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10.03.2022 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly Mar III 2022

Digital Marketing Weekly Mar III 2022

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In unseren 121STUNDEN zeigen wir dir diese Woche, was E-A-T eigentlich für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet. Wir schauen uns an, wie du deine Website mit Open Graph Tags noch weiter optimieren kannst. Außerdem lernst du fünf Wege zur Wiederverwertung deiner Instagram-Videos kennen und wie du Google Ads auch mit einer sehr kleinen Datenmenge optimal schalten kannst. Danach tauchen wir in die E-Commerce-Welt ein und klären, wie die Corona-Pandemie das Kaufverhalten verändert hat. Zu Letzt machen wir einen Ausflug in die Marketing-Psychologie und beschäftigen uns mit kognitiver Dissonanz.

Unsere Themen in dieser Woche

 

 

121WATT goes SMX

E-A-T und SEO, Alexander Holl auf der SMX

Heute findet der letzte Tag der virtuellen SMX 2022, der deutschlandweit größten Konferenz für Suchmaschinenmarketing (SEO+SEA), statt. Wie jedes Jahr trägt unser Geschäftsführer Alexander Holl nicht nur maßgeblich zur Gestaltung des Programms bei, sondern hält heute seinen eigenen Vortrag über „Informationelle Inhalte und E-A-T“. Er spricht darüber, wie du aus dem Verständnis von Expertise, Autorität und Trust, kurz E-A-T, bessere und hochwertigere Inhalte produzieren kannst, die dann zur Folge bessere Positionen erhalten.

Du konntest bei der SMX nicht dabei sein? Kein Problem! Alexander hat einen neuen Blogartikel für dich parat, in dem du alles zur Bedeutung von E-A-T für die Suchmaschinenoptimierung lernst. Er erklärt dir in diesem Beitrag, was E-A-T im Detail bedeutet, ob E-A-T ein „Rankingfaktor“ ist und für wen E-A-T relevant ist. Außerdem zeigt Alexander dir, was du tun kannst, um deine Inhalte für E-A-T zu optimieren.

👉🏼 Klick dich rein!

 

 

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit dem Leadership- & Innovation-Experte Thorsten Hermes

Vorhang auf! ✨🎙 In der 47. Episode unseres 121STUNDENtalks sprechen über ein etwas anderes Thema, welches aber nicht minder wichtig ist. Es geht um Innovation, kreativ zu sein und darüber, die Welt neu zu denken. Wir haben den Leadership- & Innovation-Experte Thorsten Hermes eingeladen. Er verfolgt den Ansatz, dass neue Ideen und Innovation nur dann möglich sind, wenn man gemeinsam etwas bewegt. Dabei ist es wichtig, alle Ebenen in einem Unternehmen einzubeziehen, denn gutes Leadership ist nicht alleine eine Sache der CEOs und COOs da draußen. Wir sprechen darüber, wie essenziell der Faktor Neugierde und das richtige Mindest bei der Entwicklung neuer Ideen sind. Darüber hinaus spielt Vertrauen eine enorm große Rolle, wenn man erfolgreich sein will.

Schau vorbei! 📺👀 Neben spannenden Facts zu den Themen Innovation und Leadership stellen wir natürlich wieder auch zwei brandneue Artikel aus unserem 121STUNDEN Newsletter vor. Du möchtest mehr von der 121WATT? Dann folge uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram, YouTube und Twitter, um keine Online-Marketing-News mehr zu verpassen. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer oder Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich! 🧡

 

 

 

Beginner

SEO: Optimiere deine Beiträge mit Open GraphTags

„Open Graph Tags (OG Tags) verwandeln deine Webseiten in ein soziales Objekt“ (Hubspot, 2022). Treffender hätten wir OG Tags nicht beschreiben können. Die Meta-Tags dienen dazu, deine Website in sozialen Medien bedürfnisorientierter darzustellen. Wie genau das geht, erklären wir dir diese Woche gemeinsam mit Hubspot.

Mit Open Graph Tags bestimmst du, wie deine Inhalte dargestellt werden, wenn Nutzer:innen sie in sozialen Medien teilen. Das schließt Bilder, Titel, die URL und die Art des Contents ein (etwa Video, Artikel oder Audio). Ohne diese Tags zieht sich der Crawler willkürliche Informationen, die in vielen Fällen nicht zu deinem Vorteil ausfallen. Indem du die Open Graph Metadaten optimierst, kannst du die Darstellung deiner Website in sozialen Medien passgenau auf die Bedürfnisse deiner Nutzer:innen zuschneiden. Deine Posts sehen damit ansprechender aus und haben mehr Potenzial, neue Kundschaft anzulocken. Außerdem hast du so die Kontrolle über Posts von anderen Personen, in denen dein Inhalt verlinkt wird.

Wo stelle ich Open Graph Tags ein?
Open Graph Tags werden im Header deiner Website eingefügt. Dazu musst du zunächst das Open Graph Protocol einfügen. Das kann unter Umständen viel Zeit und Nerven kosten. Verwendest du ein Content-Management-System, kannst du die OG Tags deutlich leichter und intuitiver einsetzen. Für WordPress gibt es dafür beispielsweise das Yoast SEO Plugin.

Folgende Open Graph Tags solltest du kennen:

herkömmliche Open Graph Tags
Die unterschiedlichen Social-Media-Plattformen stellen verschiedene Anforderungen an ihre Open Graphs. Wir haben dir die entsprechenden Guides dafür hier verlinkt:

Twitter Cards
Twitter ist die einzige Plattform, die ihre eigenen Open Graph Tags verwendet, die sogenannten Twitter Cards. Diese musst du erst einrichten, ehe du sie verwenden kannst. Informationen dazu findest du hier. Anschließend unterscheiden sich die Twitter Cards allerdings nicht wesentlich von den herkömmlichen Open Graph Tags.

herkömmliche Twitter Cards
Pro Tipp: Mit dem Open Graph Debugger kannst du deine Inhalte vor dem Posten checken, um herauszufinden, ob alle Elemente korrekt dargestellt werden.

🔍 Bei Hubspot findest du alles, was du zu Open Graph Tags wissen musst.

 

 

 

Beginner

Instagram: 5 Tipps für die Wiederverwertung deiner Videoinhalte

Nur schnell das neueste Tutorial checken – zack, sind auf einmal 3 Stunden vorbei! Videos sind in den sozialen Medien stark beliebt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Personen Videoinhalte teilen, ist doppelt so hoch als bei anderem Content. Ein Jackpot für Instagram. Sie verdoppeln im Laufe des Jahres ihren Anteil an Videocontent, sodass es sich lohnt, wenn auch du Videos in deiner Content-Strategie priorisierst. Wir zeigen dir heute gemeinsam mit Sprout Social, wie du bestmöglich deine Instagram-Videos nutzen und wiederverwenden kannst, um das Möglichste aus diesen rauszuholen.

Welche Videos kannst du wiederverwerten?
Schau dir an, welches deine besten Instagram-Videos waren und wähle diese aus, um sie erneut zu nutzen. Es lohnt sich, nach diesem Prinzip auszusortieren, da deine Community diese Videos bereits als gut befunden hat und deine Clips Potenzial haben, auch auf anderen Kanälen zu punkten. So erweiterst du deine Zielgruppe und kannst schnell mehr Inhalte posten. Natürlich besteht auch die Chance, dass deine Videos beispielsweise auf einer anderen Plattform wie TikTok noch besser performen als ursprünglich bei Instagram.

So verwertest du Instagram-Videos auf der gleichen Plattform erneut:

1. 🎬 Reels als Content-Hero
Nach Angaben von Meta-CEO Mark Zuckerberg sind Reels der Hebel für mehr Engagement auf Instagram. Also: Go for it! Nutze längere Videos und wähle kleine Ausschnitte aus diesen für deine Reels. So kannst du deinen Video-Content snackable gestalten.
Pro-Tipp: Nutze Canva oder eine andere Bearbeitungs-App um ein horizontales Video in ein vertikales Format für Reels zuzuschneiden und das korrekte Seitenverhältnis zu bestimmen.

2. 🎬 Karussells für mehr Engagement
Karussells (Posts mit mehreren Fotos oder Videos) sind eine weitere Möglichkeit, deine Engagement-Raten anzukurbeln. Es ist insbesondere interessant, wenn dein Karussell-Posting aus Foto- und Video-Content besteht. Wie legst du am besten los? Nutze Zitate, die du in deinem Video als Grafiken einbaust, nutze Karussel-Postings, um Daten und Fakten hintereinander darzustellen und schaffe so einen Datenbericht, der zu weiterem Swipen motiviert. Wenn du eine How-to-Anleitung teilen möchtest, splitte die einzelnen Schritte und teile deine Clips oder Screenshots auf. Außerdem kannst du deinen Content aufteilen und für Karussells Best-of-Clips nutzen.

 

 

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3. 🤳 Stories for the Win
Mit über 500 Millionen täglichen Nutzer:innen sind Stories nicht mehr wegzudenken. Du kannst deine Feed-Inhalte in deiner Story teilen und machst so erneut auf dein Posting aufmerksam. Wenn du längere Videoinhalte posten möchtest, können dir ebenfalls Stories helfen, deinen Content in Story-Sequenzen zu unterteilen. So sind Step-by-Step-Anleitungen ideal, um jeden Step in einer Story-Frequenz vorzustellen.
Pro-Tipp: Nutze regelmäßig Stories und teile deinen Content (Reels, Videos & Co.) mehrmals die Woche oder über einen längeren Zeitraum hinweg, um deine Reichweite zu erhöhen.

4. 🎬 Story-Highlights zum Abspeichern
Wenn du aktiv wirst und Stories drehst, ist das schön und gut. Allerdings sind diese nur 24 Stunden für deine Community sichtbar. Nutze daher Story-Highlights, damit User:innen deine wertvollen Inhalte auch langfristig konsumieren können. Erstelle Highlight-Cover in der CI deines Unternehmens und gestalte ein ansprechendes Layout für deine Highlights, damit diese auch als solche von deiner Community wahrgenommen werden können.

5. 📔 Instagram-Guides als Content-Sammlung
Mit Instagram-Guides hast du die Möglichkeiten, deinen Content ausführlich aufzubereiten und Tipps, Erfahrungen und Anleitungen übersichtlich darzustellen. Diese Beiträge können hilfreiche Leitfäden sein, wenn du deine Inhalte erklären möchtest. Wie die Funktion bereits verrät, kannst du deiner Community mit einem Wissensratgeber, dem sogenannten Guide, zur Seite stehen. So kannst du beispielsweise dein Produkt oder deine Dienstleistung ausführlich erklären, Besonderheiten hervorheben oder auch Kollektionen erläutern.

🔍 Das waren 5 Tipps zum Nachmachen. Im Artikel von Sprout Social erhältst du noch 42 weitere Empfehlungen und Screenshots für deine Content-Wiederverwertung bei Instagram.

 

 

 

Beginner

Google Ads: Lead-Generierung mit wenigen Daten – aber wie?

Du bist im B2B-Bereich tätig und hast zu wenig Daten zur Verfügung, um bei Google Ads so richtig zu performen? Damit bist du nicht alleine. Besonders im hochpreisigen Segment ist es schwierig, über ausreichend Daten zu verfügen. Deine Zielgruppe ist spezifischer und Conversions sind oftmals zeitintensiver. Wir zeigen dir diese Woche, wie du dennoch bei Google Ads durchstarten kannst. Hierfür nutzen wir den Blogartikel von Bloofusion.

So erkennst du, dass dein Google-Ads-Konto mit zu wenig Daten bestückt ist
Du möchtest einerseits deine Anzeigen zielgrupppengenau adressieren. Andererseits ist dein Budget begrenzt, um deine Anzeige entsprechend ausspielen zu können. Hier kommen automatische Gebotsstrategien ins Spiel. Damit der Algorithmus richtig arbeiten kann, benötigt Google eine ausreichende Datengrundlage, um den Ziel CPA oder den Ziel-ROAS für die Gebotsstrategie zu nutzen. Google wird Stück für Stück besser und benötigt weniger Daten, jedoch ist eine große Anzahl an Conversions wichtig. Das ist der Knackpunkt für alle B2Bler im hochpreisigen Produkt- oder Servicebereich: Du hast wenig Conversions und auch das Sammeln von Leads ist zeitintensiv, da deine Kundinnen und Kunden eine längere Customer Journey durchlaufen als im B2C-Bereich.

B2B Customer Journey

Mit Mirco- und Macro-Conversions zum Erfolg
Starten wir mit Micro- und Macro-Conversions. Unter Mirco-Conversions verstehen wir die Zwischenschritte auf dem Weg zur Macro-Conversion. Ein Beispiel: Micro-Conversions kann eine Newsletter-Anmeldung, die Erstellung eines Kundenkontos oder auch ein Anruf sein. Eine Macro-Conversion ist dein Hauptziel, das du verfolgst und sicherlich in deinen Conversion-Aktionen festgelegt hast. Hierzu zählen beispielsweise der Kauf deiner Produkte oder das Buchen einer Dienstleistung – das entscheidende Ziel deiner Website. Nur über das Messen von Micro- und Macro-Conversions gewinnst du relevante Daten, um die Conversions nach vorne zu bringen.

So kannst du auch mit wenigen Daten bei Google Ads erfolgreich sein
Setze Prioritäten bei Google Ads: Wie wichtig ist welche Handlung eines Nutzers oder einer Nutzerin? Lege den Wert einzelner Conversion-Aktionen fest, damit Google darauf basierend die Gebotsstrategie anwenden und optimieren kann.

Wo ist dein Mehrwert?
Micro-Conversions und die Priorisierung der Conversion-Aktionen sind hier die entscheidenden Schlüsselaktionen. Beide liefern Google Ads mehr Daten. Das sorgt für eine kürzere Lernphase von Google und trägt dazu bei, dass die Gebote genauer und deine Anzeigen noch treffender ausgespielt werden.

🔍 Du möchtest einen Einblick bekommen, wie die Veränderung der KPIs graphisch aussehen? Dann klick dich in den Artikel von Bloofusion.

 

 

Advanced

E-Commerce: Auswirkungen der Pandemie auf den Online-Handel

Die Corona-Pandemie wirkt sich weiterhin auf das Kaufverhalten aus. Dieses verlagerte sich mehr und mehr in den digitalen Raum. Selbst Personen, die sonst nie online einkauften, haben das in den letzten zwei Jahren getan. Heute möchten wir dir gemeinsam mit Semrush erklären, wie die E-Commerce-Landschaft im Moment aussieht, welche Änderungen es gab und was wir von der Zukunft erwarten können.

Disclaimer: Die gesammelten Daten beziehen sich vor allem auf den US-amerikanischen Markt und können nicht einfach auf den europäischen Markt übertragen werden, Dennoch können wir Schlüsse aus diesen Daten ziehen.

🛍 Wen hätte es gewundert: Der globale E-Commerce-Traffic ist angestiegen
Seit Beginn der Pandemie ist der globale E-Commerce-Traffic auf ein Allzeithoch gestiegen. Der Höhepunkt wurde im November 2020 erreicht, seitdem sinken die Zahlen wieder. Der E-Commerce stagniert. Vermutlich liegt es daran, dass uns Corona-Lockerungen wieder in die Geschäfte treiben. Wir mussten so lange auf stationären Handel verzichten, dass das Verlangen nach Offline-Kauferlebnissen enorm ist.
Was bedeutet das für dich: Verlasse dich nicht ausschließlich auf das natürliche Wachstum des Marktes. Um mit deinem Online-Business erfolgreich zu bleiben, sind ausgeklügelte Marketingmaßnahmen wichtig.

E-Commerce Traffic weltweit

🖥 Desktop wird wieder wichtiger
Desktop-Traffic im E-Commerce nahm während der Pandemie zu. Das lässt sich einfach erklären: Wir waren überwiegend zu Hause und die Notwendigkeit, von unterwegs über das Handy zu shoppen, war nicht mehr gegeben. Zwar ist der Anteil von Desktop-Traffic in den letzten Monaten wieder zurückgegangen, trotzdem ist er immer noch höher als vor der Pandemie.
Was bedeutet das für dich: Wir leben in einer Mobile-First-Welt, trotzdem solltest du die Desktop-Version deines Shops nicht komplett vernachlässigen und beide Plattformen bedienen.

E-Commerce Traffic Mobil vs. Desktop

🇩🇪 Deutschland ist drittgrößter E-Commerce-Markt
Deutschland bringt den drittgrößten Anteil an Traffic auf den globalen E-Commerce-Markt. Mit 5,48 % stehen wir dabei hinter Großbritannien (6,12 %) und der unangefochtenen Spitze, den USA, mit 51,42 %. Das ist kein Wunder: Die Rangliste führen die Nationen mit den größten BIPs an.
Was bedeutet das für dich: Der deutsche Markt ist durchaus interessant, auch für Online-Shops aus anderen Ländern. Genauso lohnt es sich, nicht nur den deutschen, sondern auch andere Märkte zu erschließen. Hier liegt noch viel Potenzial.

Länder mit dem größten E-Commerce Traffic

🥇 Der wichtigste E-Commerce-Shop ist Amazon
Amazon steht sowohl in Europa als auch in Nordamerika an Platz 1 der Online-Händler. Auf Platz 2 folgt bei uns der niederländische Shop bol.com und aliexpress.com aus China. In den USA und Kanada folgen ebay.com und walmart.com. Des Weiteren ist vor allem die deutsche Amazon-Seite vielversprechend. Von allen E-Commerce-Seiten hat sie den fünftgrößten Anteil überhaupt und weist zudem die zweitgrößte Wachstumsrate auf.
Was bedeutet das für dich: Die Überlegung, deine Produkte auch über Amazon zu vertreiben, solltest du auf jeden Fall anstellen. Ob du dich dann dazu entscheidest, ist eine andere Frage. Bedenke, dass der Markt auf Amazon enorm umkämpft ist und du nicht automatisch davon profitierst.

Die größten Online-Shops Weltweit

💶 Die meisten Verkäufe kommen über Direct Traffic
Schauen wir uns die verschiedenen Kanäle an, über die Sales generiert werden, ist global gesehen der direkte Traffic am wichtigsten. Auf Platz zwei konkurrieren die Referrals (Verlinkungen aus anderen Quellen) und Search-Traffic. Platz 4 belegen mit minimalem Vorsprung bezahlte Kanäle und auf Platz 5 folgt Social Media.
Was bedeutet das für dich: Da Direct Traffic in den letzten Jahren um rund 5 % zugenommen hat und mittlerweile etwa 45 % des kompletten Traffics ausmacht, ist Brand Awareness für deine Marke enorm wichtig. Daneben solltest du vermehrt auf Partner setzen, da Referrals wichtiger geworden sind. Bezahlter und Social Traffic haben sich in den letzten beiden Jahren kaum verändert. Trotzdem solltest du sie nicht komplett außen vor lassen.

E-Commerce Traffic-Quellen

🔍 Alle Statistiken und weitere Erkenntnisse zum E-Commerce findest du bei Semrush. Dort findest du auch die CTAs, die im E-Commerce am besten funktionieren.

 

 

Advanced

Marketing-Psychologie: Mit kognitiver Dissonanz zum Marketing-Erfolg?

Hast du dir auch vorgenommen, einmal die Woche abends mehr Sport zu machen und hast dich stattdessen wieder auf die Couch fallen lassen? Und eigentlich willst du vegetarisch leben, kannst dir aber ein Bratwürstchen beim Grillabend nicht verkneifen? Dann hast du kognitive Dissonanz erfahren. Ein Prinzip aus der Psychologie, das sich super im Marketing anwenden lässt. Wie? Das zeigen wir dir diese Woche gemeinsam mit Hubspot. Außerdem haben wir unsere Expertin und Trainerin des Persona-Seminars Chrissy Jacker-Hundt nach ihrer Meinung zu dem Thema gefragt.

Was genau ist kognitive Dissonanz?
Kognitive Dissonanz beschreibt ein Gefühl des Unbehagens und der Unruhe, wenn sich zwei Gedanken, Gefühle, Überzeugungen oder Werte eines Menschen widersprechen. Menschen möchten von Natur aus in Harmonie und Einklang leben, weswegen der Drang entsteht, dieses Ungleichgewicht zu reduzieren. Oft gehen kognitive Dissonanzen mit Ansprüchen an sich selbst einher.
Hier ein Beispiel für dich: Du hast dir vorgenommen, für eine bestimmte Zeit keinen Alkohol zu trinken. Beim Besuch des Italieners um die Ecke steht allerdings dein Lieblingswein auf dem Tisch, den du so gerne trinkst. Es entsteht der Konflikt zwischen dem guten Vorsatz und dem Genuss. Um diese Dissonanz zu lösen, sagst du dir entweder selbst, dass Alkohol schlecht für die Gesundheit ist und lässt die Flasche ungeöffnet. Oder du denkst dir „Ein bisschen wird nicht schaden …“ und schenkst dir ein Gläschen ein. Beide Varianten führen zur Auflösung der kognitiven Dissonanz.

In Verbindung mit religiösen oder politischen Überzeugungen sind kognitive Dissonanzen besonders stark. Werbung bezieht sich eher auf alltägliche kognitive Dissonanzen wie die oben genannten Beispiele.

Wie funktionieren kognitive Dissonanzen im Marketing?
Im Marketing entstehen kognitive Dissonanzen, wenn die Entscheidung zum Kauf nicht mit den persönlichen Gefühlen oder Erwartungen deiner Kundschaft in Einklang steht. Dein Ziel als Marketer:in ist es, dieses Ungleichgewicht mithilfe von Marketing aufzulösen und so die Kaufentscheidung deiner Zielgruppe positiv zu beeinflussen.

Dazu musst du dir zunächst über dein Produkt und deine Zielgruppe klarwerden: Welche innerlichen Konflikte könnten Konsument:innen beim Kauf deines Produktes haben? Anschließend geht es darum, Maßnahmen zu entwickeln, die den negativen Gefühlen entgegenwirken:

Foto Chrissy Jacker-Hundt

Chrissy Jacker-Hundt

Chrissy Jacker-Hundt: „Die Kunst im Marketing ist es, seiner Zielgruppe einen Schritt voraus zu sein und in der Ansprache auf Ihre Bedürfnisse einzugehen – das beinhaltet vor allem auch, bei kognitiven Dissonanzen vorweg zu greifen. Im Marketing sprechen wir auch häufig über sog. Pains und Gains. Wichtig ist es, die Pains und Gains seiner Zielgruppe zu kennen und Pains zu entkräften und Gains hervorzuheben.
Wir wollen es unseren Konsument:innen so einfach wie möglich machen und Ängste (ihre subjektiv erlebten Risiken) nehmen.
Informationen/Fakten, Emotionen und eine Bildsprache (z.B. Abbildungen mit Menschen, die eurer Zielgruppen-Persona entsprechen) mit der sich eure Zielgruppe identifizieren kann, sind hier super Maßnahmen, um auf sie einzugehen.“

🔍 Alles Wissenswerte zur kognitiven Dissonanz findest du bei Hubspot.

 

 

 

Tool-Tipp

🔧 Neues aus der Tool-Kiste:
Frei wählbare Ortsangaben mit dem SEO-Tool von Siteway

Local-Online-Marketer:innen aufgepasst! Heute haben wir ein SEO-Tool von Siteway für dich, mit dem du die Suchergebnisse an verschiedenen Orten feststellen kannst. Das Tool überschreibt die automatisierte Ortserkennung von Google und es ist eine frei wählbare Ortsangabe möglich. Was bedeutet das? Du kannst dir bequem die Suchergebnisse in anderen Postleitzahlgebieten, Städten, Regionen, Sprachen und Ländern darstellen lassen, auch wenn du dich an einem ganz anderen Standort aufhältst.

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