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18.01.2022 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Jan III 2022

Digital Marketing Weekly Jan III 2022

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In unseren 121STUNDEN haben wir dir diese Woche drei SEO-Tool-Tipps für dich parat. Du erfährst, was sich in der Social-Media-Sphäre in der letzten Woche so getan hat und wie du mit Data-driven Attribution bei Google Analytics 4 loslegst. Außerdem lernst du, wie du 2022 mit deinen Google Ads erfolgreich bleibst und auf was du bei deiner ersten E-Mail-Marketing-Kampagne achten solltest. Zu guter Letzt erklären wir dir, wie kontextbasiertes Targeting die Lösung in einer Cookie-losen Zukunft sein könnte.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit E-Mail-Marketing-Pro Nico Zorn

[soon]

Klick dich rein! Es lohnt sich, bis zum Schluss dranzubleiben. Am Ende verrät Uli dir seine besten Tipps für das optimale Targeting. Du willst mehr von der 121WATT? Dann folge uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram, YouTube und Twitter. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer oder Apple Music. Wir freuen uns auf dich! 🧡

 

Beginner

SEO: 3 Tool-Tipps für deine Keyword-Recherche

Du hast deinen SEO-Auftritt immer im Blick und möchtest noch besser werden? Heute erfährst du, worauf es wirklich ankommt, wenn du mit deinen Texten eine sehr gute SEO-Performance erzielen möchtest. Wir zeigen dir, welche Tools hierbei deine liebsten Begleiter sein können. Als Grundlage nutzen wir den Artikel von OMR.

SEO-Brille auf! 3 Tipps für SEO-Neulinge:

  1. Beachte die Crawlbarkeit
    Damit deine Website von Google berücksichtigt werden kann, muss sie crawlbar sein. Ansonsten erscheint sie nicht in den SERPs. Der Google Bot crawlt sich durch alle Inhalte im Internet, sodass diese anschließend indexiert werden können. Kann dieser Crawler deine Seite nicht finden, kann sie auch nicht indexiert werden. Informiere dich gut, worauf es bei der Indexierbarkeit ankommt, damit du sicher sein kannst, dass Suchmaschinen deine Website auch erfassen können.
  2. Deine Zielgruppe muss deine Texte finden
    Deine SEO-Strategie spielt eine entscheidende Rolle, wenn du in den Suchergebnissen oben erscheinen möchtest. Achte hier auf eine geschickte Reihenfolge und denke SEO bereits ab der ersten Sekunde mit. Es ist nicht hilfreich, einen digitalen Content-Plan festzulegen und erst danach SEO zu berücksichtigen. Eine strategische Suchmaschinenoptimierung beginnt bereits bei der Produktentwicklung.
  3. Überlege dir einen smarten Aufbau und eine Struktur
    Denke daran: Deine Texte müssten schnell erfasst werden können. Das bedeutet: eine kurze Einleitung, eine aussagekräftige H1-Überschrift und Zwischenüberschriften mit passenden Keywords. Diese sind aus zwei Aspekten wichtig: Deine Leser:innen können sich an deinen Keywords orientieren und so auch die Suchmaschinen.
    💡Merke: Dein Text bestimmt den Aufbau und die Struktur. Blogbeiträge beispielsweise sind anders aufgebaut und strukturiert als Produktdetailseiten.

3 Tools, die du für deine Keyword-Recherche kennen solltest
Die Keyword-Recherche ist ein sehr wichtiger Teil, wenn du im SEO tätig bist. Du solltest wissen, was deine Kundinnen und Kunden suchen und welche Wortwahl sie in die Suchmaske eingeben. Das hilft dir dabei, auf regionale Sprachunterschiede einzugehen und Fachbegriffe zu nutzen.

Sistrix
Du möchtest deine eigene Domain noch besser im Blick haben und auch deine Mitbewerber:innen nicht aus den Augen verlieren? Mit dem Allrounder-Tool Sistrix hast du die Möglichkeit, das globale Suchvolumen zu recherchieren sowie W-Fragen, Suchintentionen und ähnliche Keywords. Sistrix hilft dir nicht nur bei der Keyword-Recherche. Das cloudbasierte All-In-One-Tool bietet Funktionen für dein Rank-Monitoring und dein Rank-Tracking. Außerdem ist es ein wahrer Helfer für deine Onpage- und Offpage-Optimierung sowie für Wettbewerbsanalysen. Mit dem Wettbewerbsvergleich bei Sistrix kannst du zwei Domains vergleichen und Stärken sowie Schwächen ermitteln und analysieren.

Ryte
Mit Ryte kannst du als Marketer:in deinen SEO-Auftritt bestmöglich steuern und alle Bereiche deiner Website analysieren. Wenn du noch ganz am Anfang bist, ermöglicht Ryte dir einen ersten Status quo deiner Site zu bekommen. Das Tool hilft beim Verfassen von Texten, indem es SEO-Audits, -Rankings und -Reportings durchführt. Das bedeutet auch, dass du nicht mehr endlose Keyword-Recherchen betreiben musst. Außerdem kannst du im Content-Editor deine Texte erstellen und anschließend überarbeiten. Übersichtliche Dashboards unterstützen dich dabei, eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen. Die vielen Filtermöglichkeiten helfen dir für detaillierte Einzelauswertungen weiter.

Kennst du schema.org-Tags? Mithilfe dieser Tags kannst du Inhalte kennzeichnen und strukturieren. Das ist hilfreich, damit Suchmaschinen die Inhalte leichter verarbeiten können.

AnswerThePublic
Mit AnswerThePublic kannst du schnell und intuitiv einen Überblick bekommen, welche Keywords und Fragestellungen zu einem gewählten Thema besonders relevant sind. Du gibst dein Keyword ein und wählst die Sprache und das Land aus. Anschließend erhältst du eine Übersicht der Fragen, die User:innen im Zusammenhang mit dem gewählten Keyword stellen. Wenn dein Keyword allerdings ein geringes Suchvolumen aufweist, wird es schwierig. Das Tool ist somit keine große Hilfe bei Longtail-Keywords. Die Darstellung der Fragen erfolgt als Mindmap oder Tabelle. Du kannst die Ergebnisse auch abspeichern und beispielsweise für Präsentationen nutzen. Auch wenn du auf der Suche nach neuen Content-Ideen bist, kann dir AnswerThePublic die richtige Inspiration bieten. Die kostenlose Version beschränkt sich auf drei Suchabfragen pro Tag, sodass es sich bei häufiger Recherche lohnt, die kostenpflichtige Version zu erwerben.

Keyword-Recherche mit AnswerThePublic zum Keyword "Ambulante Pflege"

🔧Wenn du noch weitere SEO-Tools kennenlernen möchtest, dann schau unbedingt hier vorbei.

 

Beginner + Advanced

Social Media: Das tut sich in der Social-Media-Sphäre

Social Heros aufgepasst! LinkedIn, TikTok und Instagram: Wir schauen uns heute an, was es mit der neuen Funktion Audio-Events bei LinkedIn auf sich hat. Hierzu haben wir auch unseren Trainer und Social-Media-Pro Daniel Zoll um seine Einschätzung gefragt. Außerdem interessiert uns, ob der blaue Haken bei TikTok wirklich schwierig zu beantragen ist und wie wir jetzt bei Instagram mittels Erinnerungsfunktion posten zu können. Wir haben hierzu die Blogartikel von AllFacebook und HubSpot genauestens unter die Lupe genommen.

LinkedIn Audio-Events
LinkedIn wird interaktiver und startet mit Audio-Events. Im Frühling soll mit dem Video-Event-Format eine weitere Funktion für mehr Interaktivität folgen. Live-Events verzeichnen auf LinkedIn einen Zuwachs von 150 % zum Vorjahr. Das Format sollte uns Marketer:innen schon aus letztem Jahr bekannt sein, denn Clubhouse erlebte vor einem Jahr einen unvergesslichen Hype. Nach wenigen Monaten ist dieser schon wieder vorüber und Clubhouse nahezu von der Bildfläche verschwunden. Aktuell startet LinkedIn mit Audio-Events in der Beta-Version. Einfach gesagt: Bisher können nur bestimmte User:innen Live-Events kreieren. Teilnehmen und mitmachen können aber alle Nutzer:innen.

Hand heben, vernetzen und Co.
Auch das Video-Format soll im Frühling ausgerollt werden. Somit wird es bei Audio-Events und Videos-Events folgende Features geben:

User:innen können so unkompliziert miteinander agieren.

Tomas Herzberger

LinkedIn ist DIE Plattform für starkes Networking! Du möchtest wissen, wie du deine Marke bei LinkedIn richtig gut vermarktest? Unser Trainer Tomas Herzberger hat vor Kurzem sein neues Buch “Branding mit LinkedIn” mit dem Rheinwerk-Verlag veröffentlicht. In seinem Buch zeigt Tomas dir, wie deine Marke bei LinkedIn an Sichtbarkeit gewinnt, wie du mehr Leads und Verkäufe generierst und gibt dir Hilfestellung, wie du ein Netzwerk aufbaust. Freue dich auf spannende Praxistipps für deine Inhalte!

 

Meinen TikTok-Account verifizieren – aber wie?
Den beliebten blauen Haken kennen wir von Instagram und Twitter. Es gibt ihn auch bei TikTok. Bei Instagram ist es unkompliziert, einen blauen Haken zu beantragen. Bei TikTok ist es komplizierter, jedoch mindestens genauso bedeutsam. TikTok fordert nicht ganz handfeste Voraussetzungen:

  1. Du produzierst regelmäßig viralen Content und weist eine hohe Engagement-Rate auf (Likes, Kommentare, Reposts und Co.).
  2. Du hast einen täglichen Zuwachs von mindestens 500 Follower:innen.
  3. Die Zeit, die Nutzer:innen mit deinem Content verbringen, steigt.

Wie bekomme ich jetzt den blauen Haken?
Du musst kein Big Player bei TikTok sein, du solltest deinen TikTok Account jedoch aktiv nutzen und dich dafür einsetzen, dass dein Account wächst. Wenn du bereits bei Instagram einen blauen Haken hast oder andere Accounts auf deinen verweisen – umso besser. Das begünstigt die Wahrscheinlichkeit für deinen blauen Haken bei TikTok.

Instagram: Mit Glocke posten, aber wie?
Damit du die Erinnerungsfunktion bei Instagram nutzen kannst, musst du einen professionellen Account betreiben. Du kannst bevorstehende Events in deinen Posts ankündigen und auch deinen Fans direkt eine Erinnerung einstellen. Eine wunderbare Funktion, wenn du beispielsweise digitale Veranstaltungen oder Veröffentlichungen planst.

So erstellst du einen Post mit Erinnerung:

  1. Erstelle deinen Instagram-Post.
  2. Klicke bei den Eingabefeldern Erinnerung hinzufügen.
  3. Gib den Titel deines Events ein und lege Startzeitpunkt und optional Endzeitpunkt fest (Zeitraum).
  4. Bestätige mit fertig deine Eingabe und veröffentliche deinen Post.

Wie läuft die Erinnerungsfunktion für meine User:innen ab?
Die Nutzer:innen können sich erinnern lassen – direkt bei deinem Post. Hierfür müssen sie nur auf den unteren Posting-Rand klicken. Wenn sie die Glocke deines Beitrages aktiviert haben, bekommen sie drei Benachrichtigungen für dein Event.

  1. Feed-Benachrichtigung 24 Stunden vor der Veranstaltung
  2. Feed- und Push-Benachrichtigung 15 Minuten vor der dem Even
  3. Feed- und Push-Benachrichtigung zum Zeitpunkt der Veranstaltung

Instagram Post mit Erinnerung erstellen

🔔 Du möchtest nochmal nachlesen, wie du mit Erinnerungsfunktion posten kannst und weitere Screenshots sehen? Dann schau unbedingt im Artikel von AllFacebook vorbei.

 

 

Advanced

Google Analytics 4: Data-driven Attribution in GA4 – so legst du los

Du möchtest die neuen Attribution-Reports und die Data-driven Attribution in Google-Analytics-4-Properties intensiver kennenlernen? Vor wenigen Tagen hat Google Analytics ein Video veröffentlicht, in dem die neuen Analyse-Möglichkeiten in GA4 erklärt werden. Das Video stellen wir dir heute vor, damit du weißt, was es mit den neuen Attribution-Reports auf sich hat.

Was ist eigentlich Attribution?
In Google Analytics verstehen wir unter Attribution die Zuordnung von Konversionen auf die einzelnen Kontaktpunkte deiner Nutzer:innen, bevor sie sich entschlossen haben, dein Produkt oder deine Dienstleistung zu erwerben. Meistens kaufen Kundinnen und Kunden dein Produkt oder deine Dienstleistung nicht direkt beim Erstkontakt. Sie kommen öfter auf eine Seite, bevor sie konvertieren, also kaufen. Attribution umfasst, wie man den Wert einer Zielerreichung einem Kontakt mit deinem Unternehmen zuordnen kann. Deine Kundschaft kommt über verschiedene Online-Marketing-Kanäle, externe Seiten oder Endgeräte zu den einzelnen Sitzungen. Solche Konversionspfade werden in Cross-Channel-Attribution und weiteren Ansätzen, wie Intra-Channel, Cross-Device oder Cross-Page-Attribution, unterschieden. Du kannst mit Attribution feststellen, welche Kanäle die meisten Konversionen bringen. Das hilft dabei, Budget besser zu verteilen und Kampagnen zu optimieren.

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Voraussetzungen für die Attribution in Google Analytics
Damit du Attribution in Google Analytics 4 nutzen kannst, musst du zuvor Ziele in GA4 definiert und /oder GA4 E-Commerce integriert haben. Auch wenn es keine verpflichtende Ausgangsbedingung ist: Du solltest dich mit UTM-Parametern befasst haben und diese strategisch geschickt umgesetzt haben.

🚀Alle wichtigen Tipps zu UTM-Parametern und wie du eine Strategie aufsetzt, bekommst du bei uns.

💡Möchtest du dich noch ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen? Dann empfehlen wir dir den Attribution-Blogartikel unseres Geschäftsführers und Analytics-Champs Alexander Holl.

 

 

Beginner

Google Ads: So bleibst du 2022 erfolgreich

Nachdem wir dir bereits die Social-Media-Trends, SEO-Perspektiven und B2B-Trends für 2022 vorgestellt haben, darf die Entwicklung von Google Ads nicht fehlen. Wir erklären dir, welche Faktoren zu beachten sind, damit du 2022 deine Google Ads erfolgreich schalten kannst. Mit den Tipps von Bloofusion bist du bestens für das neue Google-Ads-Jahr gewappnet.

1. Rückblick 2021
Um zu ermitteln, was in diesem Jahr funktionieren wird, wirfst du zunächst einen Blick auf das letzte Jahr: Was ist 2021 passiert? Schaue dir verschiedene Faktoren an:

2. Neuerungen bei Google
Google Ads launcht regelmäßig neue Features oder verbessert bestehende Funktionen. Auch für 2022 gab es bereits Ankündigungen, die du unbedingt auf dem Schirm haben solltest. In der folgenden Link-Liste haben wir für dich Quellen zu den wichtigsten Neuerungen recherchiert:

(Liste: Bloofusion, Link-Recherche: 121WATT)

3. Neuerungen abseits von Google
Du hast einen Überblick bekommen, welche Einflüsse es auf deine Google-Anzeigen im letzten Jahr gegeben hat, und auch einen Vorgeschmack auf die Neuerungen erhalten. Was heißt das jetzt für deine Anzeigen? Untersuche zunächst, ob die Faktoren des Rückblicks 2021 (siehe oben, Punkt 1) auch in diesem Jahr noch relevant sein könnten. Corona wird sicher noch eine Rolle spielen und auch deine Wettbewerber:innen lösen sich sicherlich nicht in Luft auf. Es hilft, sich einen Event-Kalender anzulegen, der alle wichtigen Ereignisse, die dein Business beeinflussen können, abbildet. Hier ein Beispiel:

Beispiel für einen Eventkalender, Januar bis Dezember
Betrachte auch interne Faktoren: Steht ein Relaunch an? Plant dein Unternehmen, zu expandieren? Wie ist die allgemeine finanzielle Lage der Firma? All dies sind wichtige Informationen, die deine Ads-Strategie beeinflussen können. Geht es deiner Firma finanziell gerade nicht so gut, kannst du zum Beispiel damit rechnen, dass das Budget für deine Anzeigen gekürzt wird.

🔍 Bei Bloofusion lernst du, wie du aus den gesammelten Aspekten deine Google-Ads-Ziele für 2022 ableitest und eine handfeste Strategie entwickelst.

 

Beginner

E-Mail-Marketing: 6 Tipps für deine eigene E-Mail-Marketing-Kampagne

Wir haben die Verbesserung unseres E-Mail-Marketings zu einem guten Vorsatz für 2022 gemacht. Davon profitierst auch du: Wir recherchieren und geben dir unsere Erkenntnisse weiter. Wie wäre es also damit, den Start des neuen Jahres als Anlass zu nehmen, dein E-Mail-Marketing zu optimieren? Wenn du gleich starten möchtest, haben wir hier hilfreiche Tipps für dich. Ausführliche Erklärungen findest du bei sendinblue.

Tipp 1: Keine E-Mail-Adressen kaufen
Es mag verlockend klingen: 10.000 E-Mail-Adressen für 1.000 €. Nimm solche Angebote niemals an: Zum einen gibt es hier Probleme beim Datenschutz. Zum anderen ist es wahrscheinlich, dass deine E-Mails nach wenigen Wochen als Spam eingeordnet werden.

So funktioniert der Spam-Kreislkauf: Mail-Adressen kaufen, diese werden als Spam gemeldet, das Tool bemerkt vermehrt Spam, Tool schränkt die Reichweite ein

Konzentriere dich lieber darauf, qualitativ hochwertige Adressen von Personen zu sammeln, die tatsächlich an deinen Angeboten interessiert sind. Empfänger:innen aus gekauften Listen haben in den meisten Fällen keinen Bezug zu deinen Produkten. Sie melden sich dementsprechend schnell wieder ab.

Tipp 2: Double-Opt-in nutzen 🔄
Das Double-Opt-in schützt Verbraucher:innen vor ungewollten Mails. Es bedeutet nichts anderes, als dass alle neuen Leser:innen einen Bestätigungslink zugesendet bekommen, in dem sie ihre E-Mail-Adresse verifizieren müssen. Erst nach der Bestätigung darfst du deine Newsletter an die jeweilige Person verschicken. Das Double-Opt-in schützt nicht nur deine Abonnent:innen, sondern es bewahrt auch dich vor Spam und E-Mail-Adressen, die du gar nicht in deiner Liste haben willst. Weitere Tipps findest du in unserem Artikel “E-Mail-Marketing: 5 praktische Tipps, um dein Double-Opt-in effektiv zu nutzen”.

Tipp 3: Baue Visuals ein 🖼
Ob Bilder, GIFs oder Videos – alle Formate funktionieren. Heutzutage ist es unabdingbar, dass du grafische Elemente in deine Mail einbaust. Ansonsten wirkt sie langweilig und wenig ansprechend. Achte jedoch unbedingt darauf, dass Visuals nicht nur aussagekräftig und selbsterklärend sind, sondern deinen Text lediglich unterstützen. Denn: Einige User:innen haben Grafiken blockiert und gewisse E-Mail-Clients zeigen sie standardmäßig nicht von vorneherein an. Deine Mail muss auch ohne Grafiken funktionieren. Du solltest für jedes Visual auch einen ALT-Text hinterlegen, der alternativ angezeigt wird.

Tipp 4: Aktiviere deine Zielgruppe 🤹🏼
Das Stichwort lautet: Call-to-Action (CTA)! Fordere deine Leser:innen zu einer Handlung auf. Hier findest du einige wirkungsvvolle CTAs:

Gute Call-to-Actions

Tipp: 5. Sprich die Leute persönlich an 🧑🏽‍💼
Kleine Personalisierungen, zum Beispiel die namentliche Ansprache, sind mit jedem E-Mail-Marketing-Tool möglich. Darüber hinaus kannst du die Mailing-Inhalte an die individuellen Interessen deiner Kundinnen und Kunden anpassen und die Performance deiner Kampagne steigern. Wie dir das gelingt, kannst du hier nachlesen.

Tipp 6: Responsives Design 📲
Responsiv bedeutet, dass sich deine Mailings auf allen Endgeräten optimal darstellen. Da Nutzer:innen heutzutage vorzugsweise mobil unterwegs sind, solltest du vor dem Versenden sicherstellen, dass deine Mail auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen gut lesbar ist. Wenn du nicht jedes Endgerät separat testen möchtest (was verständlich ist 😅), gibt es dafür Tools wie Email on Acid.

🔍 Das waren 6 der 11 Tipps. Schaue bei sendinblue vorbei, um die restlichen 5 zu erfahren. In dem Artikel findest du auch tolle Praxisbeispiele und einen Leitfaden für deine erste E-Mail-Kampagne.

 

Advanced

Datenschutz: Ist kontextbasiertes Targeting die Lösung in einer Cookie-losen Zukunft?

Ab 2023 soll das Tracking mit Cookies wegfallen, das hatte Google bereits angekündigt. Nachdem Mozilla Firefox und Safari Third-Party-Cookies, also Cookies von Drittanbietern, mittlerweile nicht mehr unterstützen, zieht Marktführer Google Chrome nächstes Jahr nach. Wie erfolgreiche Werbung ohne die kleinen Textdateien funktionieren kann, lernst du diese Woche bei Onlinemarketing.de und bei Hubspot.

Verhaltensbasiertes Targeting versus kontextbasiertes Targeting
Beim Tracking mit Third-Party-Cookies spricht man auch von verhaltensbasiertem Targeting. Die Cookies tracken, wie sich Nutzer:innen im Web verhalten. Basierend auf diesen Daten konntest du als Marketer:in dein Targeting ausrichten. Ab 2023 wird dies allerdings nicht mehr möglich sein. Der Grund: Third-Party-Tracking steht nicht im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Kontextbasiertes Targeting (Contextual Advertising) ist eine „Methode, bei der Onlinewerbung in einem inhaltlichen Umfeld angezeigt wird, das dafür optimal geeignet ist.“ (Zitat Hubspot). Deine Werbung wird somit genau auf den Seiten ausgespielt, die von Menschen besucht werden, denen dein Angebot gefallen könnte.

Ein Beispiel:
Du bietest fair gehandelten Kaffee an. Bisher konntest du über Third-Party-Cookies tracken, dass Person A wöchentlich einen Blog zu nachhaltigen Lebensmodellen liest und Person B beabsichtigt, bald einen Kaffeevollautomaten zu kaufen, da er oder sie auf einschlägigen Websites unterwegs war. Beiden Personen spielst du deine Anzeige auf zufälligen Seiten aus. Du konntest bislang deine Werbung also auf konkrete Personen anhand ihres Surfverhaltens ausrichten.
Wenn es nun keine Third-Party-Cookies mehr gibt, musst du anders vorgehen: Du platzierst deine Anzeige direkt auf dem Blog für nachhaltige Lebensmodelle und auf den Webshops der Kaffeemaschinen-Hersteller. Auf diese Weise kannst du weiterhin alle Personen “targeten”, die sich für Nachhaltigkeit und/oder Kaffee interessieren und für die dein Produkt relevant sein könnte.

So funktioniert Contextual Targeting (CT)
Für deine Anzeige legst du spezifische Keywords fest. Ein Algorithmus wählt Webseiten aus, welche sowohl dieses Keyword als auch dessen Kontext beinhalten. So kann unterschieden werden, ob es sich bei einer „Birne“ um eine Glühbirne oder das Obst handelt. Diese Informationen sind wichtig, um die Anzeige im passenden Umfeld ausspielen zu können. Informationen über die entsprechenden Websites erhält der Algorithmus beispielsweise aus dem Google Display Network (im Fall von Google Ads).

Vorteile von Contextual Targeting

Nachteile von Contextual Targeting

🔍Weitere Infos zum kontextbasierten Targeting findest du bei Onlinemarketing.de und Hubspot.

Tool-Tipp

🔧 Neues aus der Tool-Kiste:
Perfekte E-Mails mit Email on Acid

Das geht raus an alle E-Mail-Marketing-Pros! Du möchtest eine Vorschau deiner E-Mails in den beliebtesten Clients erhalten, um sicherzugehen, dass deine Kampagnen korrekt versendet werden? Das Tool Email on Acid ist deine Rettung, damit du nicht jedes Endgerät separat testen musst. Es bietet eine Vorab-Checkliste an, die den manuellen Überprüfungsprozess ersetzt. Teste mit der Vorschaufunktion auf über 90 Clients und Geräten, damit deine E-Mails so versendet werden, wie du es dir vorstellst.

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