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28.05.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Jun I 2021

Digital Marketing Weekly Jun I 2021

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Diese Woche erfährst du in unseren 121STUNDEN alles, was du über Growth Hacking wissen musst. Wir erklären dir, welche Keywordrecherche die Richtige für dich ist und wie du Storytelling erfolgreich im B2B einsetzen kannst. Außerdem lernst du, was Digital Nudging ist und was es bei lokalen Suchanzeigen zu beachten gibt.

Unsere Themen in dieser Woche

Beginner

SEO: Finde die richtige Keywordrecherche

Wir brauchen dir nicht zu erzählen, wie wichtig die Keywordrecherche ist. Aber hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, welche Art von Keywordrecherche für deine Ziele überhaupt die Richtige ist? Je nachdem für was du Keywords suchst, musst du auf andere Aspekte achten. Der Clou dahinter: Je besser du auf anderen Kanälen als Google sichtbar bist, desto höher wird auch dein Ranking bei Google ausfallen. Das liegt daran, dass Google auch Verlinkungen, Engagement-Raten, Traffic, Bewertungen etc. in seine Berechnungen einbezieht. SparkToro hat für dich die verschiedenen Arten von Recherchen zusammengefasst.

  1. Recherche für SEO/PPC
    Die Keywordrecherche für SEO und PPC ist die klassische Recherchemethode, die wir immer wieder eingetrichtert bekommen. Ziel dieser Erhebung ist es, herauszufinden, nach was deine Zielgruppe bei Google sucht. Auf diese Keywords kannst du dann deine SEO- und Google Ads-Kampagnen optimieren.
  1. Recherche für Social Media Marketing
    Die Besonderheit hier ist, dass es viele verschiedene Social-Media-Plattformen gibt, aber nicht alle Inhalte in allen Netzwerken gleich gut funktionieren. Theoretisch solltest du also für jede Plattform eigens die relevanten Themen recherchieren. „Themen“ ist hier auch das Stichwort. Du suchst zunächst nicht nach konkreten Keywords, die deine Zielgruppe nutzt. Erst mal musst du nämlich herausfinden, über welche Themen sich deine Zielgruppe im Netz unterhält und welche Arten von Beiträgen hier am meisten Engagement verursachen. Erst in einem zweiten Schritt kannst du dich dann mit konkreten Hashtags (äquivalent zu Keywords) auseinandersetzen.
  1. Recherche für Content-Erstellung
    Es wäre ein Leichtes, die eigenen SEO-Ziele einfach auch als Content-Ziele anzuwenden. In vielen Fällen macht es aber Sinn, die Ziele und damit auch die Suche nach geeigneten Inhalten zu trennen. Du kannst Content beispielsweise erstellen, um neue Leser für deinen Newsletter zu gewinnen, ein bestimmtes Thema sozial oder politisch zu beleuchten oder um die Beziehung zu deinen Kunden aufzubauen/aufrecht zu erhalten. Für den Content musst du also nicht nur relevante Keywords identifizieren, sondern auch – ähnlich wie bei Social Media – welche Inhalte besonders gut funktionieren und was deine Zielgruppe sehen möchte. Mit deinem Content möchtest du nicht nur, dass Leute dich finden, sondern du möchtest auch, dass sie deine Inhalte lesen und sich ggf. davon beeinflussen lassen.
  1. Recherche nach Zielgruppen
    Neben den reinen Keywords solltest du auch herausfinden, wer nach diesen Keywords sucht und was hinter der Suchanfrage genau steckt. Das heißt: Lerne Nutzerintentionen kennen! Du möchtest bei dieser Analyse herausfinden, wer deine Zielgruppe ist, welche Berufe sie ausübt, was ihre Interessen sind, welche Sprache sie sprechen etc. So bekommst du ein Gefühl für deine Kunden und kannst dich besser auf sie einstellen.

Dies war eine grobe Übersicht über die einzelnen Keywordrecherchen. Genaue Step-by-Step-Anleitungen und eine Menge Tool-Tipps findest du bei SparkToro.

Beginner

Google Ads: So profitierst du von lokalen Suchanzeigen

Das früher allseits beliebte Branchenbuch hat schon lange seinen Wert verloren. Hier hat das Schalten von regionalen Suchanzeigen hingegen bedeutsam an Wichtigkeit erlangt. Du kennst es sicher, wenn du nach einem Restaurant suchst, dann schlägt Google dir zuerst die Restaurants vor, die sich in deiner Nähe befinden. Daher ist es immer dein Ziel, in den Suchergebnissen zu erscheinen, da dir sonst wichtiger Traffic und potenzielle Kunden entgehen. Merke: Wenn ein Nutzer nach einem Zahnarzt in München sucht, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass er einen Termin in Düsseldorf vereinbart, sehr gering. Gezielte Targeting-Möglichkeiten in Google Ads sind hier das Stichwort. So setzt du dein Budget einerseits effizient ein und andererseits verringerst du Streuverluste.

3 Tipps zur Erstellung deiner Suchanzeigen:

  1. Definiere deine Ziele: Es scheint so offensichtlich, dennoch ist es grundlegend, dass du dir bewusst wirst, was du bei dieser Werbekampagne erreichen möchtest. Stelle dir daher vorab die Frage, ob eine Kampagne mit lokalem Umfeld sinnvoll für dich ist. Dient die Kampagne der Bestandskundenpflege oder möchtest du deinen Absatz fördern? Zudem legst du vorab fest, ob du auf einen kurzfristigen oder eher einen langfristigen Erfolg mit deiner Anzeigenschaltung hinarbeitest.
  2. Bestimme deine Zielgruppe: Wer sind deine Kunden? Führe vorab eine Zielgruppenanalyse durch, damit du individuelle Bedürfnisse der Kunden identifizieren kannst. Liegt dein Kerngeschäft auf deinem Onlineshop, dann helfen dir die Kundendaten aus deinem CRM-System. Idealerweise kannst du dank deiner Datenauswertung deine Anzeigen schalten, wenn die meisten Kunden online sind.
  3. Bestimme dein lokales Umfeld: Lege im jetzigen Schritt die geografische Ausrichtung fest. Google Ads bietet die Möglichkeit, bestimmte Länder, Regionen innerhalb eines Landes, den Umkreis um einen Standort oder auch Standortgruppen anzulegen. Die richtige Auswahl deines Standortes ist stark abhängig von deiner vorab definierten Zielgruppe und deinem Unternehmen. Ein Friseur beispielsweise spricht eine Zielgruppe in einem bestimmten Radius an. Daher ist es hier besonders wichtig, die Anzeigenschaltung auf diesen Umkreis zu limitieren.

📍Das waren drei der neun Tipps zur Erstellung von lokalen Kampagnen in AdWords. Du möchtest alle weiteren Tipps lesen? Dann klicke hier.

  

Beginner

Growth Hacking: Werde zum Experten!

Wie kannst du erfolgreich Umsatzwachstum generieren und wie gehst du dabei am besten vor? Wenn du dir diese Frage auch schon öfter gestellt hast, dann ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. Wir zeigen dir heute, wie du Growth-Hacks Techniken anwendest und geben dir Best Practice Beispiele. Als Grundlage nutzen wir Artikel von WebsiteHostingRating.com und dem Deutschen Institut für Marketing. Growth Hacking ist für dich aktuell nur ein Buzzword? Dann haben wir hier den passenden Grundlagenartikel mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich.

Growth Hacking für dich zusammengefasst: Kurz gesagt ist Growth Hacking ein Prozess, in dem strategisch versucht wird, die Customer Journey zu begleiten, alle Ressourcen zu nutzen und zu optimieren. Wichtig zu verstehen ist, dass es ein Prozess ist, welcher Zeit benötigt, um Erfahrung, Know-how, Kreativität und Tools bestmöglich und clever einzusetzen. Über Nacht kannst du deine Kennzahlen nicht steigern.

Growth Hacking Techniken aus der Praxis:

  1. Der Minimum Viral Product Hack: Erstelle innerhalb weniger Tage etwas, das viraler ist als dein eigentliches Produkt, um die Stimmung deiner Kunden im Hinblick auf dein Produkt zu testen. Erstelle zudem eine Mailing Liste, um dein Kernprodukt zu launchen. Beachte hierbei immer, das dein virales Produkt sehr nah zu deinem Kernprodukt steht und fokussiere dich auf das Nutzervolumen. Das hilft dir dabei, deine Conversions von deinem viralen Produkt zu deinem Kernprodukt zu maximieren. Das Unternehmen Calm hat diesen Hack genutzt.
  2. Der Onboarding Optimization Hack: Schaue dir deine erfolgreichen Kunden an und identifiziere, was sie in den letzten 7-14 Tagen mit deinem Produkt gemacht haben. Finde in einem nächsten Schritt die drei häufigsten Handlungen heraus, die deine Kunden durchgeführt haben. Baue die genannten Ausprägungen anschließend in deine Produktbewertung ein, da sie für Leads verantwortlich sind. Optimiere deine Onboarding-Aktivitäten und In-App-Nachrichten, um deine Nutzer auf die drei häufigsten Handlungen aufmerksam zu machen und zum Kauf deines Produktes zu führen. Das Unternehmen HubSpot ist so vorgegangen.
  3. Der PR Backflash Hack: Du hast schlechte PR erhalten und bist gar als „Abzocker“ betitelt worden? Hier ist der Hack. Erstelle eine eigene Website, auf der du die Geschichte ausrollst, die Fakten darlegst und soziale Beweise lieferst, um deine Version der Geschichte zu beweisen und deine Hater in Kunden umzuwandeln. Das Unternehmen Freshdesk hat diese Strategie für sich genutzt.

3 Best Practices:

Hotmail: Auch wenn zu dieser Zeit das Wort „Growth Hacking“ noch gar nicht geboren war, Hotmail nutze genau diese smarte Strategie. Der E-Mail Dienst Hotmail hat in jeder versendeten Mail „PS I love you: Get your free Hotmail Account” in den Footer eingefügt. Daraus resultierte ein sehr dynamisches Wachstum innerhalb der Bestandskunden.

Airbnb: Der Online-Marktplatz für private Unterkünfte wurde in kürzester Zeit sehr bekannt und zugleich enorm erfolgreich. Airbnb war es möglich, ihre Anzeigen mit nur einem Klick von ihrer Website automatisch auf die amerikanische Anzeigenwebsite craiglist einzustellen. Dies bedeutete, dass Airbnb die bereits vorhandene und sehr große craiglist Community direkt erreichte und nur ein Klick erforderlich war, um auf die Airbnb Website zu gelangen. Fassen wir zusammen: Das Erfolgsrezept zielte also auf einen Input mit geringem Aufwand ab und erreichte einem sehr effektiven Output.

UBER: Das amerikanische Dienstleistungsunternehmen Uber schafft mit seinem Konzept der Personenbeförderung ein ganz neues Erlebnis. Als Online-Plattform hat Uber das Problem des monopolistischen Taxibetriebs erkannt und bietet eine praktische Lösung. Mithilfe eines 4-Schritte-Plans bauen sie ihr Netzwerk immer weiter aus. Das bedeutet, dass Uber in zunehmend mehr Städten implementiert wird, Freifahrten angeboten werden und Uber ebenso auf das Wow-Erlebnis der Kunden setzt. Anschließend folgt die Empfehlung an Familie, Freunde und Bekannte und daraus resultierend werden neue User generiert. Uber gilt als ein stark wachsendes Netzwerk und bringt ebenso Uber-Nutzer zusammen. Diese haben mittlerweile auch die Möglichkeit, in der App ihre Fahrt untereinander aufzuteilen. Das bedeutet für Uber wenig Aufwand und einen hohen Nutzen mit steigender Nutzeranzahl und Viralität. Für den Endkunden ist die Benutzung der App einfach und praktisch, sodass ein klarer Mehrwert entsteht.

Du möchtest noch mehr Growth Hacking Techniken kennenlernen? Hier findest du 41 Beispiele. Wenn du die Top 100 Growth Hacks für B2B und B2C downloaden möchtest, dann klicke hier.

Beginner

Content Marketing: Gestalte B2B Storytelling, das niemand vergisst

Ist Storytelling im B2B Marketing notwendig oder doch nur ein Hype? Insbesondere bei komplexen Inhalten ist es ein absolutes Muss, Informationen durch Geschichten zu vermitteln und so deine Message bestmöglich zu präsentieren. In einem Blogartikel von macronomy zeigen wir dir, wie du dein Storytelling startest, zeigen dir ein Best Practice Beispiel und geben dir einen Einblick, wie du B2B Kunden mit B2C Storytelling erreichst.

So startest du dein digital Storytelling: Storytelling hilft deinen Kunden, Informationen besser zu verstehen. Ebenso schafft es eine emotionale Bindung zu deiner Marke und deinem Produkt, sodass du deine Botschaften mithilfe dieser Technik vermitteln kannst. Sachliche Produktinformationen schaffen keinen Bezug zu deinen Nutzern. Dein Ziel ist, Interesse und Aufmerksamkeit zu wecken und eine positive Verknüpfung zu deiner Marke zu kreieren. Beachte bei deinem Storytelling immer, dass du deine Zielgruppe sehr gut kennen musst, um die richtige Story zu erzählen. Diese muss authentisch sein und sich auf das Wesentliche fokussieren. Stelle dir daher immer die Frage, was du besser kannst als deine Konkurrenz und versetze dich in deine Zielgruppe. Welches Bedürfnis oder Problem hat sie? Wie kannst du dieses Problem lösen und wie erreichst du deine Zielgruppe eigentlich am besten? Stelle dir zum Schluss natürlich auch die Frage, welches Ziel du mit der Storytelling-Kampagne verfolgst und wie du dieses misst.

B2B Storytelling in der Praxis: Jedes Produkt lässt sich in eine Geschichte verpacken und es geht in erster Linie immer um die Story und um den Zuhörer. Dein Produkt spielt hierbei eine untergeordnete Rolle, denn die Story ist im Mittelpunkt. Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, wie du eine emotionalisierende Story entwickelst, gibt es nicht. Best Practices gibt es allerdings. Eins möchten wir dir im Folgenden vorstellen.

Bosch #lovemyfridge: Die Bosch Group hat mit der Kampagne #lovemyfridge ein Storytelling entwickelt, das Emotionen hervorruft und zum Schmunzeln anregt. Ein authentischer Mann berichtet von seiner großen Liebe, welche nicht an eine Dame adressiert ist, sondern die Beziehung zu seinem Kühlschrank darstellt. Mit dieser Story adressiert Bosch sowohl B2C, also auch B2B Konsumenten. Das Video kreiert eine positive Assoziation an das Unternehmen Bosch, welche zukünftig im Gedächtnis des Konsumenten bleiben soll. Wenn dies der Fall ist, hat der Kunde direkt einen positiven Bezug zu der Marke, welches dieses Storytelling bewirkt hat.

B2B Kunden mit B2C Storytelling gewinnen:

Je nach deinem Content-Format und deiner Ausspielungs-Plattform können auch Alltagsgeschichten genutzt werden. Insbesondere auf den Social-Media-Kanälen solltest du emotionale und bunte Storys nutzen. Du fragst dich vielleicht, wie du deine Zielgruppe erreichst, wenn dein Produkt eher nüchtern und sachlich wirkt? Beispielsweise stellst du Getriebe her. Nutze hier eine Geschichte, die einen kleinen Jungen zeigt, der Seifenkistenrennen fährt. Er verliert leider jedes Mal und als Erwachsener zeigt er auf der Rennstrecke tolle Leistung und gewinnt. Dieser Erfolg ist nur auf dein Getriebe zurückzuführen. So nimmst du deine Zuhörer mit und verpackst dein Produkt in eine emotionale Story.

In dem Artikel von macronomy findest du Tipps zum erfolgreichen B2B Storytelling und eine Checkliste mit 11 elementaren Fragen, die du vor dem Erstellen deiner Story beantworten solltest.

  

Advanced

Social Selling im B2B

Der B2B Bereich wird im Moment maßgeblich revolutioniert. Herkömmliche Vertriebsmethoden wie Cold-Calling, Massenmails und Auftritte auf Messen verlieren an Relevanz und Akzeptanz. Die Lösung heißt hier „Social Selling“! Warum? Das erklären wir dir diese Woche auf Grundlage des E-Books „Social Selling im B2B: Grundlagen, Tools, State of Art“.

Der Ansatz ist recht simpel: Du solltest deine Produkte dort verkaufen, wo deine Kunden sich aufhalten. Auch im B2B Bereich sind das immer mehr die sozialen Medien. Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass 84% aller B2B Käufer soziale Medien nutzen, um bei Kaufentscheidungen voranzukommen und 75% lassen sich sogar maßgeblich von sozialen Medien beeinflussen. Und genau hier setzt Social Selling an – das Nutzen von sozialen Plattformen, um neue Kontakte mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit zu knüpfen.

💡Falls du noch nicht genau weißt, was Social Selling ist, solltest du dir diesen Artikel von Super Office ansehen.

Social Selling wird nicht als alleinstehende Marketing-Disziplin angesehen, sondern ist eher eine Maßnahme, die einige der gängigen Kanäle vernetzt. Social Selling darf – wie alle anderen Marketing-Maßnahmen – aber auch nicht einfach planlos und spontan ausgeführt werden. Es braucht eine Strategie, um die erwünschten Ziele auch zu erreichen. Folgende Herausforderungen musst du meistern, um Social Selling erfolgreich zu betreiben:

Akzeptanz des Social Sellings
Eine Prämisse ist, dass das jeweilige Netzwerk von den Nutzern nicht nur als reiner Verkaufskanal angesehen wird. Sie müssen es immer noch als Ort ansehen, wo sie sich mit Kollegen, Freunden oder Experten über verschiedene Themen austauschen können. Für dich als B2B-Marketer bedeutet das, dass du nicht ausschließlich auf direktes Social Selling setzen kannst, sondern auch Content veröffentlichen solltest, der nicht dem Verkauf/der Leadgenerierung etc. dient, sondern der den Nutzern einen Anstoß zum Dialog gibt.

Rattenrennen
Je mehr Marketer auf den Social-Selling-Zug aufspringen, desto härter wird das Business und desto stärker musst du um die Aufmerksamkeit deiner Nutzer kämpfen. Dabei helfen ausgefallene Beiträge, die sonst keiner hat.

Aufwand und Komplexität
Was in der Theorie sehr einfach klingt, ist in Wirklichkeit ein riesiger Berg an Arbeit – und zwar nicht nur die Content-Planung (Stichwort: Kreativarbeit) und Content-Erstellung, sondern auch CRM (Customer Relationship Management) spielt beim Social Selling eine wichtige Rolle. Damit Kunden dich ernst nehmen und Vertrauen zu deiner Marke aufbauen, ist es wichtig, dass sie sich auch in sozialen Netzwerken gehört und verstanden fühlen.

Vertrieblicher Dilettantismus
Bedeutet einfach gesagt: Nicht-fachmännische Ausführung des Social Sellings. Und die sollte dringendst vermieden werden. Social Selling bedarf viel Fingerspitzengefühl, es soll nicht zu spamartig oder aufgesetzt wirken. Auch wenn es am Ende ein Verkaufsprozess ist, sollten die Inhalte authentisch sein und dem Kunden den richtigen Nutzen deines Produktes/deiner Dienstleistung/deiner Brand vermitteln.

DSGVO
Wenn Kontakte, die über ein soziales Netzwerk generiert wurden, außerhalb dieses Netzwerks angesprochen werden sollen, spielt Datenschutz eine extrem große Rolle. Ziehe hier am besten einen Experten zu Rate, damit du auf der sicheren Seite bist.

Klasse statt Masse
Denke daran, dass im B2B Marketing eine Handvoll hochwertiger und ausgewählter Kontakte viel mehr Wert ist als tausende, willkürlich versendete Kontaktanfragen. Recherchiere deine Kontakte sorgfältig und überlege dir genau, in welche Beziehungen du Zeit und Geld investieren möchtest und in welche nicht.

Aber woher weißt du nun, ob dein Social Selling erfolgreich ist?
Ein beliebter Messwert für Erfolg von Marketing ist der ROI (Return on Investment). Allerdings gibt es zum Social-Selling-ROI noch nicht viel Forschung. Es gibt keine etablierten Messverfahren und von einer automatisierten Erfolgsmessung ist die Branche noch weit entfernt. Man kann natürlich Umsatzsteigerungen, neue Leads oder die Zufriedenheit der Kunden messen, allerdings sind die Social-Selling-Aktivitäten nur ein Teil der Customer Journey. Es kann nicht gesagt werden, wo genau das Social Selling für einen Erfolg verantwortlich war oder wo andere Faktoren der schlussendliche Impuls zum Kauf/Kontakt waren.

 

Beginner

E-Commerce: So führt dich Digital Nudging zum Erfolg

Digital Nudging? Was soll das denn sein? Im Prinzip ist es das digitale Äquivalent zum Spiegel über der Gemüseabteilung im Supermarkt oder das glückliche Kinder-Grinsen auf einer bekannten Schokoladen-Verpackung. Digital Nudging bedeutet übersetzt „digitales Anstupsen“ und dabei sollen deine Kunden in ihrem Kaufprozess mit kleinen, mehr oder weniger subtilen Zeichen näher zum tatsächlichen Kauf „gestupst“ werden. Wie das funktioniert und welche Best Practices es hier gibt, lernst du diese Woche bei KonversionsKRAFT.

Bei der Verwendung von Digital Nudges geht man davon aus, dass Menschen nicht rational handeln, sondern sich von vielen äußeren und inneren Faktoren beeinflussen lassen. Dazu zählt schon alleine die Farbgebung deiner Seite bzw. Elemente auf dieser, aber auch die Positionierung von Inhalten, bestimmte Formulierungen oder Animationen. Die konkreten kognitiven Vorgänge werden als Behaviour Patterns bezeichnet. Eine Auflistung dieser Behaviour Patterns findest du hier. Im Digitalen bezieht sich das Nudging dann vor allem auf das Design der Nutzeroberfläche deiner Website.

Hier sind nun einige Beispiele, wie Digitales Nudging aussehen kann:

Wenn du nun einen Digital Nudge (oder gleich mehrere) für deine Website designen möchtest, solltest du zuerst dein Ziel definieren. Ist es ein Kauf? Eine Leadgenerierung? Ein Download? Je nachdem, wie dein Ziel aussieht, kannst du auf verschiedene Techniken zurückgreifen. Du solltest dabei nie deine Nutzer aus dem Auge verlieren: Sie sind diejenigen, die auf den Nudge anspringen sollen, also solltest du wissen, was deine Zielgruppe besonders triggert. Und dann heißt es: testen, testen, testen. Nur so kannst du herausfinden, ob sich die Arbeit wirklich gelohnt hat.

Wenn du genauere Informationen zu Digital Nudges, die Erstellung und Hintergründe zu den Funktionen haben möchtest, empfehlen wir dir den Artikel von KonversionsKRAFT.

 

Neues aus der Tool-Kiste

Diese Woche möchten wir dir ein Tool vorstellen, mit welchem du die Anzahl der generierten Leads auf deiner Website zukünftig steigern kannst. Mit leadformly kannst du Nutzer mithilfe der richtigen Fragen frühstmöglich segmentieren und erreichst eine personalisierte Kommunikation mit deinen Kunden.

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