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04.06.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Jun II 2021

Digital Marketing Weekly Jun II 2021

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Diese Woche erfährst du in unseren 121STUNDEN alles, was du über direct/none-Traffic wissen solltest. Wir erklären dir, wie du Suchintentionen besser verstehst und geben dir praktische Tipps für dein Grafikdesign. Außerdem zeigen wir dir, wie du jetzt Instagram Insights nutzen kannst, um die Performance deiner Reels zu checken und was es mit der Beschwerdewelle zum Datenschutz auf sich hat.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Beginner

Webanalyse: Zu viel direct/none in deinem Analytics? So kannst du es lösen!

Bestimmt hast du auch schon mal festgestellt, dass in deinem Google Analytics einige Nutzer mit der Quelle „(direct) / (none)“ angegeben werden. Sollte die Anzahl dieser Nutzer sehr groß sein oder gar den größten Anteil deines Traffics ausmachen, solltest du dem nachgehen. Warum direct/none-Traffic problematisch sein kann und was du dagegen tun kannst, lernst du diese Woche bei Data Driven.

Ist ein Nutzer in Google Analytics (GA) mit der Quelle direct/none angegeben, bedeutet das, dass für den Ursprung des Nutzers keine Informationen getracked werden können. GA weiß also nicht, von welcher Quelle aus der Nutzer auf deine Seite gekommen ist. Es ist aber (unter anderem) der Zweck von Google Analytics, herauszufinden, woher die Nutzer kommen, damit du deine Performance kontrollieren und verbessern kannst. Deswegen stellt eine sehr große Anzahl an direct/none-Zugriffen ein Problem dar, dem du unbedingt auf den Grund gehen solltest.

hier findest du direct/none in Google AnalyticsWir haben hier zunächst mal einige Fälle, in denen ein Zugriff als direct/none aufgeführt werden kann:

  1. Der User kommt auf deine Website, indem er die URL direkt in den Browser eingibt. Hier kannst du keine Quelle ausmachen, weil es schlichtweg keine gibt.
  2. Genauso verhält es sich, wenn ein Nutzer deine Website als Lesezeichen markiert hat und so auf deine Seite gelangt.
  3. Direct/none wird auch hinterlegt, wenn ein Nutzer in einer Mobile App auf deine URL geklickt hat.
  4. Wenn ein Nutzer über eine Plattform auf deine Seite kommt, die nicht web-basiert ist (bspw. ein PDF), kann das ebenfalls nicht getracked werden.
  5. Links, die über einen URL-Shortener gekürzt wurden, werden oftmals über einen anderen Server geleitet. Auch hier kann GA keine Quelle erkennen.
  6. Probleme mit deinem SSL-Zertifikat können auch dazu führen, dass die Quelle eines Besuchers nicht ausgemacht werden kann.
  7. Nutzt der User einen Ad Blocker, können Cookies zerstört und somit auch nichts getracked werden.

Während eine gewisse Anzahl an Nutzern immer als direct/none angegeben werden wird (alleine schon, weil sich bei Punkt 1 und 2 faktisch einfach keine Quelle ausmachen lässt), gibt es Möglichkeiten, einen Teil dieser Zugriffe doch zuordnen zu können.
Das Zauberwort heißt hier „URL-Tagging“. Links aus deinen Marketing-Kampagnen solltest du auf jeden Fall vertaggen, um deren Performance bewerten zu können. Bestenfalls versiehst du aber jeden Link, der von außerhalb auf deine Seite führt, mit dem entsprechenden Tag. So können alle Links, auch Short-Links und solche aus PDF-Dokumenten, ordentlich getracked werden. Die Anzahl deines direct/none-Traffics wird damit reduziert.

Falls du noch mehr über den Ursprung von direct/none-Traffic wissen möchtest, solltest du bei Data Driven vorbeischauen. Dort findest du auch eine hilfreiche Checkliste für dein Analytics Tagging.

 

Beginner

Instagram: Das bieten dir Reel Insights

Bereits seit 2019 nehmen Reels eine wichtige Rolle in der Instagram Landschaft ein. Mit wachsender Begeisterung an den Kurzvideos sind Unternehmen bestrebt, ihre Leistung zu messen. Mit dem neuesten Instagram Update haben User eines professionellen Accounts jetzt auch die Möglichkeit, Reels Insights zu ihrem Content abzurufen und ihre Performance zu messen. In einem neuen Artikel von Hootsuite erfährst du, was dir Reel Insights bieten und wie du sie für dich nutzen kannst.

In einem offiziellen Statement kündigt Instagram ebenso an, dass die Auswertungszeiträume von 7 und 30 Tagen in Zukunft mit neuen Optionen ergänzt werden und Insights in den kommenden Monaten auch auf der Desktop-Versionen abrufbar sind.

Was bisher möglich war: Bis zum letzten Update hatten User nur eine einzige Möglichkeit, die Performance von Reels zu prüfen. Hierfür musste jedes Reel geöffnet werden, um die Anzahl von Likes und Kommentaren einzusehen.

Was bieten dir Reel Insights? Mithilfe von Reel Insights kann analysiert werden, was deine Audience gerne mag. Darüber hinaus erfährst du, zu welcher Uhrzeit es sich besonders lohnt, Reels zu veröffentlichen, um die Reichweite und das Engagement zu maximieren. Die explizite Auswertung in Reel Insights erlaubt es dir auch, Muster in deiner Performance zu erkennen (beispielsweise ob top-performende Reels dein allgemeines Instagram Engagement beeinflussen). Reel Insights bieten somit detaillierte Analysemöglichkeiten und damit verbundene Optimierungschancen.

Welche Metriken sollest du kennen?

Erreichte Konten: Hier erfährst du, wie viele Instagram User dein Video mindestens einmal gesehen haben.
Anzahl der Wiedergaben: Diese Kennzahl gibt dir Aufschluss darüber, wie oft dein Reel insgesamt abgespielt wurde. Diese Kennzahl kann natürlich auch höher sein als deine erreichten Konten, da manche User dein Reel wahrscheinlich öfters anschauen werden. „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare, geteilte Inhalte und gespeicherte Inhalte kannst du ebenfalls in den Instagram Reels abrufen.

So nutzt du Reel Insights:

  1. Teste verschiedene Stile: Reels sind nicht gleich Reels, denn es gibt unsagbar viele verschiedene Stile. Damit du gute Reels produzierst, die deiner Community gefallen und zu deiner Marke passen, musst du zuerst ein Gespür für die Kurzvideos erlangen. Um herauszufinden, wie deine Reels maximal performen, ist permanentes Testen unabdingbar. Mithilfe der neuen Insights Möglichkeiten, kannst du deine Leistung gezielt analysieren und optimieren. Bisher konntest du deine Leistung nur anhand von Kommentaren und Likes beurteilen. Aber Achtung: Eine hohe Anzahl an Kommentaren ist nicht immer positiv.
  2. Teste verschiedene Längen: Derzeit können Reels mit einer Länge zwischen 15 und 30 Sekunden erstellt werden. Ausgewählte Konten haben die Möglichkeit, Reels von bis zu einer Minute hochzuladen. Hier gilt Gleiches wie bei der Stilrichtung. Teste verschiedene Videolängen aus, um beurteilen zu können, welche Dauer deine Community am meisten zusagt.
  3. Teste verschiedene Audio Optionen: Es ist möglich, unterschiedliche Audio Optionen zu verwenden. Du hast die Möglichkeit, neben dem Originalton deines Videos auch Voiceover hinzuzufügen. Außerdem kannst du einen Text-in-Sprache Generator verwenden, einen gespeicherten Song oder einen viralen Snippet. Kontinuierliches Testen wird dir zeigen, welche Audio Option am besten performt. Tipp: Ergänze in jedem Fall auch Beschriftungen in deinem Video, sodass alle dein Video verstehen und genießen können.
  4. Teste verschiedene Postingzeiten: Ein immens wichtiger Aspekt ist neben deinem Content auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Nutze Reel Analytics, um den besten Wochentag und die angesagteste Uhrzeit zu finden, deinen Content zu veröffentlichen. Teste verschiedene Posting-Zeiten und werte in deinen Ergebnissen aus, wann der optimale Zeitpunkt ist. So nutzt du deinen Reel Content optimal und erreichst die meisten deiner Community.

In einem offiziellen Statement kündigt Instagram übrigens ebenso an, dass die Auswertungszeiträume von 7 und 30 Tagen in Zukunft mit neuen Optionen ergänzt werden und Insights in den kommenden Monaten auch auf der Desktop-Versionen abrufbar sind.

Passende Screenshots, wie du zu deinen Reel Insights gelangst, findest du hier. Du benötigst noch Input, wie du einen Social Media Report erstellst? Hier findest du einen ausführlichen Blogartikel und ein kostenfreies Template.

  

Advanced

Datenschutz: Große Beschwerdewelle in ganz Europa – das kannst du jetzt tun

Es rollt eine riesige Beschwerdewelle auf uns zu! Die Datenschutzorganisation noyb hat angekündigt, gegen Unternehmen in ganz Europa vorzugehen, die ihren Cookie-Banner nicht ordnungsgemäß eingebunden haben. Bei Verstößen gegen das Datenschutzgesetz können Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro verhängt werden. Damit du also nicht untergehst, lernst du in diesem Artikel, was es mit der Beschwerdewelle auf sich hat und wie du eventuelle Sicherheitslücken mit dem Consent Mode im Google Tag Manager schließen kannst.

Noyb verweist in ihrem Artikel auf die unsachgemäße Einbindung von Cookie-Bannern. Sie erklären, dass viele Cookie-Consent-Banner falsch implementiert sind und es deswegen zu Lücken im Datenschutz kommt, oder dazu, dass Nutzer einwilligen, obwohl sie das gar nicht wollen. Und genau dagegen will noyb vorgehen. Im Jahr 2021 wollen sie mithilfe eines Algorithmus europaweit bis zu 10.000 Beschwerden einreichen. Jeder Beschwerde werden Tipps zur Beseitigung des Cookie-Banner-Problems beigelegt. Sollte das entsprechende Unternehmen die Missstände dann nicht innerhalb eines Monats beseitigt haben, droht eine Klage. Und das kann – wie eingangs erwähnt – sehr teuer werden.

Praktischerweise gibt es beim Google Tag Manager seit Kurzem auch den sogenannten „Consent Mode“. Dieser erleichtert dir als Websitebetreiber das Einhalten von Datenschutzrichtlinien. So kann mit dem Consent Mode für einzelne Tags individuell festgelegt werden, wie es sich verhält, bevor und nachdem der Nutzer seine Consent-Entscheidung gegeben hat.

Was genau bedeutet das nun für dich? Wir haben unseren Datenschutzexperten Marius Hüpel nach seiner Meinung zu diesem Thema gefragt:

„Mithilfe der neuen Consent Einstellung im Google Tag Manager(GTM) kann die Zustimmung bzw. Ablehnung des Nutzers in Cookies im Google Tag Manager eingebunden werden, wodurch die Zustimmung der Nutzer in der Aktivierung aller Tags auf der Website erforderlich ist (je nachdem, welche Einstellung vorliegt). Mit dieser Lösung kann verhindert werden, dass aufgrund einer falschen Implementierung Tags gesetzt werden, obwohl der Nutzer gar nicht zugestimmt hat. Dies ist eine datenschutzfreundliche Initiative, wodurch sowohl der Nutzer der Website als auch der Websitebetreiber geschützt werden. Denn häufig ist die Einbindung eines Consent-Management-Systems technisch nicht ganz einfach umzusetzen, wodurch die Kommunikation zwischen den Systemen nicht immer reibungslos funktionieren kann. Mithilfe des Einwilligungsmodus im GTM wird dieses Problem umgangen und die Entscheidung des Nutzers, ob er zum Beispiel Tracking-Systeme zulassen möchte, wird zu 100% berücksichtigt.
Nichtsdestotrotz sollte vor der Liveschaltung des Systems auf deiner Website ein ausgiebiger Test durchgeführt werden, um zu kontrollieren, ob die Tag-Setzung entsprechend an die Art der Einwilligung gebunden ist.“

Weitere Infos zum Consent Mode im Google Tag Manager findest du hier

 

Beginner

Alles, was du über Marketing Automation wissen solltest

Wie viel Recherche hast du deinem letzten Einkauf gewidmet, bevor du zum Kauf übergegangen bist? Nicht nur das Produktangebot scheint oftmals unendlich, was die Kaufentscheidung komplex gestaltet. Ebenso die Anzahl der Kanäle wirkt eminent mit kontinuierlichem Zuwachs. Die Customer Journey hat einen Punkt erreicht, an welchem Automatisierung unumgänglich ist. In einem Ausschnitt aus dem Livestream von Google lernst du, wie Automatisierung im Marketing eingesetzt wird und wie du es nutzen kannst. Best Practices veranschaulichen dabei, wie sich die Rolle der Vermarkter weiterentwickelt.

Veränderungen im Mindset:

  1. Echtzeitinteraktionen für Nachfrageverschiebungen: Automatisierung hilft dabei, deine Kampagnen laufend an die Bedürfnisse deiner Kunden anzupassen. Machine Learning wird eingesetzt, um zu ermitteln, wie Wörter und Sätze inhaltlich miteinander verbunden sind und bietet neue Chancen, auf deine Kunden zu reagieren. So kannst du alle Suchanfragen erfassen, mit denen sich deine Kunden beschäftigen und agil handeln.
  2. Kanalübergreifende Optimierung für erfolgreiche Geschäftsergebnisse: Was sind deine Unternehmensziele? Umsatzwachstum, Gewinnmaximierung oder Neukundenakquise sind vermutlich nur einige. Marketing kann nur dann sein Potenzial ausschöpfen, wenn alle Ziele bestmöglich auf die kanalübergreifende Optimierung von Geschäftsergebnissen abgestimmt werden.
  3. Aktives Engagement in allen Automatisierungsprozessen: Erfolgreiche Automatisierungsprozesse erfordern ein kontinuierliches Management. Das endet nicht nach dem Set-up der Automatisierung, sondern bleibt während dem kompletten Lebenszyklus einer Kampagne beständig.

Marketing Automation at its Best: 

MoneyMe: Das australische digitale Kreditunternehmen MoneyMe versorgt seine Kunden mit online Privatkrediten und virtuellen Kreditkarten. Ihr primäres Ziel ist das Wachstum profitabler Kreditvergaben und die Wertmaximierung vollständig finanzierter Kredite. Um das Wachstum schnell zu skalieren, haben sie Automatisierung genutzt. Performance Max Kampagnen haben dazu geführt, dass MoneyMe sein Budget dynamisch über alle Google-Kanäle verteilt und optimiert hat. Mit einer Cross-Channel-Strategie erreichten sie einen Zuwachs von 22 % der Konversionen. Die Best Practice zeigt deutlich, wie Wachstum erreicht werden kann, wenn alle Kampagnen auf reale Geschäftsergebnisse ausgerichtet sind.

Bose: Vor einigen Jahren noch nutzte Bose in nur ungefähr 10 % seiner digitalen Kampagnen Automatisierung. Mittlerweile hat Bose Kampagnen und Anzeigengruppen konsolidiert, um Machine Learning mehr Daten zur Verfügung zu stellen, um die Genauigkeit der Vorhersagen zu verbessern. Ebenso hat das Unternehmen ein globales Site-Tag implementiert, um seine Konversionen-Messung zukunftssicher zu gestalten. Zusätzlich aktualisieren sie ständig ihre Creatives, sodass sie zu jedem Zeitpunkt sicherstellen können, Best Practices zu folgen. Der starke Fokus auf Automatisierung spiegelte sich im Unternehmenserfolg wider. Bose verzeichnete einen Zuwachs von 81 % in E-Commerce Sales und 35 % Anstieg der Einnahmen.

Du hast Lust auf noch mehr Input? Den kompletten Google Marketing Livestream findest du hier.

  

Beginner

Grafikdesign: 3 Tipps für Marketer

Content-Erstellung bezieht sich nicht nur auf das Schreiben von Texten. Bilder, Grafiken, Farben und Formen spielen auch eine wesentliche Rolle. Blogartikel ohne jegliche Beispielbilder/Grafiken wirken oft trostlos und langweilig, von deiner Website an sich mal ganz zu schweigen. Niemand verlangt nun von dir, dass du als Marketer die Aufgabe eines Grafikdesigners übernimmst – nicht umsonst verbirgt sich hinter diesem Beruf eine komplette Ausbildung und auch viel Talent. Dennoch gibt es einige Tricks, die du auch als Nicht-Grafiker einfach anwenden kannst. Beim Content Marketing Institute lernst du diese Woche drei dieser Hacks kennen.

Tipp 1: White Space
Weißer Hintergrund (auch „Negative Space“ genannt) kann wahre Wunder wirken – wenn er denn richtig eingesetzt wird. White Space kann einen ungemeinen Einfluss auf die Nutzerfreundlichkeit deiner Seite haben. Der Fehler, den Design-Laien oft machen, ist die komplette Website oder auch eine Grafik mit Text vollzustopfen. Leerer Platz (White Space muss nicht unbedingt weiß sein) zwischen den Objekten ist aber enorm förderlich für die Lesbarkeit der Seite. Die Devise lautet hier: Weniger (Inhalt) ist mehr!

Wir haben hier ein fiktives Beispiel für dich. Bei der linken Tabelle wollte der Autor Platz sparen, um daneben noch viele weitere dieser Tabellen auf seiner Seite zu platzieren. Bei der rechten erscheint viel mehr Hintergrund und es ist vermutlich die einzige Tabelle auf dieser Website. Welche Tabelle fändest du übersichtlicher, wenn du einen Spanisch-Kurs buchen wollen würdest? Wir vermuten mal die rechte 😉.

Tabelle mit verschiedenen Anteilen an White-Spaces

Tipp 2: Balance zwischen Lesbarkeit und Style

Auch bei der Auswahl der Schriftarten kannst du einige Fehler machen. Während es hier unzählige „Regeln“ gibt, die du dir unmöglich alle lernen kannst, haben wir hier einen einzigen aber entscheidenden Tipp für dich: Unterscheide zwischen stilisierten Schriftarten und lesbaren Schriftarten. Stilisierte oder kunstvolle Schriftarten werden für Überschriften verwendet. Gut lesbare und eher konservative Fonts für Body-Text und vor allem für wichtige Informationen. Hier haben wir eine kleine Auswahl an Schriften für dich:

Beispiele für stilisierte Schriftarten und lesbare Schriftarten

Pro-Tipp: Nutze nicht mehr als 2-3 Fonts in einem Dokument. Das wirkt schnell unruhig und damit wirst du keine einheitliche Design-Linie fahren können.

Tipp 3: Kontraste fördern Aufmerksamkeit
Wenn wir hier von Kontrasten sprechen, sprechen wir von Farbkontrasten. Vielleicht kannst du dich noch an den Kunstunterricht in der Schule erinnern. Hier war immer von „Komplementärfarben“ die Rede, also die Farben, die sich Kreis der Farbenlehre genau gegenüber befinden (bspw. Rot und Grün, Orange und Blau oder Gelb und Lila) und den höchstmöglichen Kontrast aufweisen. Genau diese Farben kannst du auf Elemente deiner Seite anwenden, die besonders viel Aufmerksamkeit bekommen sollen.

Farbkreis der Farbenlehre

 

Beginner

SEO: Wo fange ich an, um die Suchintentionen meiner Nutzer zu verstehen?

In der Theorie macht es den Anschein, als wäre es nahezu einfach, deine SEO-Kenntnisse eins zu eins in der Praxis anzuwenden. Wie gehst du allerdings am besten vor, wenn eine Suchanfrage deiner Kunden mehrere Intentionen beinhaltet oder es keine eindeutige Abtrennung zu anderen Suchanfragen gibt? In einem neuen Blogartikel von Seokratie zeigen wir dir, wie du Suchintentionen besser verstehst und welche Suchintentionen deine Nutzer haben können. Außerdem lernst du, dass nicht jede Suchanfrage eine eindeutige Intention beinhaltet.

Suchintentionen verstehen: Schaue dir als erstes die Suchergebnisse (SERPs) an, um die Suchintention einer Suchanfrage zu verstehen. Diese helfen dir zu erkennen, welche Suchanfragen bereits schon von sehr vielen anderen Nutzern gestellt wurden. Sind die Suchergebnisse vorwiegend Bilder, so kannst du schlussfolgern, dass Nutzer Inspirationen gesucht haben. Sind überwiegend Shops bei den Suchergebnissen zu finden, kannst du dir sicher sein, dass Nutzer einen Kauf tätigen möchten und auch du Produkte anbieten solltest.

Wie gehe ich dann am besten vor? Nachdem du dir die Suchergebnisse angesehen hast, ist es deine Aufgabe, eine Landingpage zu erstellen, die deinen Nutzern passende Inhalte liefert. Merke: Das ist die korrekte Reihenfolge und nicht andersherum!

Die 3 Kategorien von Suchintention:

  1. Transaktional: Transaktionale Suchen umfassen immer eine Transaktion am Ende. Das bedeutet zum Beispiel der Kauf eines Produktes, sodass hier eine kommerzielle Landingpage am besten passt, da deine Kunden ein Produkt im Online-Shop kaufen möchten.
  2. Informational: Informationsgetriebene Suchen beinhalten immer das Ziel, Wissen zu erlangen und sich Fortzubilden. Blogartikel und Ratgeber-Seiten erfüllen hier die Suchintention am besten.
  3. Navigational: Navigationsorientierte Suchanfragen bedeuten, dass deine Kunden eine bestimmte Website aufrufen möchten und die Suchmaschine zum Navigieren verwenden. Eine Kaufentscheidung oder ein Wissenserwerb sind hier nicht im Fokus. Navigationsgetriebene Suchanfragen entstehen häufig, wenn dem User die Schreibweise des Unternehmens oder der Webseite nicht ganz klar ist.

Wie gehe ich vor, wenn die Suchanfrage mehrere Intentionen hat? Oft können wir nicht trennscharf eine Intention aus der Suchanfrage ablesen. Es ist empfehlenswert, alle Suchergebnisse anzuschauen und jedes Ergebnis der Top 10 zu klassifizieren. So erkennst du, ob die Mehrzahl deiner Ergebnisse beispielsweise transaktionsorientiert ist oder informationsorientiert. Die Herausforderung der verschiedene Suchintentionen liegt darin, möglichst alle Suchintentionen abzudecken. Das gelingt mit einer Shop-Seite und weiterführenden Informationen, die einen Kauf begünstigen oder auch mit Ratgeber-Inhalten, die alle gesuchten Inhalte für deine Nutzer bereitstellen. Alternativ dazu kannst du auch ein Hybrid-Modell anbieten. Hierbei dient deine Landingpage als Verteilerseite. So erreichst du Kunden, die sich in den Shop-Kategorien bewegen und andere, die Ratgeber-Content favorisieren.

In dem Artikel von Seokratie findest du drei Best Practices für hybride Landingpages. Weiterführende Informationen zu deiner Landingpage findest du hier.

 

Neues aus der Tool-Kiste

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