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07.07.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Jul II 2021

Digital Marketing Weekly Jul II 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN die Best Practices zur Optimierung deiner Conversion Rate. Außerdem lernst du, was die wichtigsten Schritte bei einem Website Relaunch sind und ob Gendern deine Social-Ad-Performance verbessern kann. Du erfährst, was unser Analytics-Experte Alexander Holl über die aktuelle Kritik an Google Analytics 4 denkt und ob sich Bing Ads für dein Unternehmen lohnen oder nicht. Zu guter Letzt stellen wir dir einige praktische Shortcodes für WordPress vor, die deine Seite gleich professioneller aussehen lassen.

Unsere Themen in dieser Woche

121STUNDENlive: Diese Woche mit Website-Relaunch- & Conversion-Optimierungs-Experte Kai Radanitsch

Bühne frei für die 18. Episode unseres 121STUNDENlive Videopodcasts! 🎬  ✨ Diese Woche haben wir Website-Relaunch- und Conversion-Optimierungs-Experte Kai Radanitsch zu Gast. Freue dich auf spannende Insights zu den Best Practices bei der Conversion Optimierung und zu den wichtigsten Schritten bei einem Website Relaunch. Wir besprechen außerdem, was dir Gendern in deinen Social Ads bringen kann und wann es für dich überhaupt sinnvoll ist.

Bleib’ bis zum Schluss dabei! Am Ende des Videos erklärt dir Kai, welche Möglichkeiten du hast, wenn deine Website nicht genug Traffic für aussagekräftige A-/B-Tests bekommt. Dir hat der Videopodcast gefallen und du möchtest ab sofort jede Woche die neuesten Online-Marketing-Tipps, -Tricks und -Trends kennenlernen? Dann folge der 121WATT auf YouTubeFacebookLinkedInInstagramTwitch oder abonniere unseren Podcast bei SpotifyDeezer und Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich!

 

Neues von der 121WATT!

Google Analytics 4 verändert sich ständig. Dauernd kommen neue Features hinzu oder bereits bestehende Funktionen sind plötzlich unter einem anderen Menüpunkt zu finden. Das kann bei den Nutzern schnell für Verwirrung sorgen. Erst vor Kurzem hat Google die komplette Nutzeroberfläche von GA4 verändert.

Wir wären aber nicht die 121WATT, wenn wir hier nicht für Abhilfe sorgen würden. Unser Analytics-Experte Alexander hat für dich seinen Google-Analytics-4-Artikel überarbeitet und ihn auf die neue Benutzeroberfläche angepasst. Du kannst dir also sicher sein, dass wir dich im Hinblick auf GA4 immer auf dem neuesten Stand halten. Schau‘ doch mal rein!

 

 

Beginner

Conversion Optimierung: Best Practices auf einen Blick  

Die Conversion-Rate-Optimierung hilft dir, auf schnellem und effektivem Weg aus deinem Traffic auf deiner Website kaufende Kunden zu generieren. Anders ausgedrückt: Du möchtest, dass deine Websitebesucher Conversions auslösen. Offline funktioniert es im Prinzip ähnlich, denn eintretende Kunden in deinen Laden bedeuten noch nicht, dass sie auch Geld ausgeben. In einem neuen Artikel von Tobias Batke zeigen wir dir den Unterschied zwischen Mikro- und Makroconversions und du erfährst in einer Schritt-für-Schritt Anleitung, wie auch du deine Conversions optimieren kannst. 

Mikroconversions vs. Makroconversions:
Wenn wir von Conversions sprechen, dann unterscheiden wir in die Bereiche Mikro und Marko. Bei Mikroconversions sind Kunden gemeint, die sich mit deinem Unternehmen oder deiner Marke beschäftigen. Beispielsweise hat der Kunde deinen Newsletter abonniert oder dein YouTube-Video angeschaut. Mikroconversions führen dann häufig zu Makroconversions, die wir langfristig erreichen wollen. Unter Makroconversions verstehen wir also den tatsächlichen Kauf deines Produktes oder deiner Dienstleistung. Baut dein potenzieller Kunde Vertrauen zu deinem Unternehmen oder deiner Marke auf, dann entstehen aus Mikroconversions im Verlauf der User Journey Makroconversions.  

Best Practice: So setzt du Conversion Optimierung um
Conversion Optimierung hilft dir, deine Ergebnisse zu verbessern. Dabei musst du nicht das Rad neu erfinden, sondern kannst dich getrost an anderen orientieren. Wir haben dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt, wie du Conversion Optimierung auch in deinem Unternehmen einsetzen kannst.  

  • Identifiziere deine potenziellen Kunden: Es ist offensichtlich, dass du dir als Unternehmen eingangs überlegen musst, wer zu deinem Zielmarkt gehört und wer nicht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass deine Marketingbotschaften ein klar definiertes Ziel verfolgen müssen. Deine Wunschkunden müssen anschließend deine Marketingbotschaft so attraktiv und überzeugend finden, dass sie bei dir bleiben und nicht abspringen. 
  • Befrage deine Nutzer: Führe Nutzerbefragungen durch, um deine User aktiv einzubinden. Mit dieser Befragung ist es dein Ziel, deine Nutzer intensiver kennenzulernen und ihre Wünsche und Bedürfnisse zu identifizieren. Beachte allerdings, dass du deine Fragen kurz hältst, damit du auch mehr Nutzerbefragungen erhältst und deine Kunden nicht vorher abbrechen.  
  • Daten sammeln und auswerten: Kenne deine KPIs und fange an, diese zu monitoren. Hierbei kannst du auf Tools wie z. B. Google Analytics, Mouseflow oder auch Hotjar zurückgreifen. So kannst du sicherstellen, dass du alle Metriken im Blick behältst. Nutze deine Daten auch, um Muster zu erkennen. Eventuell schauen deine Nutzer auf deiner Website immer sofort deine Info-Seite an und kommen ursprünglich von deinen Social-Media-Plattformen zu dir. Nutze diese wichtigen Informationen, um deinen Conversions diesbezüglich zu optimieren.  
  • Starte mit A/B -Tests: Diese helfen dir, gründlich zu testen, wie du die meisten Conversion erzielen kannst. Auch hier haben wir einen Tool-Tipp für dich. Lege bei Google Optimize A/B -Tests an und werte deine Daten bei Google Analytics aus, um deine Ergebnisse im Nachgang auf deiner Website einzubauen. A/B -Tests sollten dich über einen langen Zeitraum begleiten, denn es gibt sehr viele Elemente auf deiner Website, die es zu testen gilt. Hierunter fällt z. B. deine Überschrift, das Header-Bild, die Call-to-Actions, die Schriftart und vieles mehr.  
  • Kenne deine User Journey: Die User Journey ist spannend und aufschlussreich zu gleich, daher ist es wichtig, dass du sie sehr gut kennst. Du möchtest an dieser Stelle wissen, ob deine Nutzer deine Blog-Posts lesen oder dir bei Facebook und Instagram bereits folgen. Zudem interessiert es dich, welche Seite sie zuerst öffnen und wie weit sie tatsächlich nach unten scrollen. Nur wenn du deine User Journey kennst, kannst du hier Optimierungen auf deiner Website oder deinen Social-MediaPlattformen vornehmen.  
  • Nutze die Heatmap-Analyse: Es wird dir bewusst sein, wenn wir dir sagen, dass dein Fokus auf jeden Fall auf deiner Landingpage und deiner Produktseite liegen sollte. Das sind deine wichtigsten Seiten. Führe eine Heatmap-Analyse auf deiner Website durch, damit du erkennst, wo deine Nutzer klicken und wie sie sich auf deiner Seite verhalten. Das ist auch wieder ein Hebel, um deine Conversions anschließend zu maximieren.  
  • Begleite deine Kunden: Call-to-Actions (CTA) sind wichtige Richtungsweiser auf deiner Website und du möchtest deine Kunden führen und lenken. Verwende deine CTAs strategisch geschickt, dass du die gewünschte Reaktion deiner Kunden erlebst. Hierbei hilft dir auch das Einbinden von Pfeilen, Navigationsleisten und anderen auffordernden Elementen.

📈 Jetzt hast du gelernt, wie du Conversion Optimierung umsetzt. Wenn du noch lernen möchtest, wie du die Conversionrate berechnest, welche Testplattformen dir helfen können und mit welchen Tools du arbeiten solltest, dann hilft dir der Artikel von Tobias Batke weiter.

 

Beginner

Website Relaunch: Das sind die wichtigsten Schritte 

Für einen Relaunch solltest du dich dann entscheiden, wenn deine Website ein neues Design bekommen soll, das Layout verändert werden muss oder der Wechsel zu einem neuen CMS (Content-Management-System) bevorsteht. Das wichtigste dabei: Bringe genug Zeit und Ressourcen mit, denn ein Relaunch lässt sich nicht einfach mal schnell in einer Woche über die Bühne bringen. Zudem ist ein Relaunch ein extrem komplexer SEO-Prozess. Du solltest dir genau bewusst sein, was du tust. Ansonsten kann es passieren, dass die Sichtbarkeit deiner Seite in den Keller sackt und nicht mehr zurückkommt. Damit dir das nicht passiert, solltest du diese Woche bei Evergreen Media vorbeischauen.

Schritt 1: Bestandsaufnahme
Zunächst solltest du eine Liste mit all’ deinen URLs erstellen. Zum einen hast du so eine übersichtliche Darstellung über deine Website-Struktur. Zum anderen kannst du eventuell unwichtige Seiten gleich entfernen, sodass du nicht unnötig Zeit mit ihnen verschwendest. Am einfachsten ist es, diese Liste mithilfe eines Crawling-Tools wie dem ScreamingFrog, zu erstellen.
Schritt 2: SEO-Konzept
Wie eingangs schon erwähnt, gehört ein Relaunch zu den komplexesten SEO-Vorhaben überhaupt. Zunächst musst du die für dich relevanten Keywords identifizieren. Außerdem sind solche Keywords wichtig, für die deine Konkurrenz bereits ranked, aber du selber nicht. Auf die Keyword-Recherche folgt ein Content-Audit und eine darauf basierende Strukturplanung.

📽: Evergreen Media hat den kompletten SEO-Prozess in einem Video für dich festgehalten.

Schritt 3: SEO-Richtlinien
Für die Einhaltung der SEO-Richtlinien ist es besonders wichtig, dass alle beteiligten gebrieft sind und an einem Strang ziehen, vom Designer bis hin zum Redakteur. Die wichtigsten Punkte sind hier:

Schritt 4: 301-Weiterleitungen
Weiterleitungen sind bei einem Relaunch essenziell. Ohne sie verliest du immens viel Linkkraft und kommst bei Weitem nicht an deine alten Rankings heran. Auch Bilder und Videos müssen per 301 weitergeleitet werden. Um möglichst viel Link Juice zu behalten, müssen die neuen Seiten den Alten thematisch ähnlich sein.
Schritt 5: Monitoring
Um zu erkennen, ob alle Weiterleitungen funktionieren, führst du nach dem Liveschalten einen Crawl durch. Auch in der Google Search Console kannst du eventuelle Probleme bei der Indexierung feststellen (beachte: Wenn sich auch deine Domain geändert hat, musst du deine Seite bei der GSC erst neu melden).
Zu guter Letzt: Habe Geduld! Ein Relaunch ist eine große Sache. Auch Google braucht Zeit, um sich neu auf deine Seite einzustellen, weswegen du nicht innerhalb weniger Tage mit Ergebnissen und extrem guten Rankings rechnen darfst. In der Regel dauert es 8 – 12 Wochen, bis sich deine Sichtbarkeit wieder erholt.
🥇 Pro-Tipp: Du solltest dich nicht von Deadlines aus der Bahn werfen lassen und bei Zeitdruck anfangen, ungenau zu arbeiten. Falls du nicht rechtzeitig fertig wirst, solltest du das Launch-Datum lieber verschieben, anstatt eine halb fertige Website live zu stellen.

Weitere Tipps zum Thema Website-Relaunch sowie coole Erklär-Videos dazu findest du bei Evergreen Media. Auch mds hat sich dem Thema genähert und schaut sich den Website-Relaunch bei B2B-Seiten an.

   

Beginner

Social Ads: Hilft mir Gendern bei der Steigerung meiner Ad Performance?

Gendern – was soll das eigentlich und wie gendere ich richtig? Diese Frage hast du dir bestimmt auch in den letzten Monaten schon einmal gestellt. Heute möchten wir dir zu dieser heiß diskutieren Thematik ein kleines Experiment von Agorapulse vorstellen. In dem Lab-Experiment wird untersucht, ob Gendern zu einer erhöhten Social-Media Ad Performance führt.  

Das wird im Experiment untersucht:
Für das Experiment wird auf der Landingpage ein eBook mit Instagram Tipps zum Downloaden beworben und gemessen wird die Anzahl der Landingpage-Aufrufe. Die durchgeführte Mini-Studie lässt sich in zwei Schritte splitten. Zuerst ist es das Ziel, herauszufinden, ob Gendern im Textteil der Werbeanzeige die Click-Through-Rate (CTR) in den Social-Media-Ads erhöht und so zu einem geringeren CPC führen könnte. Anschließend wir getestet, ob gendergerechte Sprache im Creative die Performance erhöht und somit einen Einfluss auf diese nimmt.

So sind die Ads aufgebaut:
Für die Kampagne ist bei Facebook ein A/B Test ausgewählt worden. Facebook bekommt auf Kampagnenebene ein Budget festgelegt und verteilt es gleichmäßig auf beide Werbeanzeigen in der Kampagne. Hierbei wird das gleiche Targeting ausgewählt. Die große Zielgruppe (>1 Million) und kleine Frequenz (<2) ist dafür verantwortlich, dass nur sehr wenige Teilnehmer:innen unterschiedliche Anzeigen angezeigt bekommen haben. Die Location ist die DACH-Region und die Laufzeit betragen 10 Tage. Hierbei wurde die Zielgruppe im Alter von 25 – 45 Jahren ausgewählt sowie der Facebook Newsfeed als Platzierung.

Gendern im Ad-Text – das haben wir herausgefunden:
Um herauszufinden, ob Gendern einen Einfluss auf die Ad Performance nimmt, hat Agorapulse für beide Ads das gleiche Creative ausgewählt und die Kampagnen mit einem Budget von jeweils 250 € bei einer Laufzeit von 10 Tagen angelegt. Knapp gewonnen hat die Werbeanzeige mit gendergerechter Sprache. Das Ergebnis waren mehr Landingpage- Aufrufe und ein niedriger Cost per Result. Das bedeutet also, dass in der Mini-Studie Gendern im Text zu einer erhöhten Ad-Performance geführt hat.

Der Vergleich zwischen zwei Social Ads: Einmal gegendert und einmal nicht

Gendern im Creative – das haben wir herausgefunden:
Hier hat sich Agorapulse für den gendergerechten Text entschieden und beide Ads mit einer Laufzeit von 10 Tagen und 500 beworben. Auf den ersten Blick wirkt das Creative nahezu identisch mit dem vorherigen. Bei diesem hat Agorapulse den Fokus auf die Marketer:innen gelegt. Auch hier steht das Creative in der gegenderten Variante. Ein Ergebnis war schon bereits am ersten Tag zu erkennen: Die gegenderte Variante hat immer einen leichten Vorsprung verzeichnet hat und war zudem günstiger.

Unterschied zwischen zwei Social Ads

Das haben wir gelernt – Ein Blick auf die KPIs:
Beide Tests haben gezeigt, dass die gegenderte Variante besser abschneidet und somit eine höhere Performance aufweist. Spannend ist insbesondere die Erkenntnis, dass sich Männer von genderten Anzeigen stärker angesprochen fühlen als Frauen. Natürlich können wir nur für den durchgeführten Test sprechen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet es, dass es zu einem 27,5 % niedrigeren CPC führte. Auch Nutzer:innen zwischen 45 – 54 Jahren haben häufiger auf das gegenderte Creative geklickt und der CPC war 49,6 % niedriger. Natürlich ist die Mini-Studie nicht allgemeingültig, allerdings geben die Ergebnisse eine gewisse Richtung vor. 

Statistik: Gendern in Social Ads

Du findest die Thematik rund um das Gendern genauso spannend wie wir? Dann schaue dir doch alle weiteren Interpretationen der Daten sowie passende Grafiken in dem Artikel von Agorapulse an.

 

Advanced

Webanalyse: Statement von Alexander Holl zur Kritik an Google Analytics 4

Seit einigen Wochen werden vorwiegend auf Twitter viele Stimmen laut, die das neue Google Analytics 4 (GA4) stark kritisieren. Vor allem aus SEO-Sicht soll der Nachfolger von Universal Analytics nichts taugen. Es fallen Worte wie „GA4 sucks!“ (zu deutsch: “GA4 ist sch****!”) oder „horrible“ (= “schrecklich”). Beim Search Engine Journal findest du alle Kommentare zum neuen GA4 gesammelt in einem Blogbeitrag. Unser Analytics-Experte Alexander Holl hat sich die Kritiken angesehen. In seinem neuen Blogartikel „Die Kritik an Google Analytics 4 ist kurzsichtig und kleinkariert“ erklärt er seine Sicht auf die Dinge und ob die Kritik seiner Meinung nach angebracht ist oder nicht. Alleine schon der Titel des Artikels spricht ja Bände 😉 .

Im Wesentlichen wird über Google Analytics 4 geschimpft, es sei schwer nutzbar und elitär. Außerdem würden bestimmte Features und Metriken fehlen. Add-ons von Drittanbietern stehen im Moment auch noch nicht zur Verfügung. Eine ganze Reihe an sehr kritischen Aussagen. Ist diese Kritik angebracht?

Unser Analytics-Experte Alexander Holl ist der Meinung, dass diese Kritik zwar durchaus berechtigt ist, aber nur, wenn man Google Analytics 4 genauso wie Universal Analytics (UA) betrachtet. Um aber alle Vorteile von GA4 erkennen zu können, darf man GA4 nicht als die verbesserte Version von UA sehen, sondern muss Google Analytics 4 stattdessen als eigenständiges Analyse-Tool verstehen. Ein Tool mit dem Ziel, mehr Flexibilität in die Datenauswertung zu bringen. Dabei ist nicht nur das Kodieren und Dekodieren von Daten sehr flexibel möglich. Auch das vereinfachte Datenmodell der Ereignisse lässt mit bis zu 25 verschiedenen Ereignisparametern enorm viel individuellen Spielraum zu. Auch in Sachen Rohdaten macht GA4 einen großen Sprung und lässt auch in der kostenlosen Variante das Exportieren von Rohdaten zu BigQuery zu.

Auf unserer Website kannst du den gesamten Artikel von Alexander zum Thema „Kritik an GA4“ durchlesen es lohnt sich!

 

  

Advanced

SEA: Bing Ads – Lohnt sich das für mich?

Seit 2019 belebt Microsoft mit den Bing Ads den bezahlten Anzeigenmarkt in der Bing-Suche. Sie sind in gewisser Weise eine Antwort auf die beliebten Google Ads, die von vielen Unternehmen regelmäßig genutzt werden, um Suchmaschinenwerbung zu schalten. Heute erfährst du in einem Artikel von lunapark, welche Vorteile Bing Ads bieten und wie Bing Ads im Vergleich zu Google Ads aufgestellt sind. 

Bing Ads schalten:
Wusstest du bereits, dass die zweitstärkste Suchmaschine in Deutschland Bing ist? Das erklärt sich dadurch, dass Microsoft Windows von den meisten Unternehmen als Betriebssystem genutzt wird und Bing dort schon als Standardsuchmaschine eingestellt ist. Microsoft gibt bekannt, dass monatlich 417 Millionen Suchanfragen über Bing getätigt werden. Das zeigt, dass die Suchmaschine Bing ideal als weiterer Werbekanal verwenden werden kann, um deine Reichweite zu maximieren und deinen Traffic zu intensivieren. So hast du als Unternehmen die Chance, neue Kunden zu gewinnen und die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken. 

So wird bei Bing Ads abgerechnet:
Das Bezahlsystem bei Bing Ads funktioniert nach dem Pay-per-Click (PPC) Verfahren. Das bedeutet, dass es nichts kostet, ein Konto zu erstellen und Anzeigen zu schalten. Sobald ein User über die Anzeige auf deine Website kommt, bezahlt er. Der Preis ist dann immer abhängig von dem Klickpreis (CPC). Dieser setzt sich aus deinem eigenen Gebot, dem Wettbewerb sowie der Qualität der Keywords und Anzeigen zusammen. Definiere ein Maximal-Gebot für deine Keywords, um genau festzulegen, wie viel ihr maximal bereit seid, für einen Klick zu bezahlen. Bei der Abrechnung hast du zwei Optionen. Entweder du entscheidest dich für eine Vorauszahlung oder für die Zahlung zu einem späteren Zeitpunkt. Letzteres bietet dir die Möglichkeit zu bezahlen, wenn ein gewisser „Schwellenwert“ erreicht wurde oder du bezahlst monatlich. 

Bing Ads vs. Google Ads:
Es ist Fakt, dass ganz viele Unternehmen Google Ads schalten und somit bieten auf Google auch mehr Unternehmen auf Keywords. Das hat zur Folge, dass die Klickpreise entsprechend höher sind und du als Unternehmen mehr Budget ausgeben musst. Und das ist ein Vorteil von Bing. Der Bekanntheitsgrad der Suchmaschine ist etwas geringer, sodass auch die Klickpreise günstiger sind. Ein weiterer Pluspunkt für Bing Ads ist die Tatsache, dass man die Platzierung und die Performance dort besser einsehen kann als bei Google. Die genauere Ansicht ist dann möglich, wenn du im Anzeigenbericht das Segment „Netzwerk“ hinzufügst. Google Ads bietet hier lediglich die Möglichkeit, das komplette Suchnetzwerk zu aktivieren oder zu deaktivieren, während Bing spezifischere Auswahlmöglichkeiten zulässt.
Auf Platz 1 bei den Suchmaschinen ist Google definitiv auf dem Siegertreppchen. Bing bietet allerdings sowohl eine ähnliche Struktur wie Google als auch einen vergleichbaren Aufbau. Die hohen Suchmaschinenanteile bei Google sprechen für sich und Unternehmen erreichen eine große Zielgruppe. Allerdings bietet Bing auch Vorteile. Für Bing Ads benötigt ihr als Unternehmen nicht so ein hohes Budget, wie es bei Google erforderlich ist. Die Reichweite ist allerdings geringer, jedoch erreicht ihr eine spezifische Zielgruppe. Das ist somit ein weiterer Vorteil. Wenn du in der optimalen Lage bist, über ein ausreichend hohes Budget zu verfügen, dann ist die Kombination aus Google Ads und Bing Ads interessant. So kannst du deine Marketing-Strategie weiter ausbauen und optimieren, wenn du deine Anzeigen auf beiden Suchmaschinen platzierst. Bei der Zielgruppe der beiden Suchmaschinen gibt es einen Unterschied. Bei Bing Ads liegt die Zielgruppe verstärkt im B2B-Bereich, sodass sich insbesondere im B2B-Content Bing Ads rentieren. 

💡 Du möchtest jetzt auch Bing Ads schalten? In dem Artikel von lunapark findest du weiterführende Informationen zum Thema Targeting Möglichkeiten und zur Verbesserung der Kampagnen Performance.

 

 

Advanced

Content Management: Praktische WordPress Shortcodes

Shortcodes ermöglichen es dir, fortgeschrittene und dynamische Designs auf deiner WordPress-Seite einzufügen, ohne dass du dafür CSS oder Programmiersprachen lernen musst. Es handelt sich dabei um Kurzbefehle, die du einfach im Editor hinzufügen kannst. Sie werden immer in eckigen Klammern angegeben. Die praktischsten Shortcodes lernst du diese Woche bei Hubspot kennen.

⚙️ Um die Shortcodes zu verwenden, musst du den Gutenberg-Editor als Plugin in WordPress herunterladen und öffnen. Dort findest du dann den Block „Shortcodes“.

Es gibt Shortcodes, die zum WordPress Core gehören und somit einfach eingefügt werden können. Einige müssen aber auch erst in der functions.php-Datei deiner Website hinterlegt werden. Du findest sie unter Design > Editor > Theme Funktionen. Sie werden wie folgt dargestellt:

Shortcodes in PHP WordPress einrichten

Shortcodes werden also direkt im Editor platziert. Sie sind mit dem .php-Code deiner Seite verknüpft und werden immer ausgeführt, wenn die Seite aufgerufen wird. Zu jedem Shortcode kannst du auch noch weitere Parameter angeben wie z.B. die Größe, die Anzahl der Spalten, die Anordnung der Inhalte etc. Die folgenden Shortcodes sind in den meisten WordPress-Themes schon vorhanden und müssen nicht mehr extra programmiert werden, sondern können direkt auf der Website platziert werden:

Wordpress Shortcodes

Das waren nur einige der verschiedenen Shortcodes bei WordPress. Um Weitere kennenzulernen, solltest du bei Hubspot vorbeischauen. Dort lernst du auch, wie du benutzerdefinierte Shortcodes erstellst.

 

 

Neues aus der Tool-Kiste 🔧

Wie verhalten sich deine Nutzer auf deiner Website und wo klicken sie zuerst hin? Das Conversionoptimierungs-Tool Crazyegg gibt dir Auskunft auf deine Fragen. Die Klickmap verrät dir hierbei, wo deine Nutzer am häufigsten klicken und woher sie kommen. Mithilfe der Scrollmap bekommst du Antworten, wie weit nach unten gescrollt wird und welche Elemente eventuell nur selten oder gar nicht geklickt werden.

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