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30.07.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Aug I 2021

Digital Marketing Weekly Aug I 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN, wie du die Suchintention deiner Nutzer identifizierst und wie du am besten vorgehst, wenn du von den Google Core Updates betroffen bist. Außerdem erfährst du, wie du mit deiner Rebranding-Strategie loslegst und was du unbedingt über Responsive Search Ads wissen solltest. Zudem lernst du, was du bei (other)-Zugriffen in Google Analytics tun kannst und wir geben dir praktische Tipps, damit deine E-Mails nicht mehr im Spam-Ordner landen.

Unsere Themen in dieser Woche

121STUNDENtalk: Diese Woche mit SEO-Profi Marcus Tandler

Neues von der 121WATT!

Attribution ist für Web-Analysten eine der spannendsten Analyse-Ansätze. Aber wie funktioniert Attribution in Google Analytics 4, welche Berichte kamen seit Juli 2021 dazu, was findest du im neuen Bericht “Werbung” in GA4 und wo findest du noch Attribution in Google Analytics 4? Dazu auch ein paar Grundlagen zur Attribution. Alles das findest du in unserem neuen Artikel “Attribution in GA4″ von Analytics-Profi Alexander Holl. Hier gibt es die Details.

 

Beginner

SEO: Welche Suchintention haben meine Nutzer?

Die Suchintention (User-Intent) deiner Nutzer zu treffen, ist sehr bedeutsam, wenn du auf der Ranking-Leiter von Google nach oben klettern möchtest. Dank dem Einsatz von Machine Learning ist es Google möglich, die Treffer sehr gezielt auszuwerten und zu bewerten, wie gut sie mit dem User-Intent übereinstimmen. Wenn Google bei deiner Website nicht die Intention erkennt, die Google für ein Keyword verlangt, dann rankt deine Seite auch nicht. In einem neuen Artikel von Kevin Indig lernst du heute, welche Faktoren Google für das Ranking berücksichtigt und vor welchen Herausforderungen SEOs bei der Identifikation der Suchintention und der Optimierung stehen.

Wie rankt Google eigentlich?
Um den Prozess des Rankings zu erklären, ist es wichtig zu verstehen, dass Google viele verschiedene Faktoren einbezieht. Diese werden in die Kategorien Qualität, Relevanz, Autorität und Erfahrung aufgeteilt. Wenn es sich um die Suchintention handelt, dann ist es eine Abfrage der Relevanz. Wie relevant ist ein Inhalt für ein Keyword? Das bedeutet für dich, Inhalte zu erstellen, die Nutzer bei ihrer Suchanfrage erwarten und ihnen einen Mehrwert bieten. Dein Ziel sollte es also sein, die Suchintention bestmöglich zu treffen, um das Traffic Potenzial deiner Inhalte zu maximieren. Erfüllst du genau das nicht, so sind deine Chancen auf ein Ranking sehr niedrig.

SEOs begegnen immer wieder Herausforderungen, wenn es darum geht, die Suchintention der Nutzer zu identifizieren und anschließend zu optimieren.

  1. Suchintentionen sind dynamisch
    Die Suchintention deiner Nutzer ist nicht statisch, sondern ändert sich, sobald sich ihre Ziele verschieben. Ein aktuelles Beispiel ist der Begriff „Wuhan“, der noch vor der Corona-Pandemie ein Suchbegriff für die chinesische Stadt war. Seit der Pandemie hat sich die Suchintention verändert und es ist nicht mehr die Stadt gemeint, sondern die Suchenden erwarten Informationen über den Virusausbruch.
  2. Unterschiedliche Arten von Suchintentionen
    Auch wenn die Annahme noch immer sehr geläufig ist, Suchintentionen sind nicht in die drei Kategorien informationell, navigational und transaktional einzuordnen. In Wahrheit ist die Segmentierung viel feiner. Nutzer verfolgen bestimmte Ziele während ihrer Suchabfrage. Beispielsweise möchten sie Preise vergleichen oder die Definition eines Wortes herausfinden. Ein User durchläuft hierbei keine gradlinige Suchabfrage, sondern passiert viele digitale Touchpoints während seiner Search Journey. Für dich als SEO bedeutet es, dass du für deine wichtigsten Keywords Definitionen von Suchintentionen entwickeln solltest und frage dich auch immer, was die Leute erwarten, wenn sie nach einem bestimmten Keyword suchen.
  3. Suchanfragen mit mehreren Bedeutungen
    Kurz gesagt: Je kürzer ein Keyword ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Mehrdeutigkeit. Wird beispielsweise nach „Auto“ gesucht, ist es nicht so aussagekräftig, als sucht der Nutzer direkt nach „gebrauchtes Auto kaufen in München“. Hier lässt sich in die vorherrschende Interpretation, die häufige und die untergeordnete unterscheiden. Bei einer Mehrdeutigkeit zeigt Google eine Kombination aus allen drei Kategorien.

Du möchtest lernen, wie die Dynamische Suchfunktion funktioniert? Dann schaue dir dieses Video an:

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So optimierst du richtig:
Bei der Optimierung der Suchintention musst du einerseits diese herausfinden und die damit verbundenen Erwartungen deiner Nutzer verstehen. Google verrät uns leider keine Zahl, um die Suchintention zu quantifizieren. Stattdessen müssen wir auf unser Know-how und vorhandene Daten zurückgreifen, um zu verstehen, wie Google die Suchintention für Keywords identifiziert. Um die Erwartungen der Nutzer zu identifizieren, gibt uns Google ein Spektrum von Optionen, das zeigt, wie sehr die Erwartungen der Nutzer getroffen wurden. Konkret ausgedrückt bedeutet es beispielsweise, wenn Google „erfüllt die Anforderungen sehr“ ausweist, dann zeigt es dir, dass die Ergebnisse der gängigen Interpretation entsprechen und ein hohes Maß an Autorität, Glaubwürdigkeit und Genauigkeit aufzeigen. Als SEO solltest du dir immer die Frage stellen, ob z. B. eine Produkt-oder eine Kategorieseite die Nutzererwartungen erfüllt und entsprechend deine Website optimieren.

💡 Du möchtest jetzt noch mehr über die Herausforderungen von SEOs erfahren? Ausführlichere Informationen zu den 5 Kategorien der Nutzererwartungen findest du auch hier.

 

Beginner

Rebranding: So startest du deine Rebranding-Strategie

Wo fange ich bloß an? Wenn es darum geht, eine Rebranding-Strategie aufzusetzen, sollte diese gut durchdacht sein. Andernfalls kannst du deiner Marke einen Schaden zufügen. Diese Woche stellen wir dir die kleine Artikel-Serie von empower zu der Rebranding Thematik vor. Du lernst die Zielsetzung eine Rebranding-Strategie kennen und wir zeigen dir außerdem wichtige Schritte auf dem Weg zur Umsetzung deiner Rebranding-Strategie.

Für dich ist Rebranding aktuell nur ein kursierendes Buzzword? Dann empfehlen wir den aktuellsten Artikel von empower als Einstieg.

Zielsetzung deiner Rebranding-Strategie:
Hier hast du genau zwei Möglichkeiten. Eine Option ist es, komplett von vorne zu starten. Das ist in jedem Fall die drastische Herangehensweise. Ist deine Marke allerdings schon gut am Markt etabliert und genießt einen hohen Wiedererkennungswert, so empfiehlt es sich, alternativ nur einzelne Elemente deines Corporate Designs dem aktuellen Zeitgeist anzupassen und aufzupolieren. Bevor du loslegst, solltest du vorab festlegen, welche Elemente bleiben und welche ausgetauscht oder ergänzt werden.

Rebranding  – von der Strategie bis zur Umsetzung:
Folgende Schritte können dir helfen, wenn du selbst kurz vor dem Rebranding deiner Marke stehst. Denn hierbei ist eine gut geplante und durchdachte Strategie die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Rebranding.

  1. Schritt: Prüfe deine Vision, Mission und Werte
    Überprüfe vorab, ob die Vision, die Mission und die Werte deines Unternehmens klar definiert sind, bevor du daran denkst, deine Marke neu auszurichten.
  2. Schritt: Beachte die Ganzheitlichkeit deiner Rebranding-Strategie
    Du möchtest dich um das komplette Erscheinungsbild deiner Marke kümmern. Wenn du nur einzelne Elemente veränderst, dann achte darauf, dass sie sich gut in den gesamten Kontext deines Unternehmens einfinden und überlege ebenfalls, welche Werbekanäle für deine Marke relevant sind.
  3. Schritt: Evaluiere den Ist-Zustand
    Bevor es Zeit für Veränderungen ist, solltest du den aktuellen Zustand deiner Marke analysieren und herausarbeiten, welche Elemente bereits optimal sind. Die bleiben weiterhin unverändert Bestandteil und bieten deiner Zielgruppe Authentizität und Vertrauen.
  4. Schritt: Betreibe Marktforschung
    Schaue dir konkret deine Mitbewerber an, um zu ermitteln, was bei ihnen gut funktioniert. Beziehe in diesem Schritt auch aktuelle Rebranding-Trends mit ein. Dein Fokus liegt allerdings nicht auf dem angesagtesten Trend, sondern auf der Langlebigkeit deiner Marke. Was für dich eventuell besonders gut funktioniert, muss nicht dem Trend entsprechen und andersherum.
  5. Schritt: Beziehe dein Team mit ein
    Rebranding ist ein teilweise sehr komplexer Prozess. Daher solltest du hier definitiv dein Team mit einbeziehen sowie mehrere Unternehmensbereiche. Stakeholder, die Personalabteilung oder das Management sind nur einige wenige Bereiche, die dir wertvolle Informationen geben können.
  6. Schritt: Definiere ein detailliertes Projektmanagement
    Für den Erfolg deiner Rebranding-Strategie und die anschließende Implementierung ist es wichtig, Deadlines, Verantwortungsbereiche, Arbeitsergebnisse und das Lösen von Problemen zu definieren.
  7. Schritt: Kommuniziere die Veränderung deiner Marke
    Nachdem du deine Rebranding-Strategie umgesetzt hast, ist es unabdingbar, die Veränderungen mit deinen Kunden zu teilen. Beachte hierbei nicht nur das Endergebnis zu präsentieren, sondern zeige auch auf, wieso du dich für ein Rebranding entschieden hast. Das stärkt einerseits das Vertrauen zu deinen Kunden und lässt andererseits auch eventuelle Verwirrungen bei deiner Zielgruppe vermeiden.

📎 Dich interessiert noch, welche strategischen Gründe für ein Rebranding sprechen? Dann schaue unbedingt hier vorbei. Anschauliche Best Practises hat empower ebenfalls für dich.

 

Google: Wie gehe ich vor, wenn ich von den Core Updates betroffen bin?

Während nahezu ganz Deutschland den wohlverdienten Sommerurlaub genießt, gönnt sich Google keine Sommerpause. Ganz im Gegenteil. Seit April hat Google insgesamt 6 Updates veröffentlicht. Das Letzte wurde jetzt im Juli ausgerollt. Wenn du also gesehen hast, dass deine Rankings etwas schwanken, dann sollest du Ruhe bewahren und kannst es mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Reihe von Updates zurückführen. In einem neuen Blogartikel von Style Factory erfährst du heute, wie du vorgehen solltest, wenn du von den Core Updates betroffen bist, damit du entgangene Rankings zurückgewinnen kannst.

  1. Bleibe ruhig und fokussiert
    Auch wenn es mehr als verständlich ist, dass du panisch wirst, wenn dein Website-Traffic einbricht, ist es nicht ratsam, überstürzte Änderungen an deiner Website und deinen Inhalten vorzunehmen. Bedenke immer, dass Core Updates einige Wochen benötigen, bis sich vollständig ausgerollt sind. Die einhergehenden Ranking-Änderungen können teilweise sehr drastisch, allerdings auch nur vorübergehend sein, sodass unüberlegtes Handeln sich an der Stelle kontraproduktiv für deine Website auswirken könnte.
  2. Nutze Daten, um Inhalte zu verbessern
    Sobald ein Update von Google durchgeführt wurde, ist es deine Aufgabe zu prüfen, welche Inhalte betroffen sind. SEOs können hier die Google Search Console und Google Analytics nutzen, um die Seiten zu identifizieren, die besonders unter dem Traffic-Einbruch leiden. Du kannst beispielsweise mit den Daten dieser Tools eine Tabelle erstellen und die Seiten festhalten, die starke Traffic Einbußen verzeichnen.
  3. Relevanz – welche Seiten sind besonders betroffen?
    Google nutzt Core Updates, damit Suchende immer relevante Inhalte ausgespielt bekommen. Wenn nach einem Core Update deine Seiten einen Traffic-Einbruch erleiden, dann heißt es im Umkehrschluss, dass sie in den Suchrankings nach unten gerutscht sind, weil sie weniger relevant sind.
  4. Halte deine Inhalte aktuell
    Google ist die Aktualität der Inhalte sehr wichtig und stuft diese auch als relevanter ein als älteren Content. Aber Achtung: Aktuelle Inhalte bedeutet nicht gleichzeitig permanent neue Inhalte zu produzieren. Natürlich ist es wichtig, allerdings ist es kein Problemlöser für die Seiten, die weniger Traffic bekommen. Deine Aufgabe ist es somit, regelmäßig deine bestehenden Seiten durchzugehen und zu schauen, welche Informationen verändert oder upgedated werden können. Nachrichtenseiten, die nicht immer auf Aktualität gepflegt werden, wird von Suchmaschinen als weniger relevant eingestuft. Wenn deine Website mit den neuesten Nachrichten überzeugen möchte, dann ist es jetzt an der Zeit, wieder neuen Content zu produzieren und zu veröffentlichen.
  5. Verfasse Inhalte für Suchende – nicht für Suchmaschinen
    Sei dir bei der Erstellung deiner Inhalte zu jeder Zeit bewusst, dass du diese nicht für eine Suchmaschine, sondern für Menschen erstellst. Fokussiere dich zudem darauf, dass deine Inhalte deinem Leser einen Mehrwert bieten und relevant sind. Anders formuliert: Stelle die Benutzererfahrung in den Mittelpunkt und vermeide unnötig viele Keywords.

Wir haben für dich schon einmal die wichtigsten Fragen zusammengestellt, die sich mit der Thematik Relevanz und Qualität der Inhalte beschäftigt. Nutze die Fragen als Hilfestellung, wenn du deine Inhalte erstellst:

Wenn du noch einmal nachlesen möchtest, welche Updates 2021 ausgerollt wurden, dann hilft dir dieser Artikel weiter. Außerdem findest du dort auch einen Rückblick, wenn du in die Update- Vergangenheit schauen möchtest. Einen Überblick über die letzten Updates und weiteren Handlungsempfehlungen findest du hier.

Beginner

SEA: Alles, was du über Responsive Search Ads wissen solltest

2018 wurden die Responsive Search Ads (RSA) von Google eingeführt. Seit Anfang 2021 ist die Wichtigkeit dieser Textanzeigen noch einmal gestiegen. Das liegt daran, dass im Google Ads Interface seitdem nur noch responsive Textanzeigen erstellt werden können. Heute lernst du, was Responsive Search Ads überhaupt sind und der neue Blogartikel von seokratie zeigt dir außerdem, warum auch du genau diese Anzeigen für dich nutzen solltest.

Was sind Responsive Search Ads?
Auch wenn du seit 2021 über das Google Ads Interface nur noch diese Art von Textanzeigen erstellen kannst, so gibt es dennoch eine Alternative, mit erweiterten Textanzeigen zu arbeiten. Hierfür musst du allerdings den längeren Weg über den Google Ads Editor einschlagen. Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit. Du kannst auch im Interface eine Anzeigengruppe auswählen und eine RSA erstellen. Im zweiten Schritt kannst du dann zu den regulären Textanzeigen wechseln.
Wie funktionieren Responsive Search Ads?
Aus den verschiedenen Textbausteinen der responsiven Suchanzeigen werden die besten ausgewählt und dem Nutzer ausgespielt. Aber wie? Hier greift Machine Learning. Je mehr Daten Google zur Verfügung hat, desto besser funktionieren Responsive Search Ads. Damit du optimale Ergebnisse erzielen kannst, empfehlen wir, pro Anzeigengruppe zwei erweiterte Textanzeigen und eine responsive Suchanzeige zu nutzen.
Wie erstelle ich jetzt eine responsive Suchanzeige?
Google zeigt dir im Konto unter „Anzeigeneffektivität“, wie gut deine RSA ist und gibt zudem auch Tipps zur Verbesserung. Achte bei der Erstellung deiner Anzeige nicht nur darauf, viele Textbausteine zu nutzen, sondern ebenso mindestens ein Keyword in den Anzeigentitel einzubauen. Gestalte deine Anzeigentitel individuell und vermeide Wiederholungen. Zudem ist es sinnvoll, die Headline so zu formulieren, dass es unerheblich ist, in welcher Reihenfolge sie ausgespielt wird. Beziehe dich in deiner Headline neben deiner eigenen Marke, deinem Produkt ebenso darauf, Hilfestellungen zur Problemlösung anzuzeigen und einen deutlichen Call-to-Action zu setzen.
Welche Vorteile habe ich, wenn ich Responsive Search Ads verwende?
Um eine möglichst hohe Klickrate zu generieren, werden bei responsiven Suchanzeigen die Anzeigen direkt an den Nutzer angepasst. Diese Anpassung können statische Anzeigen in dem Ausmaß nicht bieten. Was ist mit Anpassung genau gemeint? Nicht nur die Historie wird als Signal verwendet, sondern Daten wie der Standort oder auch die Bildschirmbreite des Endgeräts, welches der Nutzer verwendet, spielen eine Rolle. Nach eigener Aussage von Google nimmt das eingebuchte Keyword auch an mehr Auktionen teil. Das wiederum bedeutet, dass mehr Klicks entstehen und mehr potenzielle Kunden erreicht werden können. 

Du hast gelernt, was Responsive Search Ads sind, wie sie funktionieren und wieso auch du sie unbedingt nutzen solltest. Wenn du mehr über die Performance und Optimierungsmöglichkeiten von responsiven Suchanzeigen lernen möchtest, dann schaue hier vorbei. Seokratie wirft mit dir gemeinsam auch einen Blick in das Google Ads Konto. 

 

Advanced

Webanalyse: Hilfe, was tue ich bei (other)-Zugriffen?

Du fragst dich, was es bedeutet, wenn in deinem Google Analytics Bericht der Eintrag (other) vorkommt? Wir haben die Antwort auf viele spannenden Fragen zum Thema (other)-Zugriffe, Ursachen und Lösungsansätze. Diese Woche haben wir den neuen Blogartikel von lunapark ausgewählt, der hier auf deine Fragen die passenden Antworten gibt.

Woher kommen (other)-Zugriffe?
Du weißt sicher, dass in Google Analytics zuerst einmal alle Daten reinfließen, die über einen Tracking-Code kommen. Allerdings gibt es ein Limit an unterschiedlichen Einträgen in einem Bericht. Denn pro Tag können nur maximal 50.000 Zeilen gespeichert werden, alles darüber hinaus wird dann zusammengefasst. Was bedeutet das für dich? Wenn du den Höchstwert an Einträgen erreicht hast, werden alle weiteren Zugriffe gezählt, allerdings in dem Eintrag (other) gebündelt. Du hast keine Möglichkeit, die Anzahl der Einträge unter (other) einzusehen. Merke dir: Die Liste der Einträge zählt jeden Tag neu und es wird chronologisch gezählt. Bei selten aufgerufenen Seiten ist es recht komplex. Hier ein Beispiel für dich: Eine Seite wird z. B. um 23:55 Uhr aufgerufen und landet somit vermutlich unter (other). Wenn genau diese Website morgens um 05:39 Uhr aufgerufen wird, dann fällt sie wahrscheinlich in die Top 50.000 Liste. Schaust du dir den Seitenbericht des letzten Monats an, ist eine genaue Bewertung schwierig, denn eine Seite kann am Vortag noch unter die (other)-Zugriffe fallen, am nächsten ist sie bei den Top 50.000 und andersherum.

So gehst du gegen einen (other)-Eintrag vor:

Wenn die Zeile (other) in deinem Seitenbericht zu finden ist, dann bedeutet es, dass für deine Nutzer mindestens 50.000 verschiedene URLs gemessen wurden. 

1. Prüfe die zahlreichen Einträge
Hat deine Website nicht 50.000 und mehr unterschiedliche URLs, dann ist es deine Aufgabe zu prüfen, woher die Einträge kommen. Schaue dir hierfür den Seitenbericht an und du wirst bestimmt Einträge mit nur einem Seitenaufruf identifizieren können, die in der URL einen oder mehrere Parameter haben. Mit einem Suchen und Ersetzen Filter kannst du diese aus der URL nehmen. Wenn du die Zeilenzahl noch stärker verkleinern möchtest, dann schau auch mal in die Berichte zur internen Suche.
2. Schließe Suchparameter aus
Session-IDs und auch Hash-Nummern bei Shop-Verkäufen eigenen sich sehr gut zum Ausschluss, da sie für jeden Nutzer individuell erstellt werden. Pro Tipp: Wenn ein Parameter verschiedene Werte haben, auch wenn deine Nutzer immer den gleichen Inhalt sehen, dann weißt du, dass der Parameter im Bericht keinen Mehrwert bietet.
3. Ersetze Parameter per Filter
Du kannst Parameter in deinen URLs entweder einzeln herausfiltern, das ergibt natürlich bei einer größeren Anzahl wenig Sinn. Du kannst dann die entsprechenden Einträge deiner URL ersetzen. Dann werden diese bei den Seitenauswertungen als Seitenaufrufe zusammengefasst.
4. Kenne die interne Suche
Wenn deine Website eine interne Suche beinhaltet, dann werden URL Parameter genutzt. Das heißt auch, dass jede Suche eine neue Zeile im Seitenbericht entstehen lässt und es werden ganz schnell endlos viele URLs im Seitenbericht zu sehen sein. Tipp: Konfiguriere den Bericht der internen Suche so, dass alle Eingaben in einem gesonderten Bericht erscheinen und nicht mehr in den Seitenbericht reinlaufen. 

Jetzt hast du viel zum Thema (other)-Einträge gelernt. Weiterführende Informationen und aufschlussreiche Screenshots findest du im Artikel von lunapark. 

Beginner

E-Mail-Marketing: So landen deine E-Mail nicht im Spam

Hast du dich als E-Mail-Marketing-Spezialist auch schon einmal gefragt, wieso deine Öffnungsrate drastisch gefallen ist? Die Antwort auf diese Frage könnten das Ergebnis der aktualisierten Spam-Filter sein, die deine E-Mails in den Spam-Ordner deiner Abonnenten schicken. Die Verbesserung deiner Öffnungsrate ist jedoch ein andauernder Prozess und lässt sich nicht über Nacht beheben. In einem neuen Blogartikel vom Content Marketing Institute lernst du heute praktische Tipps kennen, damit deine Mails zukünftig bei allen Abonnenten direkt im Postfach liegen. 

Wie funktioniert ein Spam-Filter?
Dieser Filter wertet einen oder mehrere Bestandteile der E-Mail aus und legt dann fest, ob die E-Mail in den Posteingang oder in den Spam-Ordner geschoben wird. 

Folgende Kriterien werden berücksichtigt:

Mithilfe unserer praktischen Tipps bist du gut vorbereitet, damit deine E-Mails zukünftig noch besser zugestellt werden. 

1. Verwende Double-Opt-In
Deine Nutzer füllen ein Anmeldeformular aus und müssen ihre Anmeldung dann im zweiten Schritt mit einer separaten E-Mail bestätigen. Letztendlich bedeutet es auch weniger Risiko für dich, dass die Leute deine E-Mails als Spam melden, da sie sich bewusst entschieden haben, das Abonnement zu bestätigen.
2. Pflege die Reputation deiner IP-Adresse
Die Reputation deiner IP-Adresse ist wichtig, wenn es darum geht, ob deine E-Mails zugestellt werden. Wenn du eine neue IP-Adresse nutzt, dann verwende dies zuerst in kleinem Umfang, bevor du all‘ deine Abonnenten erreichen möchtest. Das hat einen guten Grund, denn die bekannten E-Mail-Anbieter werden möglicherweise zurückhaltend sein, deine E-Mail direkt an deinen großen Verteiler zuzustellen. Das langsame Vorgehen beim Versenden deiner E-Mails zeigt den Anbietern dein Sendeverhalten, die Listengenauigkeit sowie die Reaktion der Abonnenten besser einzuschätzen.
3. Vermeide Triggerwörter und täuschende Betreffzeilen
Hier ist Vorsicht geboten – von der Betreffzeile bis zum Fließtext. Denn eine unpassende Wortwahl kann dazu führen, dass sie von E-Mail-Filtern erkannt werden und von der Zustellung ausgeschlossen werden. Dann landet deine E-Mail nicht wie gewünscht im Posteingang deiner Abonnenten, sondern im Spam. 

📧 Eine Liste mit deutschen Triggerwörtern und nach Branchen sortiert findest du hier.


4.  Verschicke wertvollen Content
Wenn du die ersten drei Tipps bereits befolgst, dann ist es schon ein guter Anfang. Natürlich ist es auch deine Aufgabe, deine Abonnenten von deinem Content zu überzeugen und sie zu begeistern, deine E-Mail zu öffnen. Personalisierung ist hier das Stichwort, damit du genau diesen Wow-Effekt bei deiner Leserschaft erzeugst. Wenn deine E-Mails eine niedrige Öffnungs-und Leserate verzeichnen, dann wirst du zukünftig möglicherweise abgestraft. Das geschieht, indem deine folgenden E-Mails in die Registerkarte „Werbung“ abgeschoben werden oder gleich im Spam-Ordner landen.
5. Verzichte auf Anhänge
Von Anhängen in deiner E-Mail ist abzuraten. Zum einen erhöht es die Ladezeit deiner E-Mail und zum anderen werden sie meistens direkt im Spam-Ordner wiederzufinden sein. Statt Anhänge zu verwenden, kannst du lieber einen Link hinterlegen oder einen Call-to-Action Button einbauen. 

Neues aus der Tool-Kiste 🔧

Heute möchten wir dir das Analyse- und Planungstool Fanpage Karma vorstellen, mit dem dir deine Social Media Planung im Handumdrehen gelingt. Du kannst nicht nur dein eigenes Social Media Profil analysieren und deine Postings vorplanen und veröffentlichen, sondern auch deine Mitbewerber analysieren. Per Drag und Drop kannst du undatierte Posts in deinen Kalender ziehen und die Veröffentlichung festlegen. Wusstest du schon, dass du auch Videos oder GIFs über das Tool posten kannst? Pro Tipp: Mithilfe des Hashtag Composers kannst du dir die 30 relevantesten Hashtags für dein Posting anzeigen lassen. 

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