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22.10.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly OKT IV 2021

Digital Marketing Weekly OKT IV 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in den 121STUNDEN, wieso der Net Promoter Score so bedeutungsvoll ist und was du zu Mobile First im E-Mail-Marketing wissen solltest. Außerdem haben wir SEO-Experte Patrick Klingberg im Interview, der dir den Continuous Scroll erklärt. Du lernst, was du alles zu tun hast, bevor du deine erste Facebook Ad schaltest und was du bei der Auswahl deines CRM-Tools unbedingt berücksichtigen solltest. Alle SEO-Techies erwartet diese Woche .htaccess-Redirects und du erfährst, wie du diese einbaust.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit CRM-Profi Jasmin Altenhofen

coming soon 🎬 ✨

 

Beginner

SEO: Interview mit Patrick Klingberg – was bedeutet der Continuous Scroll?

Seit einigen Wochen rollt Google den Continuous Scroll für mobile Endgeräte im englischsprachigen Raum aus. Das hat in der SEO-Welt für Aufregung gesorgt und viele haben sich gefragt, was das für das eigene Ranking bedeutet – so auch Search Engine Land.

Auch wir haben uns diese Frage gestellt und unseren Digital Experte Patrick Klingberg um Antworten gebeten.

121WATT: Patrick, was ist eigentlich der Continuous Scroll?

Patrick: Continuous Scroll klingt zwar extrem cool, ist es aber eigentlich nicht. Du darfst es nicht mit dem Infinite Scroll verwechseln. Infinite Scroll bedeutet, dass du auf einer Suchergebnisseite unendlich weit runterscrollen kannst. Die Ergebnisse werden immer nachgeladen und es scheint, als habe die Seite kein Ende. Der Beim Continuous Scroll werden lediglich die ersten vier Seiten zu einer zusammengefasst. Danach musst du erst mal auf „Weitere Ergebnisse“ klicken, bevor du mehr Suchergebnisse einsehen kannst. Also kein unendlicher Scroll. Die erste Seite wurde schlichtweg länger.

Das stellt übrigens auch Google selbst in einem Tweet richtig:

Important note: continuous scroll is not „infinite scroll.“ Rather, continuous scrolling makes it easy to seamlessly view up to four pages of results, then you’ll see a „See more“ button if you wish to continue further.

— Google SearchLiaison (@searchliaison) October 14, 2021

121WATT: Und was bedeutet das für mein Ranking? Muss ich nun irgendetwas anders machen?

Patrick: Nein. Du machst genauso weiter wie bisher. Dein Ranking wird sich nicht ändern, weil mehr Ergebnisse auf einer Seite sichtbar sind. Wenn du gut optimiert hast, stehst du immer noch auf einer der vorderen Positionen. Wenn du auf einer hinteren Position stehst, darfst du jetzt nicht damit rechnen, dass du mehr Traffic bekommst. Auch die Positionsdaten in der Google Search Console verändern sich nicht, wie der Tweet von Google verdeutlicht.

Zusammengefasst bedeutet das also: Lehne dich zurück, trink eine Tasse Tee (oder Kaffee 😉) und mach weiter wie bisher. Die Neuigkeit, dass der Continuous Scroll für Mobile ausgerollt wird, hat nicht so große Auswirkungen wie teilweise angenommen.
Außerdem: Im Moment gilt das sowieso nur für englischsprachige Suchergebnisseiten. Wann das Ganze in Deutschland kommt, bleibt abzuwarten.

 

Beginner

Digital Marketing: Was ist der NPS und wieso ist er so wichtig?

Du möchtest die Zufriedenheit deiner Kundinnen und Kunden auf den Prüfstand stellen? Hier ist der Net Promoter Score (NPS) genau die richtige Kennzahl – der Gamechanger in der Marketingwelt. Finde heraus, ob sie dein Produkt oder deine Dienstleistung weiterempfehlen würden. Gemeinsam mit Hootsuite nehmen wir diese Woche den Net Promoter Score genauer unter die Lupe. Du erfährst, wieso er so bedeutungsvoll ist.

Was ist der NPS?
Im Kundenservice ist der Net Promoter Score (NPS) eine der wichtigsten Kennzahlen. Mithilfe dieses Scores ermittelst du, wie zufrieden deine Kundinnen und Kunden sind. Du kannst identifizieren, wie wahrscheinlich es ist, dass sie dich als Unternehmen weiterempfehlen. Dem NPS liegt eine Bewertungsskala von 1 bis 10 zugrunde. Bei der 121WATT ist es unser Ziel, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer Promoter werden. Wir möchten, dass sie begeistert aus unseren Seminaren zurück in ihre Unternehmen gehen und uns ausdrücklich weiterempfehlen. Wenn du das erreichst, hast du einen Fan gewonnen, der positiv über dein Unternehmen berichtet.

 

Promoter (9 bis 10 Punkte)
Promoter sind auf der Bewertungsskala bei 9 bis 10 anzutreffen und empfehlen dein Unternehmen auf jeden Fall. Sie sind deine Projektträger und spielen eine Schlüsselrolle für dein Unternehmen. Sie tragen deine Marke positiv nach außen und promoten dein Unternehmen, deine Produkte oder Dienstleistungen.

Passive/Indifferente (7 bis 8 Punkte)

Das sind die Unentschlossenen und zufriedenen Kundinnen und Kunden. Befragte geben 7 bis 8 Punkte und empfehlen dich weder weiter noch üben sie negative Kritik. Wir können diese Gruppe beim NPS vernachlässigen.

Detraktoren (0 bis 6 Punkte)

Die sogenannten Detraktoren sind unzufrieden, äußern Kritik und warnen eventuell auch potenzielle Kundinnen und Kunden vor deinem Unternehmen. Das bedeutet konkret: Sie können den Ruf deiner Marke schädigen, wenn sie ihre negativen Erfahrungen weiter kommunizieren.

Wie erfasse ich meinen NPS?
Das ist wirklich simpel. Um deinen NPS zu bestimmen, subtrahierst du den Prozentsatz der Detraktoren von dem Prozentsatz der Promoter. Bei deiner Berechnung vernachlässigst du die Passiven. Am Ende erhältst du ein Ergebnis zwischen -100 und 100.
Beispiel: Wenn jeweils 28 Prozent deiner Kundinnen und Kunden Promoter und Passive sind, dann sind folglich die übrigen 44 Prozent Kritiker. Der NPS liegt dann bei – 16 Prozent (= 28 – 44). Wenn 47 Prozent deiner Kundschaft Promotor oder Passive sind, dann hast du 6 Prozent Kritiker. Der NPS liegt dann bei +41 (= 47 – 6).

Was bringt dir der NPS?
Der größte Vorteil ist, dass du deine Kundenbindung erhöhen kannst. Das ist optimal, denn Kundinnen und Kunden zu binden ist deutlich günstiger als kontinuierlich neue zu gewinnen. Am NPS kannst du erkennen, wer deine Promoter sind. Du hast die Möglichkeit, ihre Treue anzuerkennen und sie an dich zu binden. Aber aufgepasst! Der NPS ist nicht nur eine ideale Chance, deine Fans zu identifizieren, sondern ebenfalls deine Detraktoren. Du bekommst einen Überblick, wer deine Kritiker sind und kannst mit ihnen schnell Kontakt aufnehmen. Gelingt dir diese rasche Kommunikation, so kannst du sie noch von dir überzeugen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich ihre negative Erfahrung festigt oder in Form von negativen Rezensionen oder Kommentaren weiter verbreitet. Nutze den NPS regelmäßig, um deinen Kundenstamm zu halten und Detraktoren umzustimmen.

So setzt du es in die Praxis um:
Timing is Key! Sei dir bewusst, dass du deine Kundinnen und Kunden zeitnah erreichst. Das kann zum Beispiel nach einem Produktkauf oder direkt nach der Teilnahme an einem Seminar sein. Hierfür kannst du deine Befragung beispielsweise per E-Mail, Instant Messaging, Apps oder auch mithilfe von Chatbots durchführen.

🔎 Geht dir der NPS nicht mehr aus dem Kopf? Klicke dich in den Artikel von Hootsuite. Möchtest du dich erstmal über die NPS-Benchmark für deine Branche und deinen Standort informieren? Dann schaue unbedingt bei Net Promoter Systems vorbei.

 

Beginner

Facebook Ads: Was passiert, bevor du eine Anzeige schaltest?

Im Online-Marketing wird oft darüber berichtet, wie du das Creative (Bild oder Video) für deine Facebook-Anzeige erstellst. Dabei gilt es einiges zu beachten: die optimale Gewichtung von Text und Bild, eine gute Ad-Copy, der richtige Call-to-Action… Auch bevor du eine Anzeige umsetzt, solltest du dir ein paar tiefergehende Gedanken machen. Bei Hutter Consult findest du diese Woche einen Guide für deine Facebook-Marketing-Strategie. Wir haben dir wichtige Punkte herausgepickt.

Persona bestimmen
Die herkömmliche Zielgruppe ist ein überholtes Konzept. Konzentriere dich stattdessen darauf, Personas zu erstellen, also realistische Daten zusammenzutragen. Daraus kannst du deinen „typischen Kunden“ oder deine „typische Kundin“ entwickeln. Damit erhältst du einen Steckbrief über eine Person. In diesem laufen alle Informationen über deine Kundinnen und Kunden ein.

Hier ein Beispiel, wie ein solcher Persona-Steckbrief aussehen könnte:


🤓 Tipp: Tust du dich schwer, eine Persona zu erstellen? Oder hast du noch nicht genügend Daten gesammelt? Dann gibt es folgende Lösung: Erstelle eine Anti-Persona. Diese verfügt über alle Merkmale, die du nicht in deinem Kundenstamm haben möchtest. Beispiel: Du vertreibst online organisches Katzenfutter. Deine Anti-Persona sollte alle ausschließen, die eine ausgeprägte Katzenhaarallergie haben.

Metriken festlegen
Bevor du anfängst, Anzeigen zu erstellen, legst du zu messende Metriken fest. Diese sind abhängig von den Zielen, welche du dir für deine Werbekampagne setzt. Die Ziele deiner Werbekampagnen orientieren sich an deinen allgemeinen Businesszielen.

Merke: Setze dir Ziele, die Sinn ergeben. Dafür kannst du beim Formulieren deiner Ziele die SMART-Methode anwenden:
S = spezifisch
Beschreibe deine Ziele präzise und verständlich. Beispiel: „Bis Dezember möchte ich 3.000 Follower gewinnen.“ Lediglich zu sagen „Ich möchte Follower gewinnen“, ist zu unspezifisch.
M = messbar
Dein Ziel muss messbar sein. Es muss klare Kriterien geben, an denen du festmachen kannst, ob du dein Ziel erreicht hast. „Ich will erfolgreich sein“, ist kein messbares Ziel. Was bedeutet Erfolg? Besser wäre: „Ich möchte 4.000 € Umsatz im Monat machen“.
A = attraktiv
Dein Ziel muss für dein Business erstrebenswert sein. Hier ein plakatives Beispiel: Du bist ein Verlag für deutschsprachige Bücher. Dein Ziel sollte es nicht sein, möglichst viele Bücher im chinesischen Markt zu verkaufen. Das wäre nicht erstrebenswert. Besser wäre es, die Verkaufszahlen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu erhöhen.
R = realistisch
Stecke dir Ziele, die du erreichen kannst. Unerreichbare Ziele sorgen für Demotivation. Es ist beispielsweise nicht sinnvoll, sich als kleiner, lokaler Betrieb ein Umsatzziel in Millionenhöhe zu setzen.
• T = terminiert
Jedes Ziel, dass du dir setzt, bekommt eine Deadline. Nur so kannst du sicherstellen, dass du es auch erreichst. Ohne Zeitangabe wirst du das Ziel immer wieder vor dir herschieben.

Ziel für die Werbekampagne
Nun bist du so weit, deine Kampagne anzulegen. Abhängig von deinem übergreifenden Ziel bietet dir Facebook verschiedene Kampagnenziele an.
Bitte beachte, dass Facebook gerade dabei ist, neue Ziele auszurollen, beziehungsweise die bestehende Anzahl von Zielen zu reduzieren. In mehr oder weniger naher Zukunft hast du nur noch sechs statt elf Ziele zur Auswahl. Wir haben in unserem letzten Newsletter bereits darüber berichtet. Fachleute sehen hierin einen Vorteil: Bisher war ein Ziel für ein konkretes Vorhaben oft nicht eindeutig festlegbar. Das wird sich nun ändern. Wir stellen dir hier die alten und neuen Ziele gegenüber:

🔎 Alle weiteren Informationen, Ziele und Schritte der Facebook-Marketing-Strategie findest du diese Woche bei Hutter Consult.

 

Beginner

E-Mail-Marketing: Mobile First – was du wissen musst

Mobile First ist heutzutage ein absolutes Muss. Das Nutzungsverhalten zeigt es deutlich. Auf dem Weg zur Arbeit checken wir am Smartphone bereits unsere E-Mails, in der Mittagspause lesen wir bequem einen Newsletter und am Abend stöbern wir auf der Couch nach passenden Urlaubsangeboten. Mobile Optimierung im E-Mail-Marketing ist extrem wichtig. Gemeinsam mit Mailingwork zeigen wir dir heute, was responsive Newsletter sind, und wie du genau vorgehst, um deine Mailings diesem Ansatz folgend für mobile Endgeräte zu optimieren.

Der Ansatz Mobile First im E-Mail-Marketing
Wird dein Newsletter auf dem Smartphone nicht richtig dargestellt, so zieht das oft fatale Folgen für dich als Versender nach sich. Dein Mailing wird entweder gleich in den Papierkorb geschoben oder deine Leserschaft entscheidet sich gar, deinen Newsletter komplett abzubestellen. Nutze daher alle technischen Möglichkeiten zur mobilen Optimierung, sodass dein Newsletter richtig performen kann.

So sieht der 121WATT-Newsletter auf dem Smartphone aus:



So gelingt dein responsiver Newsletter

Responsive Design ist wichtig, damit sich deine Inhalte an das Endgerät deiner User anpasst. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, ein skalierbares Design oder ein hybrides Design zu wählen.
🔎 Möchtest du jetzt alle Vor- und Nachteile kennenlernen? Dann schaue hier vorbei.

Die Vorteile von Mobile First
Der klare Vorteil: Dein mobil optimierter Newsletter erreicht sicher deine Leserschaft. Auch die Conversion Rate steigt, da die Bedienbarkeit am Smartphone sehr einfach ist. Darüber hinaus erzielst du auf längere Sicht höhere Öffnungsraten, wenn du deine Betreffzeile mobil optimierst. Mobile Optimierung bedeutet, deinen Fokus auf das Wesentliche zu legen und das Layout benutzerfreundlich und strukturiert zu gestalten. Mit dieser ansprechenderen Präsentation deiner Inhalte gelingt es dir, die Anmelderaten deines Newsletters zu erhöhen.

Tipps und Tricks zur Gestaltung deines Layouts für mobile Endgeräte
1. Newsletter Vorlagen
Du sparst dir eine Menge Zeit, wenn du auf Vorlagen zurückgreifst und diese je nach Ziel deines Mailings individuell anpasst.
2. Kurze Texte und gute Lesbarkeit
Achte unbedingt darauf, dass die Schriftgröße auch auf mobilen Endgeräten gut lesbar ist und vermeide verschnörkelte Schriften. Nutze kurze Texte, um die Aufmerksamkeit deiner Leserinnen und Leser zu halten und sie nicht mit Informationen zu überladen. Ein schlichtes Design sowie einspaltige Layouts sorgen ebenfalls für Lesbarkeit. Zudem umgehst du so unschönen Textumbrüchen, wenn sich Inhalte an kleinere Bildschirmgrößen anpassen.
👍 Pro-Tipp: Bulletpoints sorgen für Struktur und vereinfachen die Lesbarkeit enorm.
3. Aufmerksamkeit erzielen
Besonders auf Smartphones wird das scrollende Lesen schnell ermüdend, wenn wir nur so von Texten überflutet werden und keine weiteren Elemente (Beispiel: Videos, Bilder oder Grafiken) unser Lesen auflockern. Gewinne die Aufmerksamkeit deiner Leserinnen und Leser, indem du wichtige Call-to-Action-Buttons clever platzierst. Hierbei solltest du darauf achten, dass du diese innerhalb der Touch-Area einfügst, sodass sie einfach mit dem Daumen anklickbar sind.
4. E-Mail-Betreffzeilen
Beachte, dass E-Mail-Betreffzeilen auf dem Smartphone nach einer gewissen Pixelanzahl abgeschnitten werden. Wähle daher smarte Betreffzeilen, die deine Leserinnen und Leser zum Weiterlesen motivieren. Teste vor dem Versenden, ob dein Newsletter mobil einwandfrei dargestellt wird. Auch A/B-Tests sind eine klare Empfehlung, damit du deinen Content und das Format kontinuierlich optimieren kannst.

Klicke hier für weiterführende Informationen zum Thema Mobile First für dein nächstes Mailing. Hast du Interesse am E-Mail-Marketing Benchmark 2021? Dann wirf einen Blick in die Branchenvergleiche der Studie von Optimizely.

 

Advanced

Technical SEO: .htaccess-Redirects und wie du sie einbaust

Es gehört zu den gängigen SEO-Praktiken, Websites auf andere Websites umzuleiten. Vor allem im Zuge von Relaunches ist es besonders wichtig, die alten auf die neuen Seiten zu lenken. Oft werden dabei auch nur einzelne alte Themenseiten auf neue weitergeleitet. Durch solche Weiterleitungen, auch Redirects genannt, wird die Linkkraft der alten Seite auf die neue übertragen. Ohne diese Übertragung ginge die gesamte SEO-Historie (Beispiel: Ranking, Backlinks, Autorität) der alten Seite verloren und du wärst gezwungen, mit der Optimierung von vorne zu starten. Die Redirects kannst du über die .htaccess-Datei einrichten. Wie das geht, lernst du diese Woche bei Semrush.

Was ist die .htaccess File?
.htaccess steht für Hyperlink Access. Die Datei benötigst du, wenn deine Website auf einem Apache-Server liegt. Sie unterstützt dich dabei, gezielt einzelne Verzeichnisse zu bearbeiten, ohne deine gesamte Konfigurationsdatei anzufassen. Das verringert Fehler, die deine komplette Website lahmlegen könnten. Mit der .htaccess-Datei lassen sich neben Redirects auch Logins für einzelne Verzeichnisse einrichten oder Namen von URLs verändern.
⚠️ Aber Achtung! .htaccess-Dateien können deine Website langsamer machen. Lege Sie nur an, wenn es wirklich nötig ist. Du kannst Redirects auch über die Haupt-Konfigurationsdatei, JavaScript, PHP oder HTML einrichten.


Abbildung: .htaccess | Quelle: Seobility, Lizenz: CC BY-SA 4.0

ℹ️ Apache-Server: Der Apache-Server ist der meistgenutzte Webserver (Marktanteil: 24,21 Prozent). Er ist deshalb so beliebt, weil er sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzt, die vor allem für Entwickler und SEOs viele Möglichkeiten bieten.

.htaccess aktivieren
Einige Content-Management-Systeme, wie WordPress oder Drupal, erstellen die .htaccess-Datei automatisch. Du kannst diese Datei auch in jedem Text-Editor unter dem Namen „.htaccess“ selbst anlegen und im public_html-Ordner in deiner Root Directory (Stammverzeichnis deiner Website) platzieren.
Um dieses .htaccess-File nutzen zu können, fügst du in deiner Konfigurationsdatei httpd.conf nach dem VirtualHost-Tag das folgende Directory-Tag ein:

Aufbau eines Redirects
Jetzt kommen wir zum eigentlichen Redirect. Das ist simpel:

• Redirect: Das ist die Aktion, die ausgeführt werden soll. In unserem Fall ist es die Weiterleitung auf eine andere Website.
• 301: Hier gibst du den Status Code an, den du verwenden möchtest. 301 steht für eine permanente Weiterleitung. Solltest du hier nichts angeben, wird automatisch der 302 Code für eine temporäre Weiterleitung eingebaut. Hier findest du eine Übersicht zu allen Status-Codes.
• /unterordner/alte-seite.html: Das ist die „alte“ Seite, die du umleiten möchtest.. Der vordere Slash steht für deine gesamte Domain. Du gibst lediglich den Pfad an, auf dem sich die entsprechende Seite befindet. Möchtest du die komplette Domain umleiten, steht an dieser Stelle lediglich der Slash (/).
• /unterordner/neue-seite.html: Hier gibst du den Pfad der „neuen“ Seite an, auf die du weiterleiten möchtest.

In dieser Grafik findest du Beispiele, um Redirects einzurichten:

Zu guter Letzt:
Das Betreiben einer Website ist viel Arbeit. Du solltest nicht nur deine Redirects sondern auch deine Canonical-Links, Backlinks und Broken-Links regelmäßig überprüfen. Am besten funktioniert das mit einem Crawler, wie ScreamingFrog.

🔍 Alle Infos zu Redirects über .htaccess-Datei findest du bei Semrush.

 

Advanced

CRM: Das sollte dein CRM-Tool können

Möchtest du deine Kundinnen und Kunden gezielter kontaktieren und deine Kommunikation in einem Tool bündeln? Dann solltest du  Customer-Relationship-Management-Tools (CRM-Tools) einsetzen. Du behältst sämtliche Korrespondenzen im Blick und kannst damit effizienter arbeiten. Wir haben diese Woche gemeinsam mit dem Contentmanager.de die wichtigsten Funktionen und Kommunikationsformen untersucht, die dir die Suche nach deinem CRM-Tool erleichtern.

Darauf solltest du achten, um dich für das richtige CRM-Tool zu entscheiden:

1. E-Mail-Funktion als Must-have 

Old but gold. Auch heute noch findet der meiste Kontakt zu Kundinnen und Kunden über E-Mail statt. In den meisten CRM-Tools ist deshalb die E-Mail-Funktion standardmäßig integriert.
2. Newsletter-Kampagnen aus einem Tool 

Newsletter-Kampagnen sind nach wie vor eine der wichtigsten Marketingmaßnahmen, um deine Leserschaft regelmäßig mit Neuigkeiten zu versorgen. Daher achte darauf, dass dir dein CRM-Tool ermöglicht, Kampagnen anzulegen, zu versenden und auszuwerten. Als Marketer ersparst du dir damit eine Menge Zeit, da du nicht mehrere Systeme parallel nutzen musst.
3. Telefonieren via CRM 

Für alle, die im Bereich Marketing, Vertrieb oder Support arbeiten, ist es eine große Erleichterung, über ein CRM-Tool direkt mit Kundinnen und Kunden zu kommunizieren. Hier lassen sich alle Korrespondenzen festhalten. Diese Bündelung ermöglicht Übersicht und Transparenz.
4. Briefe und Textvorlagen 
Arbeitest du ganz klassisch im B2B? Dann ist der klassische Versand von Auftragsbestätigungen und Rechnungen wahrscheinlich noch Alltag für dich. Achte für das Schreiben von Briefen darauf, dass dir dich das Tool Textvorlagen unterstützt. So sparst du dir den technischen Aufwand, Schnittstellen zu integrieren.
5. Chatbots für 24/7-Support
Chatbots bieten dir die ideale, digitale Unterstützung, um rund um die Uhr mit deinen Kundinnen und Kunden zu kommunizieren. Gerade im Support stehen Chatbots 24/7 für Fragen parat und nehmen viel Arbeit ab.
🗒 Merke: Chatbots benötigen Zugriff auf deine Daten, um ihre Arbeit erledigen zu können. Du kannst diese entweder über Schnittstelle integrieren oder du wählst ein CRM-Tool, das bereits über einen Chatbot verfügt.
6. Online-Meetings für eine flexible Kommunikation
Online-Meetings ermöglichen dir einen flexibleren und direkten, persönlichen Austausch mit deinen Kundinnen und Kunden. Daher solltest du diese Funktion bei deiner Wahl des Tools unbedingt beachten.
7. Audio-Notizen als Arbeitserleichterung 

Audio-Notizen können Kommunikation und Workflows erleichtern. Memos sind schnell aufgenommen und sparen Zeit. Suche dir deshalb ein Tool aus, das Sprachaufnahmen bietet und diese anschließend automatisch in Text umwandeln kann (transkribieren).

🔎 Möchtest du jetzt loslegen? Hier findest du eine Liste mit den wichtigsten CRM-Tools im Vergleich. Hier gelangst du zum Artikel von Contentmanager.de.

 

Tool-Tipp

Tipps aus der Tool-Kiste 🔧

Heute möchten wir dir ein praktisches Tool vorstellen, mit dem du deine Bilder für das Web optimieren kannst. Das Tool TinyPNG verkleinert deine Bilder, ohne dass sie dabei sichtbar an Qualität verlieren. Das Rundum-Sorglos-Paket komprimiert deine Bilder technisch so, dass du deine Bilder schnell und bequem auf deiner Website einbinden kannst. Aus SEO-Sicht ist es sinnvoll, Bilder zu optimieren, da du damit ganz einfach die Ladezeiten deiner Website verbessern kannst. Frei nach der Devise: Halt’s klein, mach’s schnell.

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