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17.09.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly SEP IV 2021

Digital Marketing Weekly SEP IV 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN, wie du erfolgreich internationales SEO umsetzt und was eigentlich Google Display Ads sind. Du lernst, wie du deine erste Instagram Reel Ad schaltest und Responsive Search Ads richtig einsetzt. Außerdem erklären wir dir, wie du als Unternehmen von längeren Artikeln auf LinkedIn profitierst, und wieso du genau jetzt auf Customer Centricity setzen solltest.

Unsere Themen in dieser Woche

Beginner

SEO: Erfolgreiches internationales SEO

Eine der größten Vorteile des Internets, nämlich dass Informationen zu jederzeit von überall auf der Welt aus abgerufen werden können, kann für dich als Website- oder Online-Shop-Besitzer zum Hindernis werden. Du möchtest deine Produkte nicht nur in einem Land, sondern in ganz Europa oder sogar auf der ganzen Welt verkaufen? Dann solltest du mit internationalem SEO vertraut sein. Damit stellst du sicher, dass deine auch im Ausland gefunden wird. Bei OMR lernst du, wie du internationales SEO richtig betreibst.

Tipp 1: Die Domain-Strategie
Zunächst muss geklärt werden, in welchen Ländern und auf welchen Sprachen deine Website zur Verfügung gestellt werden soll. Erst danach solltet ihr die Website(s) aufsetzen. Denke dabei daran, dass du in Zukunft vielleicht expandieren möchtest, und gestalte die Website so, dass ggf. weitere Länder und Sprachen einfach hinzugefügt werden können. Die Auswahl der Domain-Strategie hängt dann von verschiedenen Faktoren ab.

So wählst du die richtigte Domain-Strategie für dich

Tipp 2: lokale Keyword- und Content-Strategie
Du solltest für jedes Land / für jede Sprache eigene Keyword- und Content-recherchen durchführen. Kulturelle und sprachliche Unterschiede sorgen dafür, dass nicht alle Keywords in allen Ländern gleich gut funktionieren. Es empfiehlt sich, für die Analysen Muttersprachler zu beauftragen, da sie sich mit Besonderheiten, Standards etc. im eigenen Land am besten auskennen.

Tipp 3: lokale und optimierte Inhalte
Neben nationalen und lokalen Keywords ist auch lokales Targeting wichtig. Auch die User Experience sollte angepasst werden. Unter Umständen gibt es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Konventionen. Das gilt nicht nur für das Design, sondern auch für Gütesiegel, Zahlungsarten, Maßeinheiten, Zeitzonen etc.

Tipp 4: Websites verknüpfen
Kommen wir nun zu den Offpage-Maßnahmen. Deine verschiedenen Seiten solltest du unbedingt mit dem hreflang-Tag versehen, damit der Nutzer auch immer auf die entsprechende Landesseite weitergeleitet wird und dass Google versteht, dass die Seiten zusammengehören. Das Tag wird im Head-Bereich der Seite platziert. Hier findest du einen Guide, wie du das hreflang-Tag richtig implementierst.

Tipp 5: Verlinkungen
Backlinks in der jeweiligen Sprache können auch enorm fördernd für dein Google-Ranking sein, denn durch sie wird die Relevanz erhöht. Mach dir also die Mühe und generiere Backlinks in der entsprechenden Sprache, statt generische Backlinks für alle landesspezifischen Seiten zu haben. Es gibt tolle Tools (z. B. Ahrefs), mit denen du dein Backlink-Profil analysieren kannst.

Wenn du mehr zu internationalem SEO wissen möchtest, kommst du um den Artikel von OMR nicht herum.

 

 

Beginner

Google Ads: Was sind eigentlich Display Ads?

Display Ads sind das digitale Pendant zum Werbeplakat. Mit einem großen Unterschied: Die Display Ad wird nicht einfach jeder x-beliebigen Person ausgespielt, wie es bei einem Plakat in der Innenstadt der Fall ist. Sie wird nur den Leuten angezeigt, die potenziell an dem beworbenen Produkt interessiert sind. In einem Artikel von Semrush lernst du diese Woche, was Display Ads sind, wie sie funktionieren und wie du deren Erfolg messen kannst.

Display Ads sind Anzeigen im Bild- oder Video-Format, die auf dem Pay-per-Click (PPC) Verfahren basieren. Für dich als Werbetreibenden bedeutet das, dass deine Ad auf verschiedenen Websites, in sozialen Netzwerken oder in Apps ausgespielt werden. Jedes Mal, wenn ein Kunde über die entsprechende Anzeige auf deine Landingpage gelangt, zahlst du. Die Ads werden in sogenannten Display Networks ausgespielt. Diese Netzwerke setzen sich aus Millionen von Websites zusammen, auf welchen du deine Anzeige potenziell laufen lassen kannst. Das größte Netzwerk ist das Google Display Network (GDN), aber auch große Tech-Unternehmen wie Apple und Facebook haben ihre eigenen Netzwerke. Der große Vorteil von Display Netzwerken ist aber, dass sie sehr genaues Targeting nach den verschiedensten demografischen Merkmalen wie Alter, Einkommen, Familienstand etc. oder auch nach Interessen und Interaktionen mit ähnlichen Produkten zulassen. Das zielgenaue Targeting sorgt für mehr Klicks und eine höhere Conversion-Rate.

Um deine Display Ads effektiv und für deine Zielgruppe ansprechend zu gestalten, kannst du einige Dinge beachten:

Zu jeder guten Anzeige gehört auch die Erfolgsmessung. Du willst schließlich wissen, ob sich deine Werbeausgaben überhaupt lohnen. Hier hast du verschiedene KPIs, die du betrachten kannst.

Bei Semrush findest du viele gute Beispiele für Display Ads und außerdem noch weitere Erklärungen zu den Messwerten und den verschiedenen Formaten.

 

 

Beginner

Social Media: Deine erste Instagram Reel Ad

Instagram Reels sind kurze Videos, die du aus Momentaufnahmen oder bereits vorhandenen Videos erstellen kannst. Dabei kannst du Sounds oder Musik hinzufügen oder deine Videos mit einer Vielzahl von Spezialeffekten bearbeiten. Kurz gesagt: Reels bieten dir enorm viel Platz für Kreativität. Und weil wir hier über Instagram sprechen, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Reel Ads zu erstellen. Wie genau das geht, lernst du diese Woche beim Social Media Examiner. 

Im Gegensatz zu normalen Reels können Reels Ads nur bis zu 30 Sekunden lang sein und müssen zwingend am Desktop erstellt werden. Der Vorteil der Reel Ads ist aber, dass Instagram sie extrem pusht und die sehr präsent in den Profilen zu sehen sind. 

  1. Kampagnenziel
    Reel Ads erstellst du im Werbenanzeigenmanager von Facebook. Wie bei allen Werbeanzeigen in Facebook wählst du als erstes ein Kampagnenziel aus. Du kannst dabei zwischen Bekanntheits-, Erwägungs- und Conversion-Zielen auswählen. Außerdem musst du deiner Anzeige einen sprechenden, uniquen Namen geben.
  2. Budget und Zeitfenster
    Auf der nächsten Einstellungsebene kannst du dein Budget und bei Bedarf einen bestimmten Zeitraum für die Kampagne festlegen. Du könntest auch Dynamic Ads auswählen. Diese funktionieren bei Reels allerdings noch nicht sehr gut.
  3. Zielgruppe
    Nun wählst du deine Zielgruppe aus. Du kannst entweder eine neue Zielgruppe, basierend auf demografischen oder persönlichen Merkmalen und Interessen erstellen, oder eine bereits bestehende Zielgruppe wählen. Bedenke aber, dass die Zielgruppe für Reels vermutlich von deiner normalen Zielgruppe abweicht.
  4. Platzierung für deine Reels Ad
    Nun kannst du zwischen der automatischen und der manuellen Platzierung wählen. Wählst du aber automatisch, kann es sein, das Facebook deine Anzeige garnicht als Reel ausspielt. Wähle deswegen manuell und setze ein Häkchen bei “Instagram Reels”.
  5. Einstellungen deiner Werbekampagne
    Am Ende der Platzierungsoptionen findest du außerdem einen Link für weitere Einstellungsmöglichkeiten in Bezug auf die Markensicherheit. Prüfe anschließend nochmal alle deine Einstellungen und gehe dann auf die Werbeanzeigenebene.
  6. Das Creative
    Für eine Reel Ad solltest du als Creative immer ein Video wählen oder direkt ein neues erstellen. Achte dabei auf die Länge des Videos: Es darf maximal 30 Sekunden dauern. Außerdem solltest du beachten, dass Reels vertikal angezeigt werden und du somit das richtige Videoformat verwenden musst.
  7. CTA, Caption und Landingpage URL
    Nachdem das Video hochgeladen ist, kannst du einen Call-to-Action (CTA) Button auswählen und einen Text formulieren. In der Anzeige wird dann dein Benutzername, der Hinweis „Gesponsert“ und eine Vorschau des Textes am unteren Rand des Bildschirms angezeigt. Die Bildunterschrift sollte deinen CTA unterstützen. Vergiss am Ende nicht den Link, auf den der Traffic weitergeleitet werden soll, hinzuzufügen.
  8. Richte deine Reels Ad Tracking ein
    Neben der Analysemöglichkeit der Ergebnisse im Werbeanzeigenmanager selbst bietet Facebook noch die Möglichkeit, den Traffic entweder über UTM-Parameter oder über das Facebook-Pixel zu tracken. Wir werden in diesem Artikel jedoch nicht mehr auf diese Optionen eingehen, da sie den Umfang unseres Beitrags sprengen würde. Du sollst aber wissen, dass Facebook dir hier weitere Optionen für Datenerfassung bietet. Weitere Informationen zu UTM-Parametern kannst du auch hier in unserem Blogbeitrag nachlesen.

Hier geben wir dir einen groben Überblick über die Schritte, um eine Reels Ad zu schalten. Alle genauen Infos und Screenshots findest du bei Social Media Examiner.

 

 

Beginner

Google Ads: Bald nur noch Responsive Search Ads möglich

Dass Google die erweiterten Textanzeigen abschaffen will, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Seit etwa Anfang des Jahres war es auch nur noch über einen versteckten Link möglich, erweiterte Textanzeigen (ETA) zu schalten. Jetzt hat Google den Stichtag für das endgültige Aus der ETAs bekannt gegeben.

 

Starting June 30, 2022, responsive search ads will be the only Search ad type that can be created or edited in standard Search campaigns. (Existing expanded text ads will still serve.)

Learn more about this update and how to set up your ads for success → https://t.co/tvWACbq42d pic.twitter.com/lTgmfDPAbC

— Google Ads (@GoogleAds) August 31, 2021

Ab dem 30. Juni 2022 ist es also soweit: Google verabschiedet sich von den erweiterten Textanzeigen. Zwar werden bereits bestehende Anzeigen immer noch ausgespielt und du kannst deren Performance auch weiterhin tracken, neue Anzeigen werden aber immer in Form der Responsive Search Ads angelegt werden müssen. Genau aus diesem Grund möchten wir dir heute gemeinsam mit MOZ 5 Best Practices für deine Responsive Search Ads zeigen.

💡Responsive Search Ads (RSAs) sind flexible Anzeigen, die sich genau an die Suchintention des Nutzers anpassen. Deine Aufgabe dabei ist es lediglich, verschiedene Titel und Beschreibungen zu hinterlegen. Googles KI spielt die Bausteine dann in verschiedenen Kombinationen aus und lernt über die Zeit hinweg, welche Konstellationen am besten performen. Die RSAs sind dabei mobile-freundlich und sparen dir viel Zeit, die du sonst mit dem Testen verschiedener Anzeigentexte vergeuden würdest.

Hier sind unsere Best Practices:

  1. Es wird empfohlen, sehr spezifische Anzeigengruppen auf der Basis einzelner Produkte anzulegen. Statt einer großen Anzeigengruppe solltest du also viele kleinere anlegen. Das erhöht die Chance, dass die Anzeige nur den Leuten ausgespielt wird, die auch wirklich Interesse an einem bestimmten Produkt haben.
  2. Je mehr Titel und Beschreibungen du zu deiner RSA hinzufügst, desto mehr Möglichkeiten gibst du Google, die Anzeige auszuspielen. Du kannst bis zu 15 Titel und bis zu vier Beschreibungen hinzufügen. Durch viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten erhöhen sich Relevanz und Reichweite deiner Anzeige.
  3. Wenn es dir schwer fällt, dir neue Inhalte auszudenken, kannst du einfach Textbausteine aus deinen bestehenden ETAs verwenden. Die Anzeigen, die auch schon als statische Anzeige gut performt haben, werden auch als responsive Anzeige erfolgreich sein. Und noch besser: Vielleicht ergeben sich aus ohnehin schon guten Anzeigentexten so noch bessere Kombinationen.
  4. Du kannst spezielle Teile deiner Titel und Beschreibungen auch „pinnen“, sodass sie in jeder Anzeige an der gleichen Stelle erscheinen. Das solltest du aber nur tun, wenn du dir absolut sicher bist, dass sie deine Anzeige besser machen. Denn durch das Pinnen schränkst du natürlich die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten ein.
  5. Jede RSA bekommt einen „Strenght Score“. Dieser Wert zeigt an, wie gut deine Anzeige performt. In den Score zählen die Relevanz, die Diversität und die Qualität deiner Anzeige hinein. Du kannst den Score deiner Anzeige verbessern, indem du z. B. mehr Titel einfügst, mehr relevante Keywords verwendest oder individuelle statt generischer Beschreibungen nutzt.

Alle Infos zu diesen Best Practices findest du bei MOZ.

 

 

Beginner

LinkedIn: So kannst du von längeren Artikeln profitieren

Kennst du schon die neue „Articles for Pages“- Funktion, die LinkedIn jetzt auch Unternehmen anbietet? Wenn du diese noch nicht nutzt, empfiehlt es sich unbedingt bis zum Ende zu lesen, denn die Online Solutions Group hat alle Fakten für dich gesammelt. Außerdem zeigen wir dir gemeinsam mit Takanomi, wie du deinen ersten Artikel bei LinkedIn veröffentlichst und so dein Engagement steigern kannst.  

Articles for Pages – so kannst du es als Unternehmen nutzen:
Seit LinkedIn die neue Funktion „Articles for Pages“ eingeführt hat, können Unternehmen beliebig lange Inhalte wie auf einem Blog nun auf ihrem Profil veröffentlichen, ohne dass sie von einer maximalen Zeichenzahl gehindert werden. Bisher war diese Funktion nur für Nutzer möglich, jedoch nicht für Unternehmen. Nutzt du die Funktion noch nicht, dann verraten wir dir, wie du sie einstellst. Klicke auf den Verwaltungsbereich deiner Seite und wähle „Inhalt“ aus. Unter dem Befehl „einen Beitrag starten“, wählst du „Artikel schreiben“ aus.  

Hier schreibst du einen LinkedIn Artikel 

So veröffentlichst du Artikel bei LinkedIn:
Hierfür befindest du dich in deinem Feed und klickst auf „Artikel“. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv zu handhaben und erinnert stark an das Schreiben eines Blogartikels. LinkedIn selbst empfiehlt bei der Wahl des Titelbildes darauf zu achten, dass es eine Größe von 2000 x 600 Pixel aufweist, um die bestmögliche Auflösung zu erzielen. Top-Tipp: Wähle ein Titelbild, welche das Gesicht einer Person zeigt, denn so erreichst du das meiste Engagement. Nach dem Upload kannst du im nächsten Schritt die Bildunterschrift ergänzen. Wenn du unterschiedliche Inhalte einbetten möchtest, dann kannst du dir hierfür auch eine Liste anzeigen lassen. So siehst du auf einen Blick, wie du Bilder, Videos, Slides, Links oder auch Snippets einbettest. Das Menü „Veröffentlichung“ hilft dir dabei, auf unveröffentlichte Beiträge zuzugreifen, welche du nach Fertigstellung oben rechts veröffentlichen kannst. Damit deine Artikel noch besser gesehen werden, hilft das Hinzufügen von Hashtags.

Artikel bei LinkedIn schreiben

Engagement steigern – so geht’s:
Stelle vorab sicher, dass deine Artikel bei LinkedIn auch außerhalb der Plattformen gesehen werden können wie beispielsweise in den Suchergebnissen bei Google und weiteren Suchmaschinen und in deinem öffentlichen Profil bei LinkedIn.

Teile deine Artikel auf Social Media:
Sobald du deinen Artikel veröffentlicht hast, kannst du ihn nicht nur bei LinkedIn, sondern auch auf deinen anderen Social-Media-Kanälen teilen. Zudem kannst du deine Artikel in Gruppen teilen, in denen zu angehörst. So kannst du dein Netzwerk direkt mit für sie interessanten Inhalten erreichen. Noch ein Tipp: einmal ist keinmal. Teile deine Artikel nicht nur einmal in deinem Feed, sondern überlege dir konkret und über einen längeren Zeitraum hinweg, wo du deinen Artikel überall platzieren möchtest. Auch das mehrfache teilen auf Social Media bringt dir mehr Sichtbarkeit.  

Erweitere dein LinkedIn-Netzwerk:
Vergrößere dein LinkedIn-Netzwerk. Je mehr Kontakte du hast, die an deinen Artikeln interessiert sind, desto höher ist auch die Sichtbarkeit und die Chance auf ein starkes Engagement. Nimm dir daher täglich ein paar Minuten, um dein Netzwerk zu erweitern und neue Kontakte hinzuzufügen, für die deine Inhalte interessant sind.  

Verfasse keine werblichen Artikel:
Dein Ziel sollte es sein, Inhalte zu verfassen, die informieren und inspirieren. Wenn du Artikel verfasst, die sich wie reine Werbetexte lesen, dann ist es weder ein Mehrwert für deine Leserschaft, noch erzielst du Engagement. Um einen langfristig wertvollen Nutzen aus deinen Artikeln zu ziehen, bietet es sich an, Leads zu generieren. Das gelingt dir beispielsweise, indem du Leser deiner Artikel in Opt-In Abonnenten für deine E-Mail-Liste umwandelst.

Du möchtest weitere neue Funktionen von LinkedIn kennenlernen? Dann solltest du unbedingt bei der Online Solutions Group vorbeischauen. Wenn du jetzt Lust hast, selbst aktiv zu werden, dann hilft dir der Artikel von Takanomi, deinen ersten Artikel zu verfassen.

 

 

Advanced

Digital Marketing: Data Science weicht Customer Centricity

Data Science, oder auch Data Driven Marketing, war lange Zeit DER Ansatz, der gepredigt wurde, wenn es um das Aufbauen und Optimieren von (Unternehmens-)Strategien ging. Möglichst viele Daten sollten dafür sorgen, dass wir das Verhalten unserer Kunden besser verstehen. Doch es gibt ein Problem: Third-Party-Cookies werden abgeschafft. Die Haupt-Datenquelle fällt also weg. Gemeinsam mit Elaboratum und Marketing.ch wollen wir dir erklären, was genau das bedeutet.

Keine Third-Party-Daten mehr
Durch das Abschaffen der Third-Party-Cookies fallen viele Metriken wie Conversions, Ad-Impressions oder Klicks weg. Für uns als Werbetreibende bedeutet das, dass wir unsere komplette Marketing-Strategie umbauen müssen. Der Fokus muss eindeutig weniger auf das Produkt an sich, sondern auf den Kunden gelegt werden. Denn Daten, die du über deine Kunden bekommst, sind i. d. R. First-Party-Daten, welche du beispielsweise aus deinem CRM beziehst. Wenn man länger drüber nachdenkt, macht das auch vollkommen Sinn: Du kannst ein noch so tolles Produkt und noch so tolle Mitarbeiter haben – wenn du dich nicht auf deine Kunden konzentrierst, wirst du nicht verkaufen.

Der Fokus geht weg vom Produkt, hin zum Kunden
Customer Centricity ist nicht nur kundenorientiertes Marketing. Es bezieht sich auf alle Bereiche deiner Firma. Bei dem holistischen Ansatz geht es darum, dass sich jeder Schritt im Unternehmen am Kunden orientiert. Beispiel gefällig? In der Firma wird heiß darüber diskutiert, wie ihr euer Produkt günstiger machen könnt. Eure Kunden sind aber gerne bereit, für die gute Qualität eures Produkts einen höheren Preis zu zahlen. Nach dem alten Ansatz würdet ihr das Produkt trotzdem günstiger machen, da ihr der beste Anbieter auf dem Markt sein wollt. Wenn ihr euch aber an den Kunden orientiert, lasst ihr den Preis genau so, wie es ist.

Woher weiß ich, was meine Kunden wollen?
Dazu gibt es viele Möglichkeiten: Kundenumfragen, Reviews, Auswertungen von Big Data etc. Tracking-Daten wie die Conversion-Rate oder Impressions fallen weg, stattdessen gibt es neue KPIs, die du anfragen kannst:

 Lerne mehr über Customer Centricity bei Elaboratum und Marketing.ch.

 

Neues aus der Tool-Kiste 🔧

Diese Woche stellen wir dir das Amazon-Tool Amalyze vor. Mit dem Tool kannst du direkt auf einer Produktdetailseite bei Amazon herausfinden, auf welcher Position dein Produkt im Moment ranked. Außerdem kannst du in Windeseile deine Titel, Produktbeschreibungen, Bulletpoints und technischen Produkt-Details checken. Mit dem Keyword AMALYZER erlangst du Erkenntnisse über Keyord-Variationen, mit denen deine Produkte gesucht werden. Das Tool ist also ein echter Allrounder, wenn es um die Analyse deiner Performance bei Amazon geht. Das Beste daran? Als Browser-Plugin ist Amalyze komplett kostenlos.

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