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14.12.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly DEZ III 2021

Digital Marketing Weekly DEZ III 2021

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Diese Woche zeigen wir in unseren 121STUNDEN, wie du eine Keyword-Recherche im B2B richtig durchführst und was es im Hause Google mit der Namensänderung zu Google Business Profil auf sich hat. Außerdem stellen wir dir praktische Tipps für dein Social Media Design vor und nehmen dich mit durch den Content-Marketing-Funnel bis zum Lead. Zu guter Letzt erklären wir dir, die du RegEx in der Google Search Console nutzt und was du über Local Inventory Ads wissen solltest.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit Marc Stürzenberger

Time to shine! ✨🎙 [coming soon]

Schau vorbei! 📺👀 Natürlich sprechen wir nicht nur über die Keyword-Recherche im B2B und der Änderung im Hause Google. Wir haben auch Online-Marketing-News, aktuelle Entwicklungen und Trends im Programm. Für weitere spannende Insights zu verschiedensten Online-Marketing-Themen, folge der 121WATT bei YouTube, Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer und Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich! 🧡

 

 

Advanced

SEO: So gelingt dir die Keyword-Recherche für dein B2B Unternehmen

Auch wenn es natürlich keinen extra Algorithmus für B2B-Themen gibt: Bei der Suchmaschinenoptimierung für B2B-Seiten gehst du anders vor als für B2C-Seiten. Schließlich geht es bei der Google-Suche vor allem um die Nutzer:innen und nicht um die Suchmaschine. Und bei denen gibt es sehr wohl große Unterschiede. Beim Search Engine Journal lernst du diese Woche, wie du eine B2B-Keyword-Recherche richtig durchführst.

Die Herausforderung im B2B-Marketing ist zum einen die Zielgruppe. Da du nicht an Endverbraucher:innen verkaufst, besteht deine Zielgruppe aus verschiedenen Personen: Die, die die Kaufentscheidung treffen und die, die das Produkt im Arbeitsalltag nutzen. Du musst alle gleichermaßen ansprechen. Zudem haben viele B2B-Keywords ein geringes Suchvolumen. Es gibt durchaus Begriffe, die nur 10 – 50 Mal im Monat gesucht werden. Dazu kommt, dass die meisten Keyword-Tools nicht über die entsprechenden Datensätze verfügen und keine Aussagen zu diesen Keywords treffen können. Auch wenn das für viele Unternehmen utopisch klingt: Hier wäre es hier die beste Lösung, mit verschiedenen Keyword-Tools wie Ahrefs, SEMrush und der Google Search Console gleichzeitig zu arbeiten.

Nutze Erkenntnisse aus anderen Abteilungen
Sowohl der Vertrieb als auch der Kundensupport haben im Unternehmen den meisten Kontakt zur Kundschaft. Sie wissen, was Kundinnen und Kunden wollen, wo deren Schmerzpunkte liegen, welche Produkte besonders gefragt sind und welche Fragen häufig gestellt werden. Setze dich mit deinen Kollegen und Kolleginnen aus diesen Abteilungen zusammen und besprich mit ihnen, was SEO-relevant sein könnte.

Wähle die richtigen Keywords
Zunächst erstellst du hier eine Liste von sämtlichen Keywords, die dir zu deinen Produkten einfallen. Das können gut und gerne ein paar Hundert bis ein paar Tausend sein. Nutze dafür deine eigenen Ideen und den Outcome von Keyword-Tools.
Zu jedem dieser Keywords fügst du folgende Informationen hinzu:
• Suchvolumen pro Monat
• Keyword Schwierigkeit
• Position im Ranking
• unter Umständen Anzeigen auf dieses Keyword inklusive Cost per Click (CPC)
• den Wert, den das Keyword für dein Unternehmen hat, beispielsweise auf einer Skala von 1 (dieses Keyword generiert keine Umsätze) bis 3 (dieses Keyword generiert gute Umsätze).

Nun hast du zwei Möglichkeiten, wie du weiter verfahren kannst:

1. Keywords mit geringer Keyword-Schwierigkeit
Die Keyword-Schwierigkeit (auch Keyword Difficulty) ist ein Wert, den Keyword-Tools vergeben. Dieser beschreibt, wie viele andere Websites auf das gleiche Keyword wie du ranken möchten.
Bei Ahrefs geht die Skala beispielsweise von 0 (super easy) bis 100 (super hard).
Bei SEMrush wird die Keyword Difficulty in Prozent angegeben.
Bei HyperSuggest ebenfalls auf einer Skala von 0 bis 100.
Falls du noch kein Benchmark für deine Keywords hast, konzentrierst du dich zunächst auf Keywords mit einer geringen Schwierigkeit. Später kannst du die Analyse dann auf die anderen Keywords ausweiten.

2. Keyword-Schwierigkeit benchmarken
Um zu verstehen, welche Keyword-Schwierigkeit für deine Seite angemessen ist, kannst du eine Analyse deiner „besten“ Keywords durchführen. Suche dir die Keywords raus, welche auf den Positionen 1 bis 3 ranken und streiche sofort alle Keywords, die deinen Firmen- oder Markennamen enthalten. Für die übrigen Keywords ermittelst du jeweils den Schwierigkeits-Score und errechnest daraus den Durchschnitt.
Aber wobei hilft dir nun dieser Score? Damit ermittelst du das Potenzial eines „neuen“ Keywords. Wenn der Schwierigkeitsgrad eines neuen Keywords niedriger ist, als dein Durchschnitt, sind die Chancen groß, dass du irgendwann auch für dieses Keyword auf einer der Top-3-Positionen auf der SERP landen wirst.

Nutze Keyword Modifier
Keyword Modifier sind Kombinationen, in denen dein Keyword oft gesucht wird. Diese Kombinationen sind Longtail-Keywords, die in den meisten Fällen eine geringere Keyword-Schwierigkeit aufweisen, als das Keyword an sich. Kurz: Es ist einfacher, dafür zu ranken. Alle gängigen Keyword-Tools haben eine Funktion, mit der du Keyword Modifier ermitteln kannst. Bei SEMrush ist es beispielsweise das Keyword Magic Tool.
Hier findest du ein paar Exempel für solche Keyword Modifier.

🔍 Das waren nur einige Tipps zum Thema Keyword-Recherche im B2B-Bereich. Alle weiteren findest du im entsprechenden Artikel bei Search Engine Journal.

 

Beginner

Google: Von Google My Business zu Google Business Profil

Du hast es eventuell schon mitbekommen. Google hat für den Bereich der Unternehmensprofile kürzlich eine Namensänderung vorgenommen. So heißt das ehemalige Google My Business nun Google Business Profil. Mit den Neuerungen möchte Google lokalen Unternehmen entgegenkommen, ihren Business-Eintrag einfacher zu verwalten und zu optimieren. Wir haben diese Änderung mit Google Business Profile Help und  2Punkt Online Marketing genau unter die Lupe genommen. Unser Google-Ads-Profi und Trainer Marc Stürzenberger ist dieser Neuerung ebenso auf der Spur, denn Google scheint aktuell viel zu testen.

Das solltest du unbedingt wissen:  
Account Setup über Google Suche oder Maps
Die Google-My-Business-Website hat einen neuen Namen erhalten und heißt zukünftig Business Profile Manager, um besonders größeren Unternehmen mit mehreren Profilen zu helfen. Größere Profilinhaber:innen werden auch in Zukunft weiterhin die Möglichkeit nutzen können, einzelne Profile über den Business Profile Manager in der Suche und in Maps zu verwalten. Google vermutet, dass aber hauptsächlich kleine Unternehmen mit einem oder wenigen Accounts die Profile vor allem direkt über die Suche oder über Google Maps verwalten.
 
Google My Business API behält Funktionen: 
Die Google My Business API wird zur Business Profile API. Hier gibt es allerdings bis auf die Namensänderung keine Neuerung. Alle aktuellen Funktionen bleiben gleich und die API wird aktiv weiterentwickelt.

Zukünftig keine Google My Business App 
Im Jahr 2022 wird es die Google-My-Business-App nicht mehr geben. Das hat den Grund, dass kleinere Unternehmen so die Vorteile der verbesserten Händlererfahrung in Maps und der Suche nutzen können.

Keynote Speaker, Blogger, Autor und Unternehmensberater Björn Tantau zu Google Business Profil.

 

Wir haben bei unserem Google-Ads-Profi und Trainer Marc Stürzenberger nachgefragt:

„Google stellt bei der generischen Suchanfrage „heidewitzka“ das Google Business Profile (ehemals Google My Business) im wahrsten Sinne des Wortes in den Mittelpunkt. Alles andere, wie Anzeigen aus dem bezahlten Bereich oder organische Ergebnisse, rutschen komplett nach unten below the fold.
Betrachtet man die Suchanfrage etwas näher, handelt es sich dabei um einen Indoorspielplatz. Google verortet die Suchanfrage als eine Anfrage mit lokaler Suchintention und möchte dem Suchenden so schnell wie möglich ein relevantes Ergebnis anzeigen. Daher bekommt der Suchende das Google Business Profile ausgeliefert und sieht alle relevanten Informationen, die er vielleicht für einen möglichen bevorstehenden Besuch benötigt.

– Webseite
– Route
– Anruf
– Bewertungen/Rezensionen
– Adresse
– Öffnungszeiten
– Stoßzeiten
– Fragen und Antworten – etc.

Ein Klick auf eine Dritt-Anbieter-Webseite ist somit nicht mehr nötig und das erhöht wiederum den Anteil der Zero Click Searches – sprich der Anteil der Suchanfragen ohne Klick auf ein organisches Ergebnis – wird größer.

Bleibt also spannend, wie Google zukünftig die Google Business Profiles in den SERPs integriert und positioniert. Fakt ist, wenn ich ein Google Business Profile habe, sollte ich dies auch entsprechend pflegen, alle relevanten Informationen zur Verfügung stellen und auch mit den (potenziellen) Kunden kommunizieren. Wenn Google jetzt auch noch die Community-Inhalte, wie beispielsweise Rezensionen, Fragen und Antworten, anders in den Fokus rückt, könnte es ja vielleicht ein neuer Versuch für ein lokales soziales Netzwerk sein?“

🔍 Du möchtest noch weiterführende Informationen zum Google Business Profil? Dann schau unbedingt im Artikel von 2Punkt Online Marketing vorbei.

 

Beginner

Social Media: 10 Tipps für ein gutes Social Media Design

Aufmerksamkeit ist auf Social Media das A und O. Wer keine Aufmerksamkeit generiert, ist raus. Das ist aber oft nicht einfach, da eine schier unendlich große Masse an Accounts um die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen buhlt. Diese ist aber begrenzt. Um Erfolg zu haben, musst du also auffallen. Wir zeigen dir gemeinsam mit Onlinemarketing.de, auf was du beim Design deiner Posts achten kannst, um besser aufzufallen.

1. Schwerpunkt bestimmen
Oft setzen Designer:innen auf ein besonders minimalistisches und sleekes Design, denn das wirkt elegant. Damit Nutzer:innen aber sofort wissen, um was es in deinem Posting geht, solltest du den zentralen Punkt ausschmücken. Etwa durch eine besondere Farbe oder Schriftart.

2. Schriftarten limitieren
Es kann unfassbar viel Spaß machen, sich in jedem neuen Post auszutoben, neue Schriftarten zu verwenden und zu kombinieren. Es ist allerdings cleverer, sich auf einige wenige Schriftarten festzulegen und diese dann immer konsequent zu nutzen. So sparst du Zeit. Außerdem wirkt es professioneller und schafft eine Art Wiedererkennungswert.

3. Wenige Farben konsistent nutzen
Die vorangegangenen Festlegungen bei Schriftarten gelten ebenso für Farben. Je nachdem, was du mit deiner Brand ausstrahlen möchtest, beschränkst du dich auf ein paar Farben, die die Identität deiner Marke widerspiegeln. Halte dich dabei auch an deine CI (Corporate Identity). Hier findest du eine sehr gut aufbereitete Infografik zu Farben in der Werbung. Schau vorbei!

4. Regeln etablieren
Regeln betreffen den allgemeinen Stil deiner Postings. Setzt du auf Stockbilder, eigene Fotos oder lieber auf Illustrationen – du solltest hier eine Grundregel festlegen, die du noch erweitern kannst, hinsichtlich Auswahl, Filter oder Fokus.

5. Whitespace nutzen
Whitespace (oder Weißraum) ist die Fläche deines Posts, auf der keine Informationen – weder Schrift, Grafiken noch Fotos – zu finden sind. Dabei muss der Whitespace nicht weiß sein, sondern kann aus der Hintergrundfarbe deines Posts bestehen. Lässt du bewusst Stellen frei, wird zum einen das Layout klarer und zum anderen werden auch deine Aussagen für deine Follower:innen verstehbarer und pointierter.

6. Passende Bilder
Ästhetik ist wichtig, aber noch wichtiger ist Authentizität. Verwende Bilder nur dann, wenn sie wirklich zu deinem Post und dessen Aussage passen. Ansonsten werden Nutzer:innen enttäuscht, wenn sie in ihren Erwartungen durch das Bild von deinem Text (in der Bildunterschrift) enttäuscht.

7. Kontrast zwischen Bild und Text
Wenn du Text direkt auf deinem Bild platzierst, muss der Kontrast zwischen Bild und Text groß sein. Ansonsten lässt sich das Geschriebene schlecht lesen. Das mag vielleicht banal klingen, jedoch vergessen es viele und achten stattdessen zu sehr auf die Ästhetik.

8. Annahme von Kritik
Die besten Kritiker:innen stammen direkt aus deiner Zielgruppe. Wer, wenn nicht sie, weiß, was sie anspricht und was nicht. Höre auf sie, wenn sie etwas zu sagen haben. Oder frage sie direkt nach Feedback zu deinen Postings. Und wichtig: Akzeptiere auch negative Stimmen.

9. Analytics checken
Zahlen lügen nicht. Und auch wenn das Feedback aus deiner Community noch so gut ist: Wenn deine Analytics-Zahlen im Keller sind oder dich nicht zufrieden stimmen, dann muss irgendwo ein Problem vorliegen. Sieh dir deine am besten performenden Posts an und überlege, welche gestalterischen Gemeinsamkeiten es geben könnte. Diese solltest du dann auf andere Posts anwenden.

10. Vorlagen nutzen
Es ist keine Schande, vorgefertigte Templates zu verwenden. Besonders für Neulinge bieten sie eine gute Möglichkeit, auf Social Media präsent zu werden, ohne Stunden ins Posting-Design zu stecken. Schöne Vorlagen findest du beispielsweise bei Canva.

🔍 Mehr Tipps zu Social-Media-Design bekommst du im Artikel bei Onlinemarketing.de.

 

Advanced

Google Analytics 4: So nutzt du RegEx in der Google Search Console

Bereits im April haben wir darüber berichtet, dass du im Leistungsreport der Google Search Console jetzt auch mit regulären Ausdrücken arbeiten kannst. Heute möchten wir dir erklären, wozu diese RegEx überhaupt gut sind. Dazu haben wir uns Hilfe von Annielytics geholt. 

Reguläre Ausdrücke eignen sich hervorragend dazu, um ausgeklügelte Analysen durchzuführen. Denn mit ihnen lässt sich extrem detailliert nach bestimmten Dingen filtern. Dazu sind unterschiedlichen Zeichen eindeutige Funktionen oder Aussagen zugeordnet – ähnlich Programmiersprachen oder Geheimcodes. RegEx ist kein Geheimnis, alle können reguläre Ausdrücke erlernen. Wir wissen, dass RegEx kompliziert wirken können und nicht leicht zugänglich sind. Deswegen findest du im folgenden Video die wichtigsten Ausdrücke ausführlich erklärt:

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Ein Beispiel: Wir möchten unseren Slogan „121WATT we share knowledge“ in regulären Ausdrücken darstellen. Dann könnten wir das in dieser Form tun:

^\d{3}\w{4}\s\w{2}\s\w{5}\s\w{9}

Dieses Muster bedeutet: Wir haben einen Ausdruck, der mit 3 Zahlen startet (^\d{3}) direkt schließt sich ein Wort mit 4 Buchstaben an (\w{4}) dann ein Leerzeichen (\s), dann ein Wort mit 2 Buchstaben (\w{2}). Dann wieder ein Leerzeichen(\s), ein Wort mit 5 Buchstaben (w{5}), Leerzeichen (\s) und zu guter Letzt ein Wort mit neun Buchstaben (\w{9})
das ggf. als Grafik darstellen

Um RegEx in der Google Search Console zu verwenden, klickst du zunächst auf +Neu und dann auf Suchanfrage. Dort wählst du als Suchoperator Benutzerdefiniert (Regex)aus.

Wozu du regulären Ausdrücke genau brauchst
Reguläre Ausdrücke eignen sich für unterschiedlichste Vorhaben. Hier nennen wir dir einige davon, die du in der Google Search Console anwenden kannst:
• Filtere deine Markenbegriffe heraus, um zu sehen, für welche generischen Keywords du rankst
• Identifiziere die Performance deiner Website für diese generischen Keywords.
• Identifiziere die stärksten Keywords für ein bestimmtes Verzeichnis deiner Website
• Kreiere Keyword-Sets, die du anschließend in Google Sheets, BigQuery, Tableau oder dem Google Data Studio verwenden kannst. Excel arbeitet nicht mit RegEx, dafür gibt es dort aber ähnliche Funktionen.
• In der Search Console kannst du reguläre Ausdrücke sehr gut vorab testen, da du hier nicht Gefahr läufst, Daten „kaputtzumachen“.
• Analysiere die Performance deiner Website hinsichtlich eines spezifischen Keyword-Sets.
• Falls du länderspezifische Seiten hast, kannst du mithilfe der RegEx feststellen, ob deine Nutzer:innen auf der jeweils richtige Länderseite landen.

Im folgenden Video von Annielytics lernst du, wie du die oben beschriebenen Analysen durchführen kannst:

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🔍 Bei Annielytics findest du weitere Tipps und Ressourcen rund um das Thema reguläre Ausdrücke.

Beginner

Content-Marketing: Im Content-Marketing-Funnel Schritt für Schritt bis zum Lead

Das Format folgt der Funktion. Wir als Marketer:innen verfolgen das Ziel, Leads zu generieren. Dabei unterstützt uns unser Web-Content. Unsere Inhalte können bei unseren Nutzer:innen Aufmerksamkeit wecken und auch direkte Leads auslösen. Blogbeiträge, Webinare und Fallstudien sind zwar sehr unterschiedliche Formate, lassen sich aber alle in den Trichter der Lead-Generierung einordnen. Gemeinsam mit Orbit Media Studios möchten wir dir in dieser Woche vorstellen, welche Touchpoints deine Kundinnen und Kunden im Funnel bis zum erzielten Lead durchlaufen.

Top of Funnel (TOFU): Awareness:
In dieser Top-Funnel-Stufe erreichst du ähnlich wie bei Plakat- oder TV-Werbung nicht immer deine Zielgruppe. Es gibt zwar hohe Absprungraten, jedoch sind es kostengünstige Streuverluste, da im Content-Marketing nicht für Reichweite bezahlt wird.
Suchoptimierte Blogartikel: Das sind Artikel, die über einen langen Zeitraum viel Traffic aufweisen. Sie steigern die Bekanntheit deines Unternehmens oder deiner Marke. Seien wir ehrlich: Beabsichtigt deine Seite nur zu informieren, werden deine Website-Besucher:innen ebenfalls auch nur aus diesem Grund, der Informationsaufnahme wegen, auf deine Seite kommen. Angebot und Nachfrage bedingen einander.
Videos in sozialen Medien: Videos steigern die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen auf deinen sozialen Plattformen. Die Algorithmen sorgen dafür, dass der Content in den sozialen Netzwerken weit oben bleibt. Das ist der Fall, weil Videos eher vom Algorithmus gepusht werden als beispielsweise Fotos. Videos, die über einen längeren Zeitraum hinweg performant sind, können positiv zu deiner Sichtbarkeit beitragen.

Middle of Funnel (MOFU): Consideration: In diesem mittleren Bereich des Trichters ist das Ziel, eine langfristige Bindung mit deiner Kundschaft zu erreichen. Diese Inhalte sind besonders wichtig, wenn die Verkaufszyklen lang sind und die Entscheidung von mehreren Personen abhängig ist. Merke: Halte deine Kundschaft bei dir, indem du ihnen einen Mehrwert bietest.
How-to-Artikel: Blogartikel, die in direktem Zusammenhang mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung stehen, lassen sich in den Middle Funnel einordnen. Diese begeistern zum Beispiel Hobbyheimwerker:innen, wenn diese nach praktischen Tipps und Kniffen für ihr Problem suchen. Mache also deine Expertise in deinen Blogartikeln sichtbar. Deine Leser:innen werden wiederkommen, um sich erneut bei dir Tipps und Anleitungen abzuholen, und deine Website womöglich auch weiterempfehlen.
Webinare und Live-Veranstaltungen: Live-Formate bieten eine sehr gute Möglichkeit, um das Vertrauen deiner Kundschaft zu stärken und sich direkt mit ihnen auszutauschen. Webinare und Live-Events bieten auch die Chance, aktives Networking zu betreiben, und Relevanz und Loyalität für dein Unternehmen zu unterstreichen.

Bottom of Funnel (BOFU): Action: In dem untersten Funnelbereich liegt der Fokus allein und unmittelbar auf Lead-Generierung. Hier geht es nicht mehr darum, neue Website-Besucher:innen anzuziehen, sondern du setzt alles daran, potenzielle Käufer:innen in Leads umzuwandeln.
Deine Unternehmenswerte: Deine Website-Besucher:innen sind dabei herauszufinden, ob dein Unternehmen die richtige Wahl für sie ist. Vielleicht haben sie noch Zweifel oder sie sind noch nicht mit deinem Unternehmen verbunden. Nun besuchen sie deine „Über uns“-Seite. Das zeigt, dass diese Besucher:innen ein ernsthaftes Interesse an deinem Unternehmen, deinem Produkt oder deiner Dienstleistung haben. Womöglich kennen sie bereits deine Produkte und möchten sich jetzt noch über deine Unternehmensphilosophie und deine Unternehmenswerte informieren. Gib deinen potenziellen Kundinnen und Kunden einen authentischen Einblick. Erzähle ihnen über Unternehmensgeschichte, über das Team und deine Mitarbeiter:innen und über die Werte, sodass sie sich verbunden fühlen und mit deinem Unternehmen nachhaltig verbinden können.
Serviceseiten: Hierunter fallen beispielsweise Produkt- oder Dienstleistungsseiten, auch bekannt als die Verkaufsseite. Du erklärst dein Produkt und bietest deinen User:innen Hilfe an. Im Grunde geht es hier um drei Aspekte:
1. Du gibst Antworten auf die wichtigsten Verkaufsfragen
2. Du nutzt dein Know-how, deine Kompetenz und deine Glaubwürdigkeit zur Untermauerung deiner Antworten.
3. Du forderst klar und präzise zum Kauf auf.

📍 Möchtest du noch weiterführende Informationen zu den einzelnen Inhalten in den Funnel-Stufen nachlesen? Dann schau unbedingt im Artikel von Orbit Media Studios vorbei.

 

Beginner

Google: Alles, was du über Local Inventory Ads wissen solltest

Online-Anzeigen für dein lokales Ladengeschäft? Google bietet mit den Local Inventory Ads Onlinehändlern mit lokalem Ladengeschäft die passende Möglichkeit. Wir haben in den aktuellen Blogartikel von Bloofusion für dich reingelesen und die wichtigsten Vorteile von Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit für dich zusammengestellt.

Wie funktionieren Local Inventory Ads (LIAs)?
Das Prinzip ist ganz simpel. Händler:innen habe die Möglichkeit, ihre lokal verfügbaren Produkte in der Google Suche oder in den Google Shopping Anzeigen zu bewerben. Klicken Nutzer:innen auf diese Anzeige, so werden sie auf die Verkäuferseite weitergeleitet. Diese ist von Google erstellt worden und auch als Google Local Storefront bekannt.
Beispiel: Eine Person interessiert sich für einen weißen Skihelm und gibt weißer Skihelm in die Google Suche ein. In den Suchergebnissen wird angezeigt, dass ein lokaler Sporthändler das gewünschte Modell vorrätig hat. Nach dem Klick auf die Anzeige bekommen Suchende die Informationen zum lokalen Geschäft, wie Adresse und Öffnungszeiten, angezeigt.

Drei Voraussetzungen für Werbetreibende:

  1. Google-My-Business-Konto
    Werbetreibende, die LIAs einsetzen möchten, müssen über ein Google-My-Business-Konto verfügen. Dort sind alle Informationen zum lokalen Ladengeschäft hinterlegt.
  2. Google-Merchant-Center-Account
    Eine weitere wichtige Voraussetzung ist der Google-Merchant-Center-Account, der über ein Datenfeed die Produktdaten zu den lokal verfügbaren Produkten auf Google bereitstellt.
  3. Aktives Google-Ads-Konto
    Es wirkt offensichtlich, dennoch möchten wir es nicht unerwähnt lassen. Ein aktives Google-Ads-Konto ist Grundvoraussetzung, damit Local Inventory Ads geschaltet und abgerechnet werden können. Die Werbekosten entstehen hier ebenfalls über Klicks (CPC). Die Höhe der Kosten ist abhängig von Anzeigenrang und Mitbewerber:innen.

Diese Vorteile ergeben sich für dich als Händler:in:
Steigerung der Ladenbesuche: Nutzer:innen werden durch die Informationen zur lokalen Produktverfügbarkeit neugierig, das lokale Geschäft zu besuchen. Folglich nehmen die Besuche im Einzelhandel zu und gleichzeitig wird die persönliche Kundenbindung gestärkt.
Omnichannel-Marketing als Performance-Booster: Die Kombination aus Online-Marketing und Offline-Ladenbesuchen ist kanalübergreifendes Marketing. Ein großer Pluspunkt für Kundinnen und Kunden: Sie können im Geschäft verfügbare Produkte während oder außerhalb der Öffnungszeiten im Online-Shop bestellen. Außerdem lassen sich die Zielgruppen einfacher ansprechen.
Retouren senken: Oft entsteht im E-Commerce eine hohe Retourenquote. Dank der Verkäufe im stationären Einzelhandel können diese reduziert werden. Der Vorteil scheint offensichtlich: Kundinnen und Kunden können ein Produkt im Laden anschauen, anfassen und sogar testen. Darüber hinaus ist eine persönliche Beratung durch das Verkaufspersonal gegeben.

Wie sehen die Anzeigenformate aus?
Local Inventory Ads findest du in der Google Suche bei den Shopping-Anzeigen und im Google Shopping Tab. Die Anzeigen sind mit im Geschäft gekennzeichnet. Klicken Suchende auf die Anzeige, dann wird ihnen entweder ein Local Storefront angezeigt oder sie gelangen auf die Landingpage des Händlers oder der Händlerin.

🔍  Hat dich die Neugierde gepackt und du möchtest noch mehr über Local Inventory Ads lernen? Bloofusion hat weiterführende Informationen für dich gesammelt.

 

Tool-Tipp

🔧 Neues aus der Tool-Kiste:
Das hilft bei Zoom Fatigue

Zugegeben, diese Woche haben wir kein klassisches Tool für dich, aber einen hilfreichen Artikel, der dir im Umgang mit einem Tool helfen soll: Zoom. Webkonferenzen sind spätestens seit der Pandemie unser steter Begleiter. Intensiver Blickkontakt, selbstbezogene Aufmerksamkeit, eingeschränkte Mobilität und kognitive Belastung sind unsere größten Hürden im täglichen Zoom-Marathon. Was hilft am besten? Lege aktive Pausen ein, nutze mehr Audio- statt Videocalls und versuche Multitasking zu vermeiden. Auch eine angenehme Arbeitsatmosphäre hilft dabei, deine Konzentrationsspanne zu verbessern. Alle weiteren Tipps findest du im Artikel von Hubspot.

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