerst herunter, welches dabei hilft, schnelle Antworten zu senden, wenn eine Anfrage an die API eintrifft. Das bedeutet, dass der Chatbot in seiner Leistungsfähigkeit optimiert wird. Ansonsten müsste das Modell jedes Mal neu heruntergeladen werden.

3 Tipps, damit dein Chatbot lange im Gedächtnis bleibt:

  1. Fokussiere dich auf dein Zukunfts-Ich: Entwickele deinen Chatbot so zukunftsorientiert, dass deine Kunden Begeisterung spüren. Wenn du es erreichst, dass sie aktiv nach Inhalten zur Optimierung suchen und du diese Angebote bereitstellst, dann holst du sie im richtigen Moment ab. Außerdem kannst du deinen Kunden dann einen Mehrwert bieten und sie von dir überzeugen.
  2. Nutze deine Markenstimme: Um deine Kunden von dir zu begeistern, ist es wichtig, dass dein Chatbot deine Marke ausnahmslos widerspiegelt. Das Ziel ist es hierbei, dass keine Unterschiede sichtbar werden und deine Kunden nicht zweifeln oder gar zu einer anderen Website wechseln. Merke: Solide Webdesign-Dienste sind enorm wichtig, wenn du deine Marke authentisch darstellen möchtest und deine Markenwerte herausarbeitest.
  3. Kommuniziere Authentizität: Deine Marke erzählt eine Geschichte. Sei dir dessen immer bewusst, dass Glaubwürdigkeit auch bei deinem Chatbot immens wichtig ist. Deine Kunden vertrauen auf deine Produkte, welche ihnen einen Nutzen bieten oder ein Problem lösen. Das bedeutet, dass alle Inhalte, die dein Chatbot kommuniziert, auch mit den Angeboten übereinstimmen müssen, damit deine Kunden nicht enttäuscht sind.

Du möchtest loslegen und deinen Chatbot erstellen? Hier findest du alle Schritte und entsprechende Screenshots für deine Umsetzung. Weitere Tipps für eine vorbildliche Implementierung deines Chatbots findest du in diesem Artikel.

Neues von unseren Referenten: Nico Zorn im Loyality Talk Podcast

Unser Referent für CRM (Customer-Relationship-Management) und E-Mail-Marketing Nico Zorn war diese Woche zu Gast beim Loyality Talk Podcast. In der Episode „#15: Nico Zorn: CRM ist mehr als eine Software“ spricht er mit dem Host Michael Bietenhader darüber, dass viele Unternehmen sich nicht ausführlich genug mit dem Thema Kundenbindung beschäftigen, obwohl ein gutes Kundenbindungs-Management sehr viele Vorteile mit sich bringt. Weitere Themen sind Trends und Best Practices im CRM und wie wichtig E-mail-Marketing für CRM ist. Es lohnt sich, reinzuhören! Am Ende verrät dir Nico noch wichtige Informations- und Inspirationsquellen für Kundenbindungs-Management.

Neues aus der Tool-Kiste

SEOs aufgepasst! Heute möchten wir dir ein Tool von Google vorstellen, mit dem du deine Bilder bearbeiten und komprimieren kannst, um sie im Web zu verwenden. Mit Squoosh bist du bestens ausgerüstet, komprimierte Bilder zu erstellen, um eine schnelle Ladegeschwindigkeit zu generieren.

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