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25.06.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Jun V 2021

Digital Marketing Weekly Jun V 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN die neuen Google Search Console Insights. Wir erklären dir, wie du mit Google Jobs die richtigen Mitarbeiter findest und in welche Fallen du beim Content Marketing lieber nicht treten solltest. Außerdem stellen wir dir die neuen Features bei Facebook, Instagram & Co. vor und holen dich in Sachen Employer Branding ab. Des Weiteren möchten wir dir die Wichtigkeit der Generation Z für dein zukünftiges Marketing näher bringen. Unser Geheimtipp diese Woche: der neue Blogartikel von unserem Analytics-Experten Alexander Holl!

Unsere Themen in dieser Woche

 

Advanced

SEO: Die neuen Google Search Console Insights sind da

Nun sind sie endlich für alle da: die neuen Google Search Console Insights. Darin werden Daten aus der Search Console mit Daten aus Google Analytics verknüpft. Für dich bedeutet das, dass du bessere und genauere Informationen über die Performance deiner Seite bekommst. Im neuen Artikel von unserem SEO-Experten Alexander Holl erfährst du, wie die neuen Berichte aussehen und wie du die daraus entstehenden Daten für dich nutzen kannst.

Was sind die Ziele der Search Console Insights?
Das Ziel ist – wie in der Einleitung schon beschrieben – die Daten aus der Google Search Console mit Daten aus Google Analytics zu verknüpfen. Aber was bringen dir diese Daten? Sie sind wertvolle Indikatoren für deine SEO-Analyse:

  • Du bekommst einen Einblick in die durchschnittliche Dauer der Seitenaufrufe.
  • Du kannst die beliebtesten Inhalte identifizieren.
  • Du erkennst die häufigsten Zugriffsquellen auf deine Seite.
  • Du erhältst Details zur Google Suche, z.B. welches der häufigste Suchbegriff ist, der Nutzer auf deine Seite bringt.

Auf den ersten Blick ist das alles bereits bekannt. Das Besondere an den GSC Insights ist die Auswahl der Widgets: Du erhältst alle wichtigen Werte in einer Übersicht.

Welche Metriken werden genutzt?
Um die oben genannten Einblicke in die Performance zu ermöglichen, werden vier verschiedene Metriken verwendet. Zwei davon stammen aus Google Analytics und zwei davon aus der Google Search Console. Setzt man diese Metriken in einen gemeinsamen Kontext, ergeben sich daraus spannende Insights. Diese Metriken werden verwendet:

Seitenaufrufe: Diese Metrik stammt aus Google Analytics. Hierbei wird jeder einzelne Aufruf einer Seite gemessen.
Durchschnittliche Zeit auf der Seite: Hier wird gemessen, wie lange sich ein Nutzer auf einer einzelnen Seite befindet. Das geht aber nur, wenn er danach eine Seite der gleichen Domain aufruft, da beim Wechsel ein zweiter Zeitstempel gesetzt werden kann. Wenn der Nutzer die Domain wieder verlässt, kann keine Zeit gemessen werden. Dieser Wert stammt ebenfalls aus Google Analytics.
Klicks: Die Anzahl der Klicks stammt aus der GSC und unterscheidet sich von der Anzahl der Seitenaufrufe. Bei Seitenaufrufen wird nur jeder Klick auf die Seite gezählt, wenn das Google Analytics Tracking Script aufgerufen wird. Klicks dagegen sind alle Seitenaufrufe, die organisch über Google passieren. So wird ein Klick auch dann gezählt, wenn sich auf bestimmten Seiten z.B. gar kein Tracking-Code befindet.
Durchschnittliche Position: Zeigt dir die durchschnittliche Position deiner jeweils „besten“ Seite an und zwar aus allen Suchanfragen, bei denen deine Property überhaupt ausgespielt wird. Diesen Wert solltest du aber mit Vorsicht betrachten, denn er ist oft schlechter als deine tatsächliche Performance. Das liegt u.a. daran, dass es sein kann, dass deine Seite z.B. auch in Ländern ausgespielt wird, in denen du auf einer Position sehr weit hinten erscheinst. Praktisch macht das überhaupt nichts, da diese Länder für dein Geschäft oft gar nicht relevant sind, aber sie zählen eben in den Wert der durchschnittlichen Position mit ein.

 Wenn dich dieses Thema interessiert und du nun auch die neuen GSC-Insights verwenden willst, solltest du dir unbedingt unseren Artikel ansehen. Dort haben wir auch noch eine Anleitung zur Verknüpfung von Google Analytics und der Google Search Console für dich parat.

 

Social Commerce: Diese Features erwarten dich

Social Media Kanäle werden immer stärker auch zu E-Commerce-Plattformen. In einem Livestream auf Facebook kündigte Gründer und Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg neue Features auf den zu Facebook gehörenden Plattformen an. Laut Zuckerberg gibt es seit dem Launch vor einem Jahr von Shops auf Instagram und Facebook mittlerweile über 1,2 Millionen monatlich aktive Shops auf den Plattformen, die von 300 Millionen Nutzern im Monat besucht werden. In einem neuen Beitrag von Online Marketing.de erfährst du, was es mit der Einführung von Shops auf WhatsApp, Shop Listings auf Facebook und Visual Search bei Instagram auf sich hat.

Shops auf WhatsApp – so attraktiv ist es für deine Kunden:
Als Messaging-Dienst bietet WhatsApp nicht den idealen Rahmen, um sich von Produkten inspirieren zu lassen, wie es sich bei Instagram und Facebook hoher Beliebtheit erfreut. Allerdings kann WhatsApp ideal für die Vernetzung und den engen Austausch zwischen dir und deinen Kunden sein. Der Grund hierfür scheint offensichtlich: Die meisten WhatsApp Nachrichten werden im Freundes- und Familienkreis ausgetauscht. Es bietet also eine neue und bequeme Möglichkeit des Online-Shoppings, wenn künftig Produkte direkt über die Plattform gekauft werden können. Zudem können Nutzer dann ohne die Plattform zu verlassen mit Unternehmen in Kontakt treten und ihrer Familie sowie Freunden sofort von ihrem Kauf berichten. Bisher hatte sich die Monetarisierung auf WhatsApp allerdings als hürdenreich entpuppt, da viele Nutzer zwischen ihren privaten Nachrichten keine Anzeigen wünschen. Unternehmen konnten nur mit Facebook-Ads auf ihr WhatsApp Profil verlinken, um mit Usern in Kontakt zu treten.

Shop Listings im Marketplace auf Facebook – kein Mehraufwand für Unternehmen:
Der virtuelle Marktplatz der Social Media Plattform ist der digitale Treffpunkt für Verkäufer und Käufer von Gebrauchsgegenständen, aber beispielsweise auch für Immobilienanzeigen und weiteren Kleinanzeigen. Was ändert sich nun? Shop Listings sollen zukünftig auch bei Facebook im Marketplace erscheinen und bei passenden Suchen direkt ausgespielt werden.  Für Shop-Besitzer erfordert es kein zusätzliches Zutun. Dieses Features soll vorerst nur in den USA ausgerollt werden – für Shops mit einem On-Site Checkout System.

Visual Search bei Instagram – visuelles Erlebnis für Kunden:
Was sich bereits bei Pinterest an großer Beliebtheit erfreut und dort den Namen Pinterest Lens Tool trägt, heißt demnächst Visual Search bei Instagram. Diese Funktion ist enorm praktisch für User, die auf der Suche nach einem Produkt sind. Sie können sich mithilfe des Features weitere ähnliche Vorschläge ausspielen lassen. Aktuell ist es noch nicht beschlossen, ob die Funktion lediglich in die Kamera eingebaut wird oder ob das Feature auch für Stories und Beiträge andere Nutzer anwendbar ist.

💡 Du möchtest nun wissen, wie die Funktionen aussehen? Dann schaue unbedingt hier vorbei 

 

  

Beginner

Content Marketing: So meisterst du die 4 Content Fallen

Alle Inhalte, die du für dein Unternehmen erstellst, sollten einen positiven Beitrag zu deiner Marke leisten. Aber Achtung: Im schlimmsten Fall arbeitest du mit dem falschen Content Marketing gegen deine Marke. In einem neuen Blogartikel von Content Marketing Institute lernst du typische Fehlerquellen kennen und wir zeigen dir, wie du diese erfolgreich vermeiden kannst.

Falle 1: Du hast mehrere Gesichter
Wenn du mehrere Gesichter als Marke hast und auf den unterschiedlichen Kanälen anders auftrittst, so ist keine klare Linie zu erkennen. Das bedeutet, wenn du als Unternehmen deinen Content nicht so miteinander verknüpfst, dass deine Zuschauer jederzeit deine Marke wieder erkennen, ist das problematisch, weil du keine Konsistenz schaffst. Deine Community erwartet es von dir, dass ein deutlicher Faden in deinem Content zu erkennen ist, damit sie sich mit deiner Marke identifizieren können. Das tritt nicht ein, wenn du zu sprunghaft mit deinen Inhalten bist.
So machst du es richtig:
Lege eine Corporate Identity (CI) für dein Unternehmen fest. Mithilfe dieser fällt es deinem Team deutlich leichter, Inhalte zu erstellen und sich u.a. an einem festgelegten Design, definierten Schriftarten und deiner Markenbotschaft zu orientieren. Es bleibt dir überlassen, ob du einen Guide erstellst oder es bevorzugst, getrennte Guides für deine redaktionellen Inhalte und visuellen Komponenten zu verwenden. Fest steht, dass ein solches Dokument deinem Team ermöglicht, zu jedem Zeitpunkt die Markenmission und Botschaft in den Content einzubauen.

Falle 2: Du recherchierst zu wenig und kopierst zu viel
Problematisch wird es für dich ebenfalls, wenn du dir zu wenig Zeit für die Recherche deiner Inhalte nimmst und stattdessen Content kopierst. Verwendest du Zahlen und/oder alte Statistiken von einer anderen Website, die diese bereits veröffentlicht hat, so wirst du schnell das Vertrauen deiner Zielgruppe verlieren. Stell dir vor, du gibst deiner Leserschaft konkrete Tipps, eine bestimmte Maßnahme umzusetzen. Das endet spätestens dann sehr problematisch, wenn deine Kunden Budget ausgeben und die Maßnahme umsetzten und im Nachgang feststellen, dass es gescheitert ist, weil du falsche Informationen weitergegeben hast. Dann ist das Vertrauen deiner Kunden verloren oder noch viel schlimmer: Die negative Erfahrung können deine Kunden teilen und dein Ruf wird darunter leiden.
So machst du es richtig:
Prüfe vorher deine Informationen auf Richtigkeit und Aktualität und hinterfrage kritisch deine Quellen. Verwende zudem nur Statistiken, die aktuell sind und zitiere keine „Experten“, die in Wahrheit keine Experten sind. 

Falle 3: Du verschließt den Zugang zu deinem Content
Wenn du jedes Mal, wenn du Content erstellst, diesen nur mit einem Login zugänglich machst, dann versperrst du deiner Leserschaft den Zugang zu deinen gutenInhalten. Es ist dann nämlich eine Hürde für sie, personenbezogene Daten abzugeben, um deinen Content zu öffnen. Um mehr Follower und Fans zu gewinnen, ist es der falsche Ansatz, deine Inhalte schwer zugänglich zu gestalten. Gated Content ist natürlich wichtig, wenn du personalisiertes E-Mail-Marketing machen möchtest oder um neue Leads zu generieren. Allerdings solltest du nicht alle Inhalte sperren, da deine Follower sonst mit nur einem Klick den Content deines Konkurrenten bevorzugen.
So machst du es richtig:
Ermutige deine Community, deine Blog-Beiträge oder YouTube-Videos zu teilen. Unternehmen, die Inhalte zum Teilen und Weiterkommunizieren bereitstellen, wirken authentisch und nahbar. Interagiere ebenfalls direkt mit deiner Followerschaft, beispielsweise in Foren oder Direktnachrichten. So zeigst du deine Präsenz und bist glaubwürdig.

Falle 4: Du vergisst, wertvolle Inhalte zu Monetarisieren
Das ist nun das komplette Gegenteil zu Falle 3. Es gibt nämlich auch den Fall, dass Unternehmen richtig wertvollen Content kreieren und ihn für jeden frei zugänglich anbieten. Auch das ist eine Falle, die du unbedingt vermeiden solltest. E-Books und Whitepaper sind nur wenige Beispiele für diesen Highlight-Content, den du nicht einfach kostenlos zur Verfügung stellen solltest. Als Unternehmen strebst du es vermutlich an, dass die Kontaktdaten des Empfängers deine E-Mail-Datenbank erweitert und dann vergisst du möglicherweise, die persönlichen und zugleich sensiblen Daten zu sperren. Es wird dann richtig schwierig für dich als Unternehmen, wenn Hacker an diese Daten gelangen.
So machst du es richtig:
Datensicherheit ist ein ganz wichtiges Thema und wenn du dich entscheidest, Daten von deinen Kunden zu erheben, dann musst du die Daten deiner Kunden bestmöglich schützen. Verwende hierfür ein HTTPS-Zertifikat sowie Datenbank-Plugins für die verstärkte Sicherheit deiner Daten. Zu guter Letzt ist es natürlich immer sinnvoll nur einem ausgewählten Personenkreis deines Teams Zugriff auf die Datenbanken zu erlauben.

Unterstützung für deinen Marken-Styleguide findest du hier. Eine Content Checkliste zur findest du ebenfalls beim Content Marketing Institute. 

 

Beginner

SEO: Mit Google Jobs die richtigen Mitarbeiter finden

Recruiting ist ein teures Unterfangen. Engagierst du eine Agentur, die deine Stellenanzeigen in verschiedenen Job-Portalen platziert, zahlst gut und gerne mehrere Tausend Euro pro Monat. Für viele vor allem kleinere Unternehmen kommt das nur selten infrage. Hier kommt Google Jobs ins Spiel. Wir möchten dir diese Woche gemeinsam mit add2 erklären, wie du Stellenanzeigen auf deiner Website bestmöglich für Google optimierst.

❗️Vorab: Wenn wir in diesem Artikel von “Anzeige” sprechen, meinen wir nicht die bezahlte Werbeanzeige, sondern beziehen uns auf die nicht-gesponsorte Stellenanzeige.

Knapp 80% aller Jobsuchen beginnen bei Google und deswegen ist es naheliegend, dass auch Google eine Funktion eingerichtet hat, die Stellenanzeigen direkt auf der SERP darstellt. Ähnlich wie z.B. bei Rezepten oder Kinofilmen. Sucht ein Nutzer bei Google z.B. nach „Marketing Manager in München“, so durchsucht der Algorithmus sowohl Jobbörsen als auch Anzeigen in sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder XING und Stellenausschreibungen auf Unternehmensseiten. Das Gute daran ist, dass die Stellenanzeigen bei Google Jobs nicht „mehr wert“ sind als Stellenanzeigen von einzelnen Websites. Wenn du die Anzeige auf deiner Seite gut optimierst, hast du gute Chancen, auch gegen große Jobportale anzukommen. Hier kannst du nachlesen, was zu tun ist:

Schritt 1: Zunächst musst du sicherstellen, dass die Seite, auf der deine Stellenanzeige zu finden ist, technisch einwandfrei funktioniert. Das bedeutet, der Googlebot muss auf die Seite zugreifen können, die Seite muss für mobile optimiert sein und sie sollte zudem schnelle Ladezeiten haben. Alles Faktoren, die nicht nur bei der Jobsuche, sondern generell für jede Suchanfrage bei Google eine Rolle spielen.
Schritt 2: Anschließend versiehst du deine Stellenanzeige mit strukturierten Daten, genauer gesagt mit dem schema.org Typ JobPosting. Google hat hierzu einen Leitfaden entwickelt, an dem du dich orientieren kannst. Es reicht dabei nicht, nur die Berufsbezeichnung und den Standort auszuzeichnen, sondern es gibt noch viele weitere Optionen. Du bietest Homeoffice an? Gib‘ es mit strukturierten Daten an! Du kannst bereits das Gehalt angeben? Perfekt, schreib es in deine strukturierten Daten. Auch Informationen über dein Unternehmen lassen sich damit auszeichnen. Je mehr du angibst, desto vollständiger wird deine Stellenanzeige und desto größer sind deine Chancen, bei Google Jobs weit oben zu landen.

Die strukturierten Daten sorgen nicht nur dafür, dass deine Stellenanzeige weiter oben laden kann. Google ist mittlerweile auch extrem gut darin, deine Anzeige genau den richtigen Leuten auszuspielen. Dadurch, dass sich die meisten Jobsuchenden als aller erstes bei Google umsehen, hast du hier eine viel höhere Reichweite als bei einer einzigen Jobbörse. Auch für die Bewerber haben die Google Jobanzeigen positive Auswirkungen. So können sie sich beispielsweise Benachrichtigungen einstellen, wenn bestimmte Anzeigen online gehen oder sich direkt ihren zukünftigen Arbeitsweg berechnen lassen. Du erreichst also genau die Menschen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Job bei dir interessiert sind. Und das ohne die hohen Kosten, die damit verbunden sind, Stellenanzeigen in verschiedenen Jobportalen zu platzieren.

Wenn du mehr über Jobanzeigen bei Google Jobs erfahren möchtest, schau bei add2 vorbei.

  

Advanced

Recruiting: Employer Branding als ganzheitliche Strategie für deinen Unternehmenserfolg

Employer Branding ist kein einmaliges Projekt oder eine kurzfristige Taktik, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Hierfür benötigt es eine smarte und authentische Strategie, die dein Unternehmen deutlich von deiner Konkurrenz abhebt, damit du bei deinen Mitarbeitern punktest. Starten solltest du bereits im Bewerbungsprozess, damit es dir gelingt, ein deutliches Statement für dein Unternehmen zu setzen. Wir möchten dir heute zeigen, wie der Employer Branding Funnel funktioniert und stellen dir am Ende drei Best Practices vor. Als Grundlage nutzen wir die Artikel der Karrierebibel und Workwise.

Der Employer Branding Funnel – für deine Strategie von der Planung bis zur Umsetzung: Mithilfe des Employer Branding Funnels gelingt es dir, schrittweise eine Strategie zu entwickeln und diese umzusetzen. Die einzelnen Phasen des Employer Branding Funnels setzen sich aus der Analyse des aktuellen Zustandes, dem Branding, dem Engagement und zu guter Letzt dem Recruiting zusammen.

  1. Ist-Zustand analysieren:
    Eingangs ist es grundlegend, den aktuellen Zustand deines Unternehmens zu analysieren, da er den Grundstein für deine Strategie bildet. Setze dich hierfür sehr kritisch mit deinem Status quo auseinander und beurteile, inwiefern du dich von deinen Mitbewerbern am Markt abhebst. Hier sprechen wir auch von der Employer Value Proposition, also dem Wert und dem Versprechen an potenzielle Mitarbeiter. Denke daran, dein derzeitiges Arbeitgeberimage auf den Prüfstand zu stellen, Gemeinsamkeiten und Differenzen zur Konkurrenz zu ermitteln und frage dich bewusst, wie du deine Vorzüge attraktiv an Bewerber kommunizieren kannst. Analysiere zudem dein Betriebsklima, deine Wertekultur sowie dein Führungsverhalten, um konkrete Maßnahmen abzuleiten.
  2. Unternehmenskommunikation ausrichten:
    Jetzt startest du mit deinem Branding. Verwende eine Vielzahl von Kommunikationskanälen für eine höhere Reichweite, damit du deine Employer Value Proposition nach außen kommunizieren kannst. Sei dir darüber bewusst, wo du deine Zielgruppe antriffst. Social-Media-Kanäle, dein Newsletter und deine eigene Karrierewebsite, Jobmessen, Absolventenevents oder auch Bewertungsportale für Arbeitgeber können dir hier weiterhelfen. Egal welche Kanäle du einsetzt, oberste Regel ist immer eine authentische und transparente Kommunikation, damit deine potenziellen Mitarbeiter auch langfristig von dir begeistert sind.
  3. Content erstellen:
    Nachdem du deinen Ist-Zustand gründlich analysiert und deine Kanäle ausgewählt hast, musst du natürlich den Content und eine Content-Strategie kreieren, damit du und dein Team Bescheid wissen, welche Inhalte zu welchem Zeitpunkt wo veröffentlicht werden sollen. Auch hier sind kritische Fragen vorab sinnvoll. Frage dich, wann und wie oft du Content zum Employer Branding veröffentlichen möchtest und welche Inhalte besonders gut zu welcher Plattform passen. Setze dich auch damit auseinander, wie du deine Mitarbeiter als Markenbotschafter für dein Unternehmen einsetzt.
  4. Recruiting:
    Mitarbeiter finden, gewinnen und halten heißt jetzt das Credo. Hier benötigst du Geduld und Durchhaltevermögen, denn ein Video über dein attraktives Arbeitgeberimage verändert nicht die Anzahl deiner Bewerbungen. Setzt du aber alle festgelegten Maßnahmen konsequent für alle Kontaktpunkte um, so wird sich sehr wohl ein positives Ergebnis einstellen und der Zuwachs von Bewerbern bereichert dein Recruiting. Auch wenn es offensichtlich ist, denke daran, dass dein Versprechen gegenüber potenziellen Mitarbeitern nur dann langfristig positiv bleibt, wenn du dein Versprechen auch authentisch umsetzt.

Wir haben hier 3 Beispiele für inspirierendes Employer Branding für dich:

Beispiel Lufthansa:

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Beispiel Bosch:

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Beispiel MTU:

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📎  Hier findest du 6 Tipps zur Strategieentwicklung im Employer Branding. Praxisbeispiele zu Employer Branding sowie die grafische Darstellung des Employer Branding Funnels findest du in dem Artikel. Wenn du den Unterschied zwischen Employer Branding und Personalmarketing kennenlernen möchtest, dann ist dieser Artikel genau richtig. 

 

Online Marketing: Hier kommt die Generation Z!

Z steht für Zukunft. In diesen Fall für die Zukunft des Marketings. Denn die Generation Z, also weit gefasst die Jahrgänge zwischen 1995 und 2010 machen ein Drittel der gesamten Bevölkerung aus und wenn man den Hochrechnungen glaubt, werden sie die absolute Kaufkraft der vorhergehenden Generationen deutlich übertreffen. Wenn du bereits jetzt anfängst, dich mit dieser Zielgruppe auseinanderzusetzen, bleibst du ihnen im Gedächtnis und du hast auch später gute Chancen, sie zu erreichen. Nämlich dann, wenn sie ihre Karrieren aufbauen, das meiste Geld verdienen und als Entscheider in den Unternehmen sitzen. Die Agentur House of Yas hat sich in einer umfangreichen Studie mit der Generation Z auseinandergesetzt und herausgefunden, was sie wollen, auf was sie Wert legen und welche Themen sie interessieren. Wir haben hier ein paar Punkte für dich aufgegriffen und erklären dir, was diese Erkenntnisse für dein Marketing – vor allem was soziale Medien betrifft – bedeuten.

Das waren nur einige der vielen Takeaways der Studie. Wir finden sie auf jeden Fall empfehlenswert. Du findest darin auch wichtige Infos zur aktuellen Gender-Diskussion. Hier geht’s zur Studie.

 

Neues von der 121WATT: Was ist die „durchschnittliche Zeit auf der Seite“ in Google Analytics?

Unser Google-Analytics-Experte Alexander Holl hat sich für euch wieder ins Zeug gelegt und einen Artikel zum Thema “Die durchschnittliche Zeit auf der Seite in Google Analytics” verfasst. Die Kennzahl ist einer der undurchsichtigeren Werte bei Analytics und hat Erklärungsbedarf.
Die genaue Definition lautet: Zeit auf der Seite / (Seitenaufrufe – Absprünge) und du findest die Werte dafür unter Verhalten > Websitecontent > Alle Seiten.

Google Analytics: Durchschnittliche Zeit auf der Seite

Was genau dieser Wert nun aussagt, was der Unterschied zur herkömmlichen Sitzungsdauer ist und für welche Analysen du diese Kennzahl verwenden kannst, das kannst du alles in unserem neuen Artikel nachlesen.

 

Neues aus der Tool-Kiste

Endlich ist der Sommer da! Es ist warm, die Sonne scheint und die Corona-Lockerungen lassen es zu, dass man sich endlich wieder mit seinen Liebsten treffen kann. Es wird Zeit, das Leben zu genießen und das Handy dabei einfach mal zur Seite zu legen. Wir wissen, dass der Verzicht auf das Handy uns als Marketer oft schwerfällt oder sogar gar nicht möglich ist. Deswegen haben wir heute als Tool Tipp die Tricks von Jeff Bullas. Dort lernst du, wie du es auch als Marketing-Verantwortlicher schaffst, das Handy mal links liegen zu lassen und dich stattdessen ins Offline-Leben zu stürzen.

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