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07.06.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Jun III 2021

Digital Marketing Weekly Jun III 2021

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Diese Woche erklären wir du in unseren 121STUNDEN, wie du Storytelling in Videos professionell umsetzt. Wir zeigen dir, wie du Vorträge zu Marketingzwecken einsetzen kannst und geben dir praktische Tipps für deine Wettbewerbsanalyse. Außerdem lernst du, wie du Amazon-SEO richtig angehst und wie du von YouTube Ads profitieren kannst. Zu guter letzt zeigen wir dir, was es mit Dynamic Search Ads auf sich hat.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Beginner

Videokonzeption: So setzt du Storytelling richtig um 

Cleveres „Storytelling” ist die wahre Königsdisziplin, wenn wir Geschichten erzählen möchten, die berühren und unserem Gegenüber einen emotionalen Wert bieten. In den letzten Jahren ist Storytelling daher zum festen Bestandteil einer Content-Marketing-Strategie geworden. Insbesondere auch im Videomarketing ist die Fähigkeit, eine fesselnde Geschichte zu kreieren, die einen unvergesslichen Eindruck schafft, wesentlich. In einem neuen Blogbeitrag von Blynk lernst du, wie du Storytelling praktisch anwendest und du lernst zwei Best Practices kennen.

Visuelles Storytelling leicht gemacht:

Visuals sind gefragt: Nutze Bilder, um deine Produkte und deine Marke anschaulich darzustellen. Denke auch daran, dass der Mehrwert deines Produktes oder deiner Dienstleistung offensiv transportiert wird und deinem Gegenüber einen Mehrwert bietet. Weniger ist hier oft mehr, sodass prägnante, markante und fesselnde Sequenzen am meisten punkten.

Storytelling als Beziehungsebene: Es ist psychologisch belegbar, dass es uns leichter fällt, zu einer Person eine Beziehung entstehen zu lassen als zu einem Unternehmen. Nutze daher Personen als Hauptakteure in deinen Videos, sodass sich deine Zuschauer mit deinem Helden identifizieren können und eine Beziehung entsteht. Fokussiere dich auf deine Stärken und vermittele deiner Audienz, wie du dich von deiner Konkurrenz abhebst und zeige den Mehrwert deiner Brand auf.

Hinter den Kulissen:„Behind the Scenes“ Umsetzungen ermöglichen, dass deine Kunden einen exklusiven Einblick in deine Produkte oder dein Unternehmen erhalten und schaffen Persönlichkeit und Authentizität zugleich. Erfolgreiches Storytelling bietet einen emotionalen Mehrwert und regt deine Zielgruppe an, das Erlebte weiterzuerzählen.

Storytelling im Videomarketing:

Insbesondere bei Video Content ist Storytelling ein geniales Instrument, um komplexe Inhalte vereinfacht und mithilfe von Beispielen und Analogien glaubwürdig darzustellen. Langfristig erreichst du einen unsagbaren Mehrwert, weil du dich mit deiner Story von deiner Konkurrenz abhebst und deine Zielgruppe an deine Marke bindest. Dein Ziel ist es also, dass deine

Zuschauer eine Beziehung zu dir aufbauen und sich abgeholt fühlen. So erreichst du, dass sie sich mit deinem Unternehmen identifizieren können und loyal sind. Wenn du das erreicht hast, dann klickt oder liked deine Zielgruppe nicht nur deinen Content, sondern hat das Bedürfnis, deine Inhalte weiterzuerzählen.

Best Practices im Video Storytelling:

NIVEA: Emotionales Storytelling beweist der Videoclip von NIVEA, in welchem ein kleines verträumtes Kleinkind seine Gedanken äußert. Es bedankt sich bei der Mutter für ihre ständige Hingabe und entschuldigt sich für die vielen hektischen Momente im Alltag. Im Fokus des Videos steht die Geschichte des Sohnes und der Mutter und nicht die Produkte von Nivea. Die Botschaft wird schnell klar. Nivea ist ein zuverlässiger Begleiter für Mutter und Kind.

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Red Bull: Beeindruckendes und aufwendiges Storytelling beweist auch der Energydrinkersteller Red Bull mit seinem Videoclip. In dem kompletten Video wird der Markenname keinmal erwähnt und dennoch haben wir die Assoziation, dass es sich um Red Bull handelt. Die energiegeladenen Momente vermitteln eine klare Botschaft und sorgen dafür, dass die Zielgruppe sich mit dem Produkt identifizieren kann und ein Wir-Gefühl entfacht wird.

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Du möchtest noch mehr Inspirationen im Video Storytelling erhalten? Der Artikel von Blynk bietet dir noch ein Best Practice und du lernst alle 7 grundlegenden Plots einer Heldenreise kennen.

 

Advanced

Vorträge als Marketing-Instrument

Vorträge als Werbemittel? Klingt komisch? Dann solltest du jetzt aufpassen. Wir möchten dir heute näherbringen, dass ein Vortrag nicht nur ein Termin für dich ist, der mit viel Arbeit verbunden ist, aber dir im Endeffekt gar nichts bringt. Ein Vortrag kann unmittelbare Werbung sein, wenn du ihn als solche ansiehst. Wie zeigen dir heute gemeinsam mit Billomat alle Vorteile, die ein Vortrag mit sich bringen kann. Dabei muss es übrigens nicht die größte Fachmesse sein – auch kleine Infoveranstaltungen oder Diskussionsrunden eignen sich super, um mit Vorträgen Marketing zu betreiben.

Nicht nur in der Medizin-, Wissenschafts- oder Finanzbranche kannst du marketingtechnisch von einem Vortrag profitieren. In nahezu jedem Wirtschaftszweig ist das denkbar. Auch mittelständische Unternehmen können mit einem Vortrag ihr Image verbessern und mehr in die Öffentlichkeit geraten. Wir haben hier noch einige Tipps für dich, was die Erarbeitung deines (ersten) Vortrags angeht:

Ausführliche Infos zum Thema findest du hier.

  

Beginner

E-Commerce: Mehr Verkäufe durch Amazon-SEO

Amazon ist ein Haifischbecken. Wenn du über Amazon verkaufst, hast du eine außerordentlich große Anzahl an Konkurrenzen, die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden ist allerdings extrem kurz. Wenn Kunden sich auf Amazon aufhalten, wollen sie ihren Kauf möglichst schnell tätigen und sehen sich häufig nur die ersten Ergebnisse an. Du solltest es also – genau wie bei Google – auch bei Amazon schaffen, möglichst weit oben zu stehen. Hubspot erklärt dir diese Woche, wie du das schaffen kannst.

Vielleicht hast du schon mal etwas von Amazon-SEO gehört. Amazon, sowie jeder andere Online-Shop auch, ist im Grunde genommen auch eine Suchmaschine, die dir als Kunde die besten Ergebnisse zu deiner Suchanfrage liefern möchte. Die Rankingfaktoren wie Keywords, Klickrate, Verweildauer etc. sind bei Google-SEO und Amazon-SEO ähnlich. Es gibt allerdings auch einige relevante Unterschiede, die du bei der Optimierung beachten musst. Während Google die Nutzerintention erahnen muss, ist sie bei Amazon klar: Der Nutzer will etwas kaufen. Auch die Tatsache, dass Amazon selbst Interesse daran hat, dass ein Kauf durchgeführt wird, verändert die Bedingungen und die Herangehensweise an das Problem.

Keyword-Recherche
Ähnlich wie bei Google musst du die wichtigsten Keywords identifizieren. Was geben potenzielle Käufer ein, wenn sie nach deinem Produkt suchen? Gib diese Begriffe in die Amazon-Suchleiste ein und beziehe auch die Vorschläge, die dort gemacht werden, in deinen Produkttext mit ein. Auch ein Blick auf die Produkte deiner Konkurrenz kann hier Anreize geben.

Produkt-Titel
Der Titel deiner Produktseite hat direkten Einfluss auf das Amazon-Ranking, den er fließt direkt in den Algorithmus ein. Du kannst hier maximal 200 Zeichen besetzen, die optimale Länge beträgt jedoch weniger als 80 Zeichen. Du solltest hier nicht nur den Produktnamen, sondern auch deinen Firmennamen und ggf. besondere Eigenschaften wie Farbe, Material oder Größe angeben.

Produktattribute
Diese werden sehr prominent unter dem Titel deines Produktes angezeigt. Hier kannst du die wichtigsten Eckdaten zu deinem Produkt angeben. Du kannst bis zu 5 verschiedene Produktattribute formulieren.

Produktinformationen
Hier kannst du dich nun austoben. Du hast 2.000 Zeichen (die du auch nutzen solltest), um dem Kunden auf deiner Produktseite zu erklären, was das besondere an deinem Produkt ist. Hier solltest du auf allgemeine Stilmittel wie Fettungen, Listen und Überschriften zurückgreifen. Der Text sollte nicht für die Suchmaschine geschrieben sein (Keywordstuffing, a.k.a. das Keyword unnötig oft unterbringen), sondern dem Nutzer einen guten Eindruck von deinem Produkt geben.

Produktbilder
Gute Bilder sind extrem wichtig, um Conversions voranzutreiben. Das Optimieren der Bilder beginnt bereits beim Dateinamen: Dieser sollte unbedingt mindestens eines der Keywords enthalten. Da der Kunde mit den Bilder ein möglichst genaues Bild von deinem Produkt bekommen möchte, solltest du gleich mehrere hochladen. Auch auf die Dateigröße musst du achten. Damit deine Kunden in das Bild hineinzoomen können, ohne dass die Qualität des Bildes darunter leidet, sollte es mindestens 1.000 x 1.000 Pixel groß sein.

Rezensionen
Kundenrezensionen sind für potenzielle Kunden enorm wichtig. Die meisten Kunden beziehen sowohl positive als auch negative Produkt-Bewertungen in ihre Kaufentscheidung mit ein. Demnach sind positive Bewertungen natürlich Gold wert. Sei so frech und bitte deine Kunden einige Zeit nach dem Kauf einfach um ein Feedback. Auch der Amazon-Algorithmus zieht die Bewertungen in das Ranking mit ein.

Das waren nur einige Aspekte von Amazon-SEO. Wenn du noch weitere Optimierungsmöglichkeiten kennenlernen möchtest, kommst du um einen Besuch auf dem Blog von Hubspot nicht herum. 

 

Beginner

YouTube Ads: So profitierst du wirklich

Wir haben zunehmend weniger Zeit, lange Texte zu lesen und unsere Aufmerksamkeitsspanne ist zugleich oftmals sehr gering. Als zweit populärste Suchmaschine weltweit ist YouTube eine der wichtigsten Plattformen, wenn wir versuchen, die Aufmerksamkeit unserer Zielgruppe zu gewinnen. In einem Artikel von Big Commerce lernst du, wieso auch du mit YouTube Ads starten solltest. Zudem erfährst du in einem Leitfaden von YouTube schrittweise, wie du am besten mit der Vorproduktion startest und was es während und nach der Videoproduktion zu beachten gilt.

Das bieten dir YouTube Ads:

  1. Erhöhe deine Reichweite: Mit mittlerweile fast 2 Milliarden Kontoinhabern und einer großen Community, die täglich für ca. 5 Milliarden Videoaufrufe bei YouTube verantwortlich sind, wird schnell deutlich, wie wichtig die Videoplattform ist. Merke dir immer: Je größer dein Netz auf YouTube, desto mehr potenzielle Kunden kannst du erreichen. Um möglichst genau deine Zielgruppe zu adressieren hilft es sehr, die verschiedenen demografischen Merkmale deiner Zielgruppe bei deinen Anzeigen genau zu berücksichtigen.
  2. Schneide deine Anzeigen auf deine Zielgruppe zu: Nicht nur demografische Einstellungsmöglichkeiten kannst du vorab festlegen. Fokussiere dich ebenso auf eine thematische Ausrichtung, eine Kategorie und relevante Keywords. Das ist ein grundlegender Schritt, damit deine Zielgruppe deine Anzeigen auch als relevant ansieht. Placement-Targeting hilft dir dabei, YouTube-Seiten auszuwählen, auf welchen deine Ads ausgespielt werden sollen. Mithilfe eines genauen Targetings erreichst du es, dass deine Anzeigen zur richtigen Zeit deiner Zielgruppe angezeigt werden.
  3. Richte deine Anzeigen auf deine Ziele aus: Welches Ziel verfolgst du mit dem Schalten einer bestimmten Anzeige? Als Unternehmen hast du in der Hand, ob du deine Produkte erklären oder mit deiner Marke mehr Aufmerksamkeit erreichen möchtest. Die großen Möglichkeiten verschiedener Ad Formate, die Dynamik und die erschwinglichen Preise machen YouTube so beliebt.
  4. Starte mit kostengünstigen Kampagnen: Wenn du dich für YouTube Ads entscheidest, ist es nicht erforderlich ein hohes Budget vorzuweisen oder eine Agentur für deine Ads zu beauftragen. Mithilfe des Leitfadens von Youtube erhältst du schrittweise praktische Tipps vom Storyboard bis hin zur Bearbeitung. Während Suchanzeigen einen Klick bereits als Interaktion zählen, wird bei TrueView-Anzeigen nur dann abgerechnet, wenn Zuschauer deine Werbung anschauen oder eine Interaktion entsteht. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn deine Zuschauer auf einen Call-to-Action klicken. Das bedeutet auch, dass du nichts zahlst, wenn deine Kunden deine Ads sehen, diese aber direkt überspringen. Überprüfe regelmäßig deinen Google Ads Account, um deine Aufrufe und Kosten genau im Blick zu halten und den Erfolg deiner YouTube Ads zu messen.
  5. Messe deinen Erfolg: Bei den Analytics deines YouTube-Kontos hast du die Möglichkeit, alle wichtigen Kennzahlen einzusehen und Rückschlüsse zu ziehen. Beispielsweise erfährst du so, welche Anzeigen deine Community schaut und wie lange sei dabeibleiben. Zudem siehst du, wann sie abspringen und du kannst identifizieren, welche Anzeigenformate für dein Unternehmen besonders gut funktionieren und welche du eher nicht verwenden solltest. Für noch genauere Einblicke in die Kennzahlen deiner Videokampagnen, lohnt sich die Verknüpfung von deinem YouTube-Konto mit deinem Google Analytics-Konto.

Du möchtest alle YouTube Ads Formate sowie Best Practices genauer kennenlernen? Dann klicke hier. Wenn du dich dafür interessierst, wie du Marketingvideos erfolgreich strukturierst, haben wir einen passenden Artikel von Social Media Examiner. Wenn du nähere Informationen zu den Formen von Video Marketing erhalten möchtest, dann findest du diese hier.

  

Beginner

Wettbewerbsanalyse: Wie gehe ich am besten vor?

Du fragst dich, was deine Konkurrenz treibt? Regel Nummer eins ist es, deine Zielgruppe zu kennen und zu wissen, wo du sie erreichst. Zugleich solltest du zu jeder Zeit wissen, wer deine Konkurrenz ist, was sie macht und wie du dich gekonnt von ihr absetzen kannst. Wir zeigen dir, welche Schritte bei einer Konkurrenzanalyse relevant sind und wieso du deine Konkurrenz kontinuierlich analysieren solltest. Als Grundlage verwenden wir ein Video von Carlo Siebert und einen Blogartikel von Semrush.

Welchen Nutzen hast du von einer Wettbewerbsanalyse?

Um dich selbst zu positionieren und erfolgreich am Markt zu sein, ist es unumgänglich, deine Konkurrenz zu jeder Zeit zu analysieren. Eine Konkurrenzanalyse bietet dir als Unternehmen die Möglichkeit, Lücken im Produktangebot zu ermitteln und zu verstehen, was deine Zielgruppe wirklich benötigt. Zudem hilft es dir einerseits, Marktbedingungen realistischer für deine Planung einzuschätzen. Andererseits ermöglicht eine Konkurrenzanalyse, neue Marketingkanäle zu identifizieren und die Reaktionen deiner Zielgruppe immer zu beobachten. Nur so kannst du agil sein und dir gezielt einen Vorteil gegenüber deinen Mitbewerbern verschaffen.

Welche 3 Konkurrenz-Typen solltest du kennen?

Direkte Konkurrenten: Diese sind am einfachsten zu identifizieren und die meisten wirst du sicherlich sofort nennen können. Bei direkten Konkurrenten ist festgelegt, dass sie entweder das gleiche Produkt oder die gleiche Dienstleistung anbieten und standortmäßig in demselben geografischen Gebiet (z.B. in der gleichen Stadt, dem gleichen Bundesland oder Land) agieren wie du. Ein Beispiel hierfür ist, wenn du das Technologieunternehmen Apple bist, dann ist Samsung Galaxy dein direkter Konkurrent.

Indirekte Konkurrenten: Die Wettbewerber bieten Produkte oder Dienstleistungen aus der gleichen Kategorie wie deiner an und decken den gleichen Bedarf ab. Hier nehmen wir auch wieder das Beispiel. Ein iPhone ist ein indirekter Konkurrent zum Samsung Tablet. Beide Produkte sind aus der gleichen Kategorie, allerdings ist das Produkt ein anderes.

Drittrangige Konkurrenten: Das sind Konkurrenten, die andere Produkte oder Dienstleistungen als deine anbieten. Deine Kunden könnten also anstatt bei dir zu kaufen, stattdessen bei deinem Ersatzkonkurrenten kaufen. Habe deine Ersatzkonkurrenten auch immer im Blick, um unbekannte Risiken gut zu meistern. Wir bleiben bei unserem Beispiel. Du bist Apple und dein drittrangiger Konkurrent ist Zoom.

So startest du deine Konkurrenzanalyse:

Identifiziere deine Wettbewerber: Liste hierfür deine Wettbewerber auf und kategorisiere diese anschließend. Danach gilt es die Marktanteile deiner Konkurrenten zu bestimmen. Das bietet dir die Möglichkeit, zu realisieren, in welchem Umfang jeder Wettbewerber agiert und gibt dir einen Eindruck über die Größenordnung.

Vergleiche die Angebote: Habe ich die richtigen Wettbewerber identifiziert? Stimmt mein Produkt oder meine Dienstleistung preistechnisch mit denen meiner Wettbewerber überein? Wenn du eher im Premiumsegment aktiv bist, dann wird ein Unternehmen, das sehr preisaggressiv handelt, nicht dein Wettbewerber sein.

Positionierung: Wo stehe ich als Unternehmen und wo möchte ich mich positionieren? Habe auch immer im Blick, was deine Konkurrenten ausmachen und wie diese vom Kunden wahrgenommen werden. Notiere dir hierfür alle wichtigen Merkmale deiner Buyer Personas. Du kannst deine Zielgruppe nur richtig einschätzen, wenn du dich in ihre Lage versetzt.

Strategie entwickeln: Stelle dir hier folgende Fragen: Was sind meine USPs und wie kann ich meine ungenutzten Potenziale nutzen? Ganz wichtig ist es, dass du eine ganzheitliche Strategie entwickelst, damit du langfristig Erfolg hast. Denke auch immer daran, alle Maßnahmen an deine Strategie anzupassen.

Nachdem du eine Wettbewerbsanalyse mit einem Tool durchgeführt hast, lohnt es sich, deine Konkurrenten zu googeln. Wenn du zum Beispiel als Schuhhändler nach „Schuhe online kaufen“ suchst, wirst du sehen, dass Zalando nicht auf den ersten Suchergebnissen landet, wie du eventuell eingangs vermutet hast. Die Eigenwahrnehmung stimmt hier oftmals nicht mit der Außenwahrnehmung überein. Schaue dir bei deinen Konkurrenten auf der Website an, wie die Produkte sortiert sind, welche Filterfunktionen angewendet werden, ob es Rabatte gibt und wie Kundenbewertungen aufgeführt sind.

Wenn du auf der Suche nach einer Checkliste für deine nächste Konkurrenzanalyse bist, dann klicke hier. Du möchtest mit Sistrix eine Wettbewerbsanalyse durchführen? Das Video hilft dir mit dem Tool eine Analyse durchzuführen. (Min. 6:48- 8:46). Du hast Interesse an dem Tool BuiltWith? Schaue hier vorbei. (Min. 13:47-15:40)

 

Advanced

SEA: Was hat es mit Dynamic Search Ads auf sich?

Stell‘ dir vor, es gäbe für jeden einzelnen Nutzer die perfekte Anzeige. Klingt utopisch? Nun, dann kennst du wohl noch nicht die Dynamic Search Ads (DSA). Das sind automatisch erstellte Anzeigen, die individuell auf die Suchanfrage des Users angepasst werden. So können im besten Fall mehr Nutzer erreicht werden. Was genau dynamische Anzeigen sind und wann du sie verwenden solltest, wollen wir dir jetzt mithilfe eines Artikels von Koozai erklären.

Was genau sind Dynamic Search Ads?
Dynamische Suchanzeigen sind von Google automatisch erstellte Anzeigen, die exakt auf die Suchanfrage des jeweiligen Nutzers angepasst werden können. Dabei werdender Titel und die entsprechende URL aus deiner Website generiert. Die Beschreibung musst du allerdings noch selber verfassen. Wähle hier am besten eine, die generisch genug ist, um für alle Produkte zu passen, welche über die dynamische Anzeige ausgespielt werden könnten. Für jeden Nutzer wird also eine individuelle Anzeige erstellt, die für ihn höchst relevant ist. Außerdem kann deine Anzeige damit auch bei den Keywords/Keyword-Varianten ausgespielt werden, die du bis dahin gar nicht auf dem Schirm hattest. Long-Tail-Begriffe oder besonders ausgefallene Suchanfragen werden hier auch berücksichtigt. Das kann u. a. den Traffic auf deiner Seite erhöhen und im besten Fall auch deine Verkäufe steigern.
Dynamische Ads laufen – genau wie statische Anzeigen – über das Pay-per-Click-Verfahren. Du zahlst also nur, wenn ein Nutzer tatsächlich auf deine Anzeige klickt. Im Gegensatz bietest du hier allerdings nicht auf ein Keyword, sondern auf deine gesamte URL als „Target“.

Wann du Dynamic Search Ads verwenden kannst
DSAs sind vor allem für Websites gedacht, die eine große Anzahl an verschiedenen Produkten haben. Die Idee hierbei ist, dass du nicht mehr unzählige Anzeigen und Landingpages erstellen musst, sondern dass Google diese Aufgabe für dich übernimmt. Entsprechend der genauen Suchanfrage des Nutzers wird dann eine Anzeige inkl. Landingpage erstellt.

Wann du Dynamic Search Ads nicht verwenden solltest
Einen kleinen Dämpfer müssen wir hier einbauen, denn es gibt auch Webseiten, für die sich DSAs nicht eignen. Das sind z.B. solche, deren Inhalt sich häufig ändert oder die an sich nur wenig Inhalt haben. Auch wenn du genau festlegen möchtest, welche Texte in deinen Anzeigen erscheinen, solltest du lieber die Finger von Dynamic Search Ads lassen und auf die herkömmliche, statische Variante zurückgreifen.

➡️ Du fragst dich jetzt, wie du eine dynamische Suchanzeige einrichten kannst? Einen Leitfaden dazu findest du direkt bei Google.

 

Neues aus der Tool-Kiste

Heute möchten wir dir das Design-Tool Snappa vorstellen. Ganz ohne Grafik-Kenntnisse kannst du Grafiken für eure Social-Media-Kanäle erstellen. Auswählbare Templates helfen dir dabei, kreative und schnelle Umsetzungen zu finden, wenn du noch keine Idee im Kopf hast. Hierbei kannst du aus zahlreichen Stockbildern und über 200 Schriftarten wählen und Bilder, Text, Grafiken und Effekte hinzufügen.

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