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08.03.2022 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Mar II 2022

Digital Marketing Weekly Mar II 2022

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In unseren 121STUNDEN zeigen wir dir diese Woche, wie du vom neuen 10-minütigen Video-Format bei TikTok profitieren kannst. Außerdem lernst du, wir du auf Instagram qualifizierte Leads gewinnst. Wir erklären dir, wie du negative Keywords optimal einsetzt und wie du mithilfe von Segmenten eine aussagekräftigere Conversion Rate erzielst. Zu guter Letzt stellen wir dir noch multivariate Testmethoden vor, die du in vielen Disziplinen anwenden kannst.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Gewinnspiel

Gewinne ein Einzelcoaching mit Instagram-Hero Daniel Zoll im Wert von 350,- €

Aufgepasst! Du bist ein Social-Media-Pro und möchtest dein Insta-Wissen auf das nächste Level heben? Unser Trainer und Instagram-Profi Daniel Zoll aka Dan hat dem Instagram-Marketing-Online-Kurs einen Rebrush verpasst. Das Kurs-Update hilft dir dabei, noch besser bei Insta durchzustarten! Dafür verlosen wir unter allen, die den Instagram-Marketing-Online-Kurs neu erwerben, ein 1-stündiges Einzel-Coaching mit Dan im Wert von 350,- €.

So nimmst du am Gewinnspiel teil:Gewinne ein Einzel-Coaching mit Daniel Zoll

  1. Du erwirbst den Instagram-Marketing Online-Kurs oder den Instagram-Marketing Professional zwischen dem 26.01.2022 und dem 26.03.2022.
  2. Du wanderst automatisch in den Lostopf.
  3. Am 28.03.2022 wird der Gewinner oder die Gewinnerin per Zufallsprinzip ermittelt.
  4. Der Gewinner / die Gewinnerin wird noch am selben Tag von uns per E-Mail kontaktiert.

Wir drücken dir ganz fest die Daumen! 🧡🍀

Es gelten die oben genannten Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweise. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit SEO-Meister Marcus Tober

Und Action! 🎬✨ Episode 46 ist im Kasten und auch diese Woche haben wir wieder spannende Insights für dich. Gemeinsam mit Marcus Tober, einem der größten Köpfe der SEO-Szene, sprechen wir diese Woche über die SEO-Erfolgsformel. Welche Ranking-Faktoren sind heutzutage wichtig? Was geht gar nicht mehr? Welche Schritte sind wichtig und welche Optimierungen sind die Kirsche auf der Sahnehaube? Das und vieles mehr lernst du in unserem 121STUNDENtalk. Wie gewohnt stellt dir unsere Moderation wieder ihre persönlichen Highlights aus dem aktuellen 121STUNDEN Newsletter vor.

Schau vorbei! 👀  📺  Es lohnt sich, bis zum Schluss dranzubleiben. Am Ende erklärt Marcus dir, welche KPIs bei der Suchmaschinenoptimierung wichtig sind und welche Metriken du an die verschiedenen Unternehmens-Ebenen reporten solltest. Folge der 121WATT bei Facebook, LinkedIn, Instagram, YouTube und Twitter, um keine Online-Marketing-News mehr zu verpassen. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer oder Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich! 🧡

 

 

Beginner + Advanced

TikTok: Videolänge auf 10 Minuten erhöht – was bedeutet das für dich?

​​Wenn du Kurzvideos hörst, denkst du sofort an TikTok? Richtig! Die Videolänge lag bisher bei 3 Minuten. Das ändert sich jetzt. Die Clips auf der Videoplattform werden länger und das Limit liegt bei 10 Minuten. Was bedeutet das für dein Storytelling? Hierfür nutzen wir den Artikel von OnlineMarketing.de als Grundlage. Und wir fragen bei unseren TikTok- und Video-Heros, Daniel Zoll (aka Dan) und Jens Neumann, nachgefragt, was sie darüber denken.

TikTok ermöglicht 10-minütige Videos – was bedeutetet es für dein Storytelling?
Bereits 2021 wurden längere TikTok-Videoclips getestet, nun sind sie da. Diese Neuerung wird aktuell ausgerollt und ist noch nicht für alle Accounts verfügbar. Videos sind mehr als dreimal so lang. TikTok wirft damit seinen Unique Selling Point (USP) “Kurzvideos” über Bord. Welche Chancen ergeben sich für Creator:innen durch die neue 10-Minuten-Länge:

Ob TikTok-Nutzer:innen die neue Videolänge annehmen oder weiter Kurzvideos präferieren, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststellbar. Die Ergebnisse aus der Testphase in 2021 haben TikTok darin bestärkt, die neue Videolänge auszurollen.

 

 

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Unsere TikTok- und Video-Heros schätzen die Veränderung wie folgt ein:

Jens NeumannJens Neumann: „Die Erhöhung der Videolänge auf 10 Minuten ist echt spannend. Wir müssen uns hier die Frage stellen, welche Chancen es hinsichtlich Monetarisierung für Content-Ersteller:innen gibt, dass sie 10-minütige Videos drehen sollten. Die Menschen brauchen einen verstärkten Anreiz, damit sie wirklich 10 Minuten dabeibleiben und nicht vorher abschalten. Generell verfügt unsere Gesellschaft nur über minimale Zeit, Geduld und Aufmerksamkeitsspanne. Das gilt ebenso für den Informations- und Unterhaltungsbereich. Das heißt, dass die Storytelling-Energie wirklich stark sein muss. Das ist einerseits schwer, aber andererseits auch machbar. Es gibt natürlich auch schon erfolgreiche TikTok-Creator:innen, die auf YouTube präsent und längere Videos gewohnt sind. Für Filmemacher:innen ist es eine Chance, mit Kurzfilmen auf TikTok bekannt zu werden und ihnen eine neue Bühne zu geben. Tutorials müssen hinsichtlich des Storytellings immer vier Lerngruppen berücksichtigen, die nach (1) Warum, (2) Was, (3) Wie und (4) Wofür fragen. Diese vier Gruppen bilden einen Energierahmen, der trägt. Die einen interessieren sich mehr dafür, was das Thema ist, andere für den Mehrwert, wieder andere, wie sie selbst aktiv werden können oder wofür die Inhalte wichtig sind. Als Creator:in muss ich alle vier Fragetypen bedienen, damit ich möglichst alle meine Zuschauer:innen erreiche. Diese Struktur ist außerordentlich gut, sodass ich auch jüngere Follower:innen bei TikTok abholen kann, die genau nach den vier Lerngruppen lernen, wie die älteren Follower:innen bei YouTube. Das Konzept dahinter ist das Gleiche.“

Portrait Daniel Zoll

Daniel Zoll: „Ich finde, es ist eine gute Sache, dass Creator:innen jetzt bis zu 10-minütige Videos hochladen können. Es gibt ihnen einfach die Möglichkeit, längere Videos zu veröffentlichen. TikTok selbst hat auch schon Ende 2021 in ihrem TikTok-Newsroom einen Beitrag veröffentlicht, von Creator:innen, die schon längere Videos nutzen (3-minütige Videos) und auch wirklich gut damit fahren. Insgesamt eine coole Chance, aber es entscheiden die Leute draußen, ob sie es konsumieren oder nicht. Es wird auch niemand gezwungen, lange Videos zu schauen. Ich gehe mal davon aus, wenn du als Nutzer:in kurze Videos schaust und dir längeren Videos ausgespielt werden und du sie nicht schaust, bleibst du auch in deiner gewohnten TikTok-Bubble. Es ist natürlich auch etwas seltsam, dass es oft heisst, dass kurze Hochformat-Videos das Nonplusultra sind und die Videos jetzt länger werden. Insgesamt muss man es mal beobachten, auch wie TikTok es ausspielt. Wenn du es gewohnt bist längere Videos zu produzieren und es schaffst diese interessant zu gestalten, dann probier es aus & teste.“

🎬  Alle Infos zum Nachlesen bekommst du bei OnlineMarketing.de.

 

 

Advanced

Social Ads: So gewinnst du qualifizierte Leads für Instagram

Du willst die richtigen Leads bei Instagram gewinnen und fragst dich wie? Wir helfen gerne weiter. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Features dir dabei helfen und welche Schritte du bei der Lead-Generierung beachten solltest, damit du künftig mehr qualifizierte Leads generierst. Auch stellen wir dir Best Practices vor. Als Grundlage nutzen wir Blogartikel von Social Media Examiner und trustmary.

Lead-Generierung bei Instagram – nutze deine Möglichkeiten
Über 90 % aller User:innen bei Instagram folgen mindestens einer Marke auf der Plattform. Nutzer:innen alleine werden dir aber nicht helfen, es braucht Interaktionen deiner Community. Ein Business-Instagram-Profil bietet dir als Unternehmen Funktionen, die du nutzen kannst, um mehr Follower:innen zu gewinnen.

Diese Funktionen solltest du kennen:

Step by Step zu qualifizierten Leads:

1. 🔍  Sammle Lead-Details
Du kannst mithilfe des Ads-Managers direkt in der Instagram-App die Kontaktdaten potenzieller Kundinnen und Kunden festhalten. Kampagnen mit diesem Ziel kannst du entweder einem automatisierten Chat oder Sofortformularen für die Lead-Generierung zuordnen. Beim automatisierten Chat ist es so, dass du einen Chatbot einrichtest, der mit deinen Interessent:innen interagiert. Achtung: Stelle die richtigen Fragen, denn so kannst du die Lead-Generierung vereinfachen und herausfinden, ob potenzielle Kundinnen und Kunden zu deinem Unternehmen passen.
2. 🔍  Sammle Lead-Details abseits von Instagram
Nutze das Conversion-Ziel bei Instagram. So kannst du potenzielle Kundinnen und Kunden dazu bekommen, ihre Kontaktdaten außerhalb von Instagram weiterzugeben.
Verglichen mit dem Ziel der Lead-Generierung hast du beim Conversion-Ziel mehr Flexibilität. Bei der Konversionskampagne kannst du die Lead-Generierung festlegen und Ereignisse konfigurieren, wie es für dein Unternehmen am besten passt. Das Conversion-Ziel setzt voraus, dass deine potenziellen Kundinnen und Kunden deine Website, deinen Blog oder auch deine App besuchen. So gelingt es dir, ihre Aktionen nachzuvollziehen und sie auf anderen Plattformen wiederholt anzusprechen.
3. 🖌  Erstelle Creatives, die Leads anziehen
Du bist auf dem richtigen Weg, wenn du die richtige Zielgruppe, ein passendes Kampagnenziel und ein treffendes Konversionsereignis ausgewählt hast. Nun benötigst du noch eine attraktive Anzeige. Biete beispielsweise ein Dokument als Download an, um über E-Books oder DIY-Leitfäden deiner Kundschaft dabei zu helfen, ein Problem zu lösen und zusätzlich ihr Vertrauen in dein Unternehmen zu stärken. Deine Interessent:innen bevorzugen interaktive Inhalte statt lange Texte? Erstelle Quizze, die den Lead-Qualifizierungsprozess automatisieren.

Best Practice auf Instagram

Chipotle
Einzigartig, kurios und originell. Die Fast-Food-Kette Chipotle nutzt eine humoristische Taktik für ihre Lead-Generierung. Dabei greifen sie auf unterhaltsame Memes, Sprüche und sarkastische Tweets zurück, um ihre Community zu überzeugen. Authentisch und echt sein ist genau das, was du für dein Unternehmen mitnehmen kannst. Du solltest mit deinen Inhalten deine Community neugierig machen, sie überzeugen und deine Markenpersönlichkeit teilen.

 

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Sephora
Mit über 20 Millionen Follower:innen ist die bekannte Beauty-Marke Sephora von Erfolg gekrönt. Was machen sie richtig? Fesselnde Untertitel, lockere und unbeschwerte Bilder und lustige Requisiten sind das Stichwort. Genau das verleiht dieser Marke Persönlichkeit und kreiert Inhalte, die modern und trendy sind und im Gedächtnis bleiben.

 

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👉  Starte direkt mit deiner Lead-Kampagne und nutze dafür die Schritt-für-Schritt-Anleitung mit anschaulichen Screenshots im Artikel von Social Media Examiner.

 

 

Beginner

Google Ads: Positive Ergebnisse mit negativen Keywords

Die Keyword-Strategie ist das Herzstück deiner Google-Ads-Kampagne. Du solltest genau analysieren, welche Keywords du für deine Anzeige buchst. Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg deiner Kampagne und kosten dich im schlimmsten Fall viel Geld. Negative Keywords ermöglichen es, das Keyword-Set deiner Anzeigen zu optimieren. Wir zeigen dir heute gemeinsam mit Seokratie, auf was es bei den negativen Keywords ankommt.

Was sind negative Keywords?
Negative Keywords umfassen nicht etwa negativ konnotierte Suchbegriffe wie „schlecht“, „hässlich“, „böse“, sondern definieren solche, zu denen deine Anzeige nicht ausgespielt werden soll. Oft sind es Begriffe, die nicht in die Intention deines Keywords passen, wie missverständliche Suchanfragen, und nichts mit deiner Anzeige zu tun haben.
Nehmen wir das altbewährte Birnen-Beispiel: Wenn du Glühbirnen verkaufen möchtest, ist es sinnvoll, das Wort „Obst“ als negatives Keyword einzutragen. Ansonsten zahlst du im Worst Case für Klicks von Personen, die eigentlich nach dieser Obstsorte suchen.

Warum soll ich gewisse Keywords ausschließen?
Es gibt einige Gründe, negative Keywords einzusetzen. Google hat in letzter Zeit seine Keyword-Optionen angepasst. So wird auch beim Exact Match nicht mehr nur das konkret angegebene Keyword beachtet, sondern auch seine Varianten. Außerdem bewirbt Google stärker die Matchtypes passende Wortgruppe und weitgehend passend. Damit steigt faktisch die Wahrscheinlichkeit, dass du auch für Suchanfragen ausgespielt wirst, die du gar nicht bedienen möchtest.

Hier findest du Negative Keywords in Google Ads: Keywords > Auszuschließende Keywords

Weitere Gründe findest du hier:

  1. Ähnliche Suchanfragen ausschließen
    Suchanfragen, die deinem Keyword zwar ähnlich sind, aber etwas anderes bedeuten, können zu ungewollten Klicks führen, zum Beispiel wenn ein entsprechendes Produkt in deinem Shop nicht verfügbar ist.
    Beispiel: Für deinen Online-Shop hast du als Keyword „Faschingsmasken“ eingebucht. Du stellst aber fest, dass du auch für „FFP2-Maske“ gefunden wirst, die du aber nicht vertreibst. In diesem Fall buchst du “FFP2-Maske” als negatives Keyword ein.
  2. Trennung von generischen und Brand-Kampagnen
    Oft ist es sinnvoll, zwischen generischen und Brand-Kampagnen zu unterscheiden. Nutzer:innen, die nach deiner Brand suchen, sind in der Customer Journey bereits weiter fortgeschritten. Sie haben andere Bedürfnisse, als Personen, die sich noch am Anfang des Sales Funnels befinden. Schließt du deine Markenbegriffe als passende Wortgruppe bei den generischen Anzeigen aus, stellst du sicher, dass jedem die passende Anzeige ausgespielt wird – je nachdem, wo in der Customer Journey er oder sie sich befindet.
    💡 Denke auch an das Ausschließen falscher Schreibweisen deines Brand-Namens.
  3. Recruiting-Begriffe ausschließen
    In größeren Unternehmen ist es sinnvoll, Recruiting-Begriffe (beispielsweise „121WATT Jobs“) von den regulären Anzeigen auszuschließen. Lediglich für Anzeigen, die mit Stellenausschreibungen zusammenhängen, solltest du diese Begriffe dann wieder freischalten. So passt du die Anzeigen noch besser deinen Unternehmenszielen an.
  4. Wettbewerber ausschließenWenn ein:e User:in schon explizit nach deinem Wettbewerber sucht, will er oder sie vermutlich auch auf dessen Seite gelangen. In diesem Fall könntest du die Namen deiner Wettbewerber als negative Keywords einbuchen, damit du bei solchen Brand-Suchanfragen nicht ausgespielt wirst.
    🤫 Achtung: Es gibt auch Unternehmen, die die Strategie verfolgen, ihre Anzeigen gezielt bei der Suche nach Mitbewerbern ausspielen zu lassen, um so mögliche Kundschaft abzugreifen und für sich zu gewinnen.

Woher weiß ich, welche negativen Keywords ich einstellen soll?
Du kannst negative Keywords sowohl auf Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene anlegen oder auch eine gesammelte Liste für dein komplettes Google-Ads-Konto definieren. Unter Keywords > Suchanfragen kannst du feststellen, für welche konkreten Suchanfragen deine Anzeige ausgespielt wurde. Checke diesen Bericht regelmäßig und untersuche ihn auf Suchanfragen, die du nicht besetzen möchtest. Diese Wörter trägst du dann im selben Reiter unter Auszuschließende Keywords ein.

🔍  Alles Wissenswerte zu negativen Keywords findest du bei Seokratie.

 

 

Advanced

Webanalyse: Conversion Rate messen – so segmentierst du richtig

Du möchtest die Conversion Rate deines Blogs messen. Welche Metriken sind aussagekräftig? Nicht alle Seiten verfolgen die gleiche Absicht. Obacht: Die Conversion Rate deiner kompletten Website zu messen, führt hier in die falsche Richtung. Es kommt es ganz entscheidend auf die Stufe des Sales Funnels an: Auf welcher Stufe im Sales Funnel holt dein Artikel die User:innen, die von deinen Inhalten profitieren sollen, ab? Wir zeigen dir, wie du deine Bloginhalte für deine Reportings in Gruppen aufteilst und am besten loslegst. Hierfür haben wir den Artikel von MOZ ausgiebig studiert.

Wie in der Einleitung schon erwähnt, ist es für die Aussagekraft deiner Conversion Rate enorm wichtig, dass du die verschiedenen Seiten in unterschiedliche Gruppen einteilst. Diese sollten sich an den Stufen des Sales Funnels orientieren. Anschließend erstellst du in deinem Analyse-Tool (z. B. Universal Analytics) verschiedene Segmente, die jeweils eine dieser Gruppen abbilden. So kannst du die Conversion Rates der verschiedenen Funnel-Stufen einzeln betrachten.
Im Blogbeitrag von MOZ lernst du Schritt für Schritt, wie du Segmente in Universal Analytics anlegst.

Conversion Rate messen leicht gemacht
Die Messung deiner Conversion Rate führt nur dann zu aussagekräftigen Erkenntnissen, wenn du deine Bloginhalte in Gruppen aufteilst und nicht die Conversion Rate deiner gesamten Website misst. Denke beispielsweise an deine FAQ-Seite. Nur weil die Besucherzahlen auf dieser Seite steigen, bedeutet es nicht, dass es zu einem Anstieg der Verkaufszahlen führt. Aber es bedeutet, dass die Conversion Rate deiner kompletten Website sinkt. Daher solltest du deine Inhalte in Gruppen einteilen, um herauszufinden, was gut funktioniert und wo Optimierungsbedarf besteht. In Universal Analytics findest du die Segmente, wenn du auf Alle Nutzer klickst. Du siehst eine Liste mit Segmenten, die bereits für dich erstellt wurden. Wir möchten aber unsere eigenen Segmente erstellen. Klicke dafür auf die große rote Schaltfläche Neues Segment. Du gibst deinem Segment einen Namen, damit du es später schneller wieder findest. Klicke dann im Abschnitt Erweitert auf Bedingungen.

Trenne deine Blogartikel nach ihrem Zweck für dein Reporting
Es mag sich zuerst arbeitsintensiv anhören, aber deine Arbeit wird sich lohnen. Auch Automatisierungen können dabei helfen.
💡 Pro-Tipp: Die URL-Struktur nutzen: Wenn deine URL-Struktur eine ordentliche Hierarchie aufweist, kannst du deine Seiten sinnvoll gruppieren – einmal eingerichtet, im Handumdrehen nutzbar.

Kurzer Funnel-Check:

Der Sales Funnel

Jetzt geht’s in die Praxis:
Angenommen, du verkaufst Koffer. Wir zeigen dir, was dein Ziel im Upper Funnel, Middle Funnel und Lower Funnel ist.

Top of Funnel: Dein Ziel ist, Interesse für Koffer zu wecken und deine Interessent:innen empfänglich für dein Produkt zu machen. Du möchtest ein Bedürfnis wecken, dass deine potenziellen Kundinnen und Kunden für ihre kommende Reise einen neuen Koffer benötigen. Sie starten mit der Recherche. Hier könntest du einen Blogartikel verfassen, der erklärt, dass sich Koffer auf Flugreisen schnell abnutzen und es sich lohnt, in Hochwertiges zu investieren. Außerdem könntest du einen Artikel schreiben, der die Vor- und Nachteile von Softshell-Koffern gegenüber Hartschalen thematisiert.
Middle of Funnel: Jetzt möchtest du Beliebtheit erreichen. Du möchtest Interesse für eine Produktgruppe kreieren – beispielsweise für die neuesten Modelle, Farben und Größen. Obendrein ist es dein Ziel, Vertrauen bei deinen potenziellen Kundinnen und Kunden zu schaffen und du startest Kundenkontakt aufzubauen. Kreiere Kaufargumente für deine Produkte. In einem Blogartikel könnte es darum gehen, dass du deine neueste Koffer-Kollektion vorstellst, du kannst auf neue Materialien und Gewicht eingehen. Wie ist der Koffer von innen und außen aufgebaut?
Bottom of Funnel: Nun möchtest du überzeugen! Deine Marke und Produkte sind bereits bekannt und deine Interessent:innen haben zu deinem Unternehmen Vertrauen gefasst. Der Kaufwunsch ist da, deine Aufgabe ist es, diesen zu begleiten und die letzten Fragen oder Bedenken deiner potenziellen Kundschaft zu klären. Nach dem Kauf startest du sofort mit der Kundenbindung. Hier könntest du einen Blogartikel schreiben, der deinen Koffer erklärt. Das können beispielsweise Tipps zum Reinigen des Koffers sein.

🔍  Wenn du erfahren möchtest, wie du die Einrichtung in Google Analytics, Data Studio und in Excel/Google Sheets vornimmst, dann schau unbedingt im Artikel von MOZ vorbei. Dort findest du die passende Anleitung.

 

 

Beginner

Digital Marketing: Multivariate Tests für mehr Testmöglichkeiten

Von A/B-Tests hast du schon oft gehört und vermutlich hast du sie selbst bereits durchgeführt. Aber was ist mit multivariaten Tests? Bei diesen hast du die Möglichkeit, eine größere Bandbreite an verschiedenen Variablen zu testen. Klingt interessant? Dann lies jetzt in unseren Artikel, basierend auf Hubspot, rein.

A/B-Tests kennst du aus vielen Disziplinen im Online-Marketing: SEA, SEO, E-Mail-Marketing, Social Media oder Webdesign. Dabei kannst du nur zwei Variablen gegeneinander testen. Bei multivariaten Tests hingegen sind es mehr als zwei Variablen, die du auf ihre Performance prüfen kannst. Du kannst sie ebenfalls in allen Marketing-Disziplinen einsetzen.

Was bringen mir multivariate Tests?
Ultimativ ist das Ziel eines solchen Tests, deine Conversion-Rate zu erhöhen. Mit der Methode evaluierst du, was reale Kundinnen und Kunden am meisten zusagt und hast so die Möglichkeit, deine Website und deine Marketing-Aktivitäten nutzerorientierter zu gestalten.

Wie funktionieren multivariate Tests?
Mit vielen Marketing-Tools kannst du multivariate Tests durchführen. Nehmen wir als Beispiel das E-Mail-Marketing. Hier könntest du in einer Kampagne verschiedene Betreffzeilen mit verschiedenen Preheadern kombinieren, um herauszufinden, welche Kombination zu einer höheren Öffnungsrate führt. Diese Variante verwendest du dann bei deiner nächsten E-Mail-Kampagne, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Beispiel: Du hast zwei verschiedene Betreffzeilen und zwei verschiedene Inhalte, insgesamt also vier unterschiedliche Elemente. Folgende Kombinationen ergeben sich:

A-B-Test vs. multivariater Test

Folgende Kombinationen wären in anderen Online-Marketing-Disziplinen denkbar:

Sidenote: Auch in Google Ads gibt es multivariate Tests. Die sogenannten Responsive Search Ads werden ab dem 30. Juni 2022 die einzig zugelassene Ad-Form in den Standard-Kampagnen sein. Google testet die verschiedenen Elemente, die du vorher angegeben hast, und so brauchst du dich nicht mehr manuell um die Auswertung zu kümmern.

Vorteile und Nachteile der Tests
Multivariate Tests sind eine quantitative Erhebungsmethode, die auch in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen häufig zum Einsatz kommt. Der Vorteil im Online-Marketing ist dabei, dass du sie an Elementen durchführst, die bereits live für alle Nutzer:innen zur Verfügung stehen. So hast du eine große Menge an Testpersonen und musst nicht erst ein ausgewähltes Panel zusammenstellen. Gegenüber A/B-Tests tragen multivariate Tests auch zu einer Zeitersparnis bei, da du alle Variablen in einem Versuch testen und die Ergebnisse den einzelnen Variablen eindeutig zuordnen kannst.
Ein Nachteil dieser Methode ist, dass es viele Testpersonen braucht, damit die Ergebnisse auch signifikant sind. Hast du etwa nur einen kleinen E-Mail-Verteiler mit 20 Empfänger:innen, sind die Ergebnisse deines Tests vermutlich nicht aussagekräftig genug. Die Ausschläge in die eine oder andere Richtung werden hier dann lediglich dem Zufall zugeschrieben.

🔍  Alles Weitere zu multivariaten Tests findest du bei Hubspot.

 

 

Tool-Tipp

🔧 Neues aus der Tool-Kiste:
Lückenanalyse mit Seobility

Allen SEO-Cracks da draußen stellen wir heute das WDF*IDF-Tool von Seobility vor. Damit kannst du aussagekräftige Lückenanalysen zu deinen Landingpages durchführen und dadurch dein Ranking verbessern. Du gibst oben dein entsprechendes Keyword und die URL, die du untersuchen möchtest, ein. Das Tool ermittelt die 10 Websites, die auf der SERP erscheinen, wenn Nutzer:innen den Suchbegriff eingeben. Anschließend wertet es alle weiteren Keywords auf diesen Seiten aus und vergleicht diese mit den Keywords auf deiner Seite. So kannst du feststellen, ob Begriffe fehlen, die deine Wettbewerber aber nutzen. Besonders in stark umkämpften B2C-Bereichen können dir diese Analysen zu einem besseren Ranking verhelfen.

 

 

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