Alle 121Watt BJÖRN DARKO Christian B. Schmidt Christian Kunz Christiane Winter g123XzKeF9cFzc3AcId58cc8IIO2 Google Jens Fauldraht Markus Hövener Saša Ebach Search Engine Journal SEODATE WMR.FM

02.11.2021 121Watt

Podcast: Digital Marketing Weekly NOV I 2021

Digital Marketing Weekly NOV I 2021

Podacst anhören

Diese Woche zeigen wir dir in den 121STUNDEN, wie sich Gendern auf dein Ranking bei Google auswirkt, und was die Social Media Trends für 2022 sind. Wir erklären dir 5 typische Fehler in Google Analytics und wie du sie beheben kannst. Außerdem lernst du, wie du deine erste Pinterest Ad aufsetzt, und wie du deinen Schreibstil verbessern kannst. Zu guter Letzt erfährst du, was du beachten musst, wenn du Local Online Marketing betreiben möchtest

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Special Edition zum Gendern im SEO mit Kira Melzer

121STUNDENtalk Special Edition 🤓 🔍! In dieser Spezial-Folge sprechen wir mit SEO- und Content-Expertin Kira Melzer über die Auswirkungen von Gendern auf deine Suchmaschinenoptimierung. Dabei schauen wir uns an, wie Google gegenderte Ausdrücke versteht. Wir klären die Frage, was passiert, wenn du in den Meta Daten wie Title Link, Description oder auch in Überschriften genderst. Außerdem gehen wir auf die Sichtweise der Nutzerinnen und Nutzer deiner Website ein. Wir erklären dir, welche Auswirkungen es haben kann, wenn du in deinem Content gegenderte Begriffe verwendest.

Schalt ein! Während des Talks versorgt Kira dich immer wieder mit wertvollen Tipps zum Gendern. Übrigens, wir können noch mehr als nur SEO! Für alle wichtigen Tipps, Tricks und Trends im Online Marketing folge der 121WATT bei YouTubeFacebookLinkedInInstagram und Twitter. Oder abonniere unseren Podcast bei SpotifyDeezer und Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich!

 

Advanced

SEO: Diese Auswirkungen hat Gendern auf dein Ranking

Die Diskussion um gendergerechte Sprache ist immer noch nicht vom Tisch. In nahezu jedem gesellschaftlichen Bereich stellen wir uns die Frage: Gendern – ja oder nein? Wir von der 121WATT finden, das generische Maskulinum gehört der Vergangenheit an und eine gendergerechte Sprache hat definitiv seine Daseinsberechtigung. Aber wie sieht Google das? Wie werden gegenderte Begriffe von der Suchmaschine interpretiert? Haben sie Einfluss auf dein Ranking? Diese Fragen werden in einem Artikel von get:traction beantwortet, den wir euch heute vorstellen wollen.

Gendern in Title Link, Description und Überschriften
Was passiert, wenn ich Begriffe in meinen Title Links, Descriptions und Überschriften genderübergreifend darstelle? Um diese Frage zu klären, hat sich die Autorin Kira mit der Natural Language API von Google befasst. Darüber findest du heraus, wie Google Sprache versteht und einzelne Anfragen verarbeitet. Als Beispiel zeigen wir dir, wie Google verschiedene Gender-Variationen am Beispiel von “Verkäuferin und Verkäufer” verarbeitet. In der folgenden Grafik findest du die Ergebnisse:

Gendern mit Googles Natural Language API

Der Grafik kannst du entnehmen, dass die API bei keiner Variante in der Lage ist, zu erkennen, dass es sich sowohl um die männliche als auch die weibliche Form handelt, geschweige denn um einen genderneutralen Ausdruck. Geht es um Title Links, Descriptions und Überschriften, solltest du dir überlegen, zu welchem Keyword du tatsächlich ranken willst. Verkäufer oder Verkäuferin? Auch wenn du mit deiner Website alle Menschen ansprechen möchtest, ist es für dein Ranking besser, dich für eines der beiden grammatikalischen Geschlechter zu entscheiden. Ansonsten läufst du Gefahr, dass Google dein Keyword nicht erkennt und sich dein Ranking verschlechtert. Entscheidest du dich für eine gegenderte Variante, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit für den maskulinen Suchbegriff ranken. Möchtest du explizit die weibliche Zielgruppe ansprechen, musst du im Title Link, in der Description und in den Überschriften die weibliche Form verwenden. Wähle außerdem den Singular, da die API den Plural nicht eindeutig erkennt.

Obwohl wir Gendern für eine wichtige und gute Sache halten, ist das noch nicht in den Suchanfragen angekommen. Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich Google weiterentwickelt. Auch für die Personen, die Suchanfragen stellen, scheint Gendering keine oder nur eine geringe Rolle zu spielen. Schaust du dir Daten aus Google Trends an, erkennst du, dass vornehmlich immer noch nach der männlichen Version eines Wortes gesucht wird. Das gilt für Schauspieler:innen genauso wie für Lehrer:innen oder Maler:innen.

Google Trends: Schauspieler vs. Schauspielerin

Google Trends: Leher vs. Lehrerin

Google Trends: Maler vs. Malerin
Was bedeutet das für meine Website-Inhalte?
Wichtig: Dass nur die männliche Form erkannt wird, gilt ausschließlich in den Suchanfragen. In Texten auf deiner Website (etwa Blogartikel) kannst du natürlich gendern, ohne dass es dein Ranking negativ beeinflusst. Ob du dabei Bindestrich, Slash, Doppelpunkt oder Binnen-I verwendest, bleibt dir überlassen. Auch das Verwenden beider grammatikalischer Geschlechter (z. B. Ärztinnen und Ärzte) ist kein Problem. Google sieht das nicht als Keyword Stuffing an. Wähle die Form des Genderns, mit der du dich am wohlsten fühlst und welche deinen Nutzer:innen die beste Lesbarkeit bietet. Bedenke aber, dass du mit einer gegenderten Website vermutlich trotzdem für die maskuline Variante ranken wirst.

🔍 Wir empfehlen dir, unbedingt bei get:traction vorbeizuschauen. Dort findest du nicht nur einen umfassenden Leitfaden zum Gendern im SEO, sondern auch einen Überblick über die verschiedenen Formen des Genderns, insbesondere ihre Vor- und Nachteile.

 

Beginner

Social Media: Die Trends für 2022

Du willst nächstes Jahr so richtig mit Social Media durchstarten? Du willst wissen, was deine Nutzer:innen in 2022 erwarten? Was geht steil und was floppt? Das alles erfährst du im brandneuen Social Media Trends Bericht von Hubspot.

🎵 Die TikTok-Revolution
TikTok ist im vergangenen Jahr zu einer der größten Social-Media-Plattformen gewachsen. Die App wurde weltweit über drei Milliarden Mal heruntergeladen – eine Zahl, die bisher nur Facebook erreicht hat. Mit Kurzvideos hat TikTok die Funktionsweise von Social Media auf den Kopf gestellt: Content Creator rücken in den Mittelpunkt und User Generated Content (UGC) wird zu dem Content-Format für 2022.
Nicht zuletzt zeigt sich der enorme Erfolg von TikTok daran, dass die meisten, großen Social-Media-Plattformen mit ähnlichen Formaten nachziehen: Instagram Reels und Facebook Reels, YouTube Shorts oder Snapchat Spotlight. Und falls du immer noch denkst, dass TikTok eine Plattform für tanzende Kinder ist: Den größten Umsatz machte TikTok im Sommer 2021 mit den 25- bis 36-Jährigen.

🍪 Cookies auf dem Rückzug
Bis 2023 will Google Cookie-Tracking komplett einstellen. Marketer:innen stellt das vor eine große Herausforderung, zumal Alternativen, wie die FloC-Methode (zumindest in Europa), nicht rechtens sind. Eine neue Werbestrategie muss her! Social-Media-Plattformen entpuppen sich hierbei als wahre Daten-Fundgrube. Jeder Klick, jeder Login, jeder Download wird hier getrackt und liefert dir Informationen über deine Zielgruppe. In 2022 wird es noch mehr um Daten und Consumer Insights gehen. Für dich bedeutet das: Der Fokus rückt vom Website-Tracking hin zu Zielgruppen-Daten.

🌐 Omnichannel-Engagement
Viele Nutzer:innen werden in 2022 nicht nur auf einer, sondern auf verschiedenen Plattformen präsent sein. Für dich als Werbetreibende:r wird es deswegen umso wichtiger Social Media Monitoring (auch Social Listening) zu betreiben. Social Media Monitoring bedeutet, zu beobachten, was in den sozialen Medien passiert. So erfährst du immer, wann und wo über deine Marke gesprochen wird. So kannst du Hotspots identifizieren und schnell eingreifen, wenn deine Marke im Netz auftaucht. Du kannst etwa dort zusätzliche Werbung schalten, wo deine Marke besonders oft erwähnt wird. Auch erkennst du frühzeitig, ob sich ein Shitstorm anbahnt, und kannst diesem gezielt den Wind aus den Segeln nehmen.

🧚🏼 Influencer-Marketing
Wusstest du, dass etwa die Hälfte aller Menschen beim Kauf eines Produktes auf die Empfehlungen von Influencer:innen vertrauen? Genau aus diesem Grund solltest du Influencer-Marketing in deine Social-Media-Strategie 2022 einbeziehen. Das gilt übrigens nicht nur für sexy Endverbraucher-Produkte, die sich auf Social Media schön in Szene setzen lassen. Auch als B2B-Händler:in mit weniger attraktiven Produkten kannst du Influencer:innen engagieren. Voraussetzung ist, dass du mögliche Kooperationspartner:innen vorher gut prüfst und sie eine Zielgruppe ansprechen, die an deinem Produkt interessiert sein könnte.

👥 Corporate Social Responsibility
Corporate Social Responsibility (CSR) bedeutet übersetzt “gesellschaftliche Unternehmensverantwortung” – ein umständlicher, aber in seiner Bedeutung umso wichtiger Begriff. Gesellschaftliche Themen spielen in sozialen Medien seit Jahren eine immer wichtigere Rolle. Die Relevanz wird 2022 noch weiter ansteigen. Was bedeutet das konkret für dich als Unternehmen? Konzentriere dich in den sozialen Medien nicht nur auf stumpfe Werbung. Genauso wichtig ist es, sich zu diversen Themen öffentlich zu positionieren und Stellung zu beziehen, vor allem zu Nachhaltigkeit, Diversität, soziale Gerechtigkeit oder psychische Gesundheit. Der Clou: Es reicht nicht, ein bis zwei Posts auf Social Media über ein Thema abzusetzen. Deine Kundschaft will spüren, dass du die Werte, die du dort vertrittst, auch lebst. Sie müssen fest in deinem Unternehmen verankert sein. Welche Themen deine Community interessiert, erfährst du, wenn du genau hinsiehst und zuhörst.
Entwickle außerdem einen Plan für den Fall, dass die Kommunikation aus dem Ruder läuft. Es ist wichtig, sich gesellschaftlich und politisch zu positionieren. Genau dieser Diskurs birgt aber auch Risiken, beispielsweise durch Missverständnisse durch falsche Ausdrucksweisen.

🔍 Alle Trends findest du im Report von HubSpot. Falls du lieber die Kurzversion möchtest, lies dir die Zusammenfassung beim Contentmanager durch.

 

Beginner

Google Analytics: 5 Stolperfallen und wie du sie vermeidest

Ein gängiger Spruch im Online-Marketing lautet „Content is King“. Wenn deine Inhalte der König sind, sind Daten der Kaiser. Denn ohne Daten läuft im Marketing nichts. Ein beliebtes Tool, um die eigenen Marketingmaßnahmen in Zahlen zu fassen, ist Google Analytics. Damit kannst du auf einfache Weise deine Performance ermitteln, auswerten und verbessern. Es gibt aber durchaus Hürden, die du nicht auf den ersten Blick erkennst. Unter Umständen laufen deine Daten falsch ein, und du bemerkst es nicht. Bei Projecter findest du diese Woche die häufigsten Stolperfallen in Google Analytics, wie du sie erkennst und was du tun kannst, wenn du gestolpert bist.

1. Interner Traffic
Wenn du dein Team nicht vom Tracking ausschließt, hinterlassen auch sie Daten in Analytics. Das kann zu einem Problem werden, da sich Mitarbeiter:innen unter Umständen den ganzen Tag auf der Website befinden. Je nachdem, wie viel Traffic du auf deiner Seite hast, werden die Daten so mehr oder weniger stark verfälscht. Um interne Personen vom Tracking auszuschließen, kannst du einen Filter basierend auf der IP-Adresse deines Unternehmens erstellen. Beachte dabei, dass Google standardmäßig die letzten acht Stellen der IP-Adresse abschneidet, um Anonymität zu wahren. Aus diesem Grund musst du beim IP-Filter den Operator beginnt mit und dann deine IP-Adresse ohne die letzten acht Ziffern angeben. So schließt du alle IP-Adressen aus, die mit diesen Ziffern beginnen.

❗️Achtung: Gibst du die komplette IP-Adresse an, funktioniert die Blockierung nicht.

2. URL-Suchparameter
Manchmal verstecken sich Suchparameter in deinen URLs. Diese führen dazu, dass viele Versionen einer einzelnen Seite existieren, die keinerlei Mehrwert bieten. Im schlimmsten Fall sieht Google diese Seiten sogar als Duplicate Content an, was sich negativ auf dein SEO-Ranking auswirkt. Um deine URLs zu überprüfen, rufst du den Seitenbericht unter Verhalten > Websitecontent > alle Seiten auf. Dort filterst du mit einem erweiterten Filter nach „?“.

Google Analytics: URL-Suchparameter in Berichten identifizieren

Erkennst du im gefilterten Bericht Parameter, die keinen Mehrwert liefern, solltest du diese ausschließen. Filtere im Seitenbericht alle Suchparameter heraus. Dann entfernst du sie in der entsprechenden Datenansicht über das Feld URL-Suchparameter ausschließen.

3. UTM-Tagging vereinheitlichen
Der Bericht Quelle/Medium ist wichtig, um zu erkennen, von welchen Quellen Nutzer:innen auf deine Seite kommen. Werden die Zugriffe falsch zugeordnet, bekommst du einen falschen Eindruck von den Ursprungsquellen deiner User:innen. Das wäre fatal, denn aufgrund dieses Berichts kannst du Entscheidungen bezüglich deines Budgets treffen.
Beispiel: Aufgrund falsch vertaggter Links sagt der Bericht, dass der Großteil deiner Besucher:innen über bezahlte Suchanzeigen komme. Tatsächlich landen die meisten jedoch über die organische Suche auf deiner Seite. Das kann zur Folge haben, dass du unnötig viel Geld für Google Ads ausgibst, weil es so scheint, als generiertest du mit Google Ads den meisten Traffic.
Für die Zuordnung der Quellen ist ein einheitliches UTM-Tagging wichtig. In Google Analytics gibt es einige Standard-Channels, die du auswählen kannst, zum Beispiel Direct, Organic Search, Paid Search oder Display. Eine Liste mit allen Standard-Kanälen findest du direkt bei Google.
Möchtest du zusätzlich eigene UTM-Parameter erstellen, müssen diese dem Muster von Google Analytics entsprechen. Das bedeutet für dich: Wähle englische Begriffe und nutze ausschließlich Kleinschreibung.
Lege eine Strategie fest, bevor du deine URLs mit Parametern versiehst und setze diese konsequent durch. Nur so kannst du sicherstellen, dass alle Nutzer:innen, die von derselben Quelle kommen, auch dieser zugeordnet werden. Du solltest außerdem wissen, dass utm_source, utm_medium und utm_campaign verbindlich sind. Die Parameter utm_term und utm_content sind optional. Beim Vertaggen deiner Links mit UTM-Parametern hilft dir der Google Analytics Campaign URL Builder.

🔍 Weitere Google Analytics-Stolperfallen findest du bei Projecter.

 

Beginner

Pinterest Ads: So legst du los

Du möchtest dein Werbebudget künftig noch breiter streuen? Pinterest Ads können dir dabei helfen. Pinterest ist vielmehr eine Suchmaschine für Bilder als eine Social-Media-Plattform. Gemeinsam mit dem Social Media Examiner erfährst du heute, was dir Pinterest bietet und wir zeigen dir, wie du deine erste Pinterest-Anzeige erstellst.

Warum du auf Pinterest Ads setzen solltest
Pinterest wird zwar durchaus als ein weiterer Social-Media-Kanal gesehen, jedoch haben Nutzer:innen oftmals eine andere Intention. Sie sammeln auf Pinterest für sie wichtige Pins auf Online-Pinnwänden, damit sie sie nicht vergessen. Das ist sehr praktisch. Pinterest wird aus diesem Grund besonders als Suchmaschine für Bilder und Grafiken verwendet und weniger als soziales Netzwerk.
Ein Beispiel: Wenn du auf der Suche nach der optimalen Umsetzung für deine Gartengestaltung bist, dann lässt du dich bei Pinterest inspirieren. Du suchst Inspirationen für die Bepflanzung deines Gartens und passende Outdoormöbel. Du überlegst vielleicht, wie sich ein Schwimmteich integrieren lässt.

Pinterest-Suche nach 'Gartenmöbeln'

So setzt du deine erste Anzeige auf

  1. Starte mit dem Anzeigenformat
    Bevor du deine Anzeige schaltest, solltest du dir Gedanken machen, welcher Anzeigentyp und welches Format am besten passen.
    Consideration-Ads (ehemals: Traffic Ads), verfolgen das Ziel, Traffic auf deine Landingpage oder ein Angebot zu ziehen. Personen, die beispielsweise nach Gartengestaltung suchen, können auch Anzeigen zum Thema Outdoormöbel erhalten.
    Conversion-Ads sollen ebenfalls qualifizierten Traffic auf deine Landingpage oder dein Angebot lenken. Allerdings werden diese Anzeigen nur Personen ausgespielt, die ein tieferes Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleitung äußern. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zielgruppe kauft, also konvertiert, höher ist.
    Shopping-Anzeigen sind Ads, die darauf optimiert sind, Personen anzusprechen, die ein konkretes Kaufinteresse haben. Aktuell sind es die einzigen Anzeigen bei Pinterest, die keine Videos als Creatives zulassen.
    Pinterest: Sjoppinanzeigen zum Thema Gartengestaltung
  2. Beginne mit dem Targeting
    Um deine Besucher:innen bei Pinterest bestmöglich zu verfolgen, hilft der Tracking-Code von Pinterest, den du auf deiner Website einbetten kannst.
    ❗ Achtung: Beachte den Datenschutz. Deine Nutzer:innen müssen zuerst dem Tracking zustimmen. Nimm das Tracking unbedingt in die Datenschutzerklärung auf. Der Tracking-Code wird oft bei routinemäßigen Website-Aktualisierungen entfernt. Achte darauf, dass du nicht aus Versehen den Tracking-Code löschst, wenn du deine Website aktualisierst.
  3. Gestalte dein Anzeigen-Creative
    In diesem Schritt entscheidest du, welches Creative du nutzen möchtest. Wie auch bei anderen Werbeanzeigen lernst du durch eigene Erfahrung am besten, welches Creative für deine Produkte gut performt und kannst so deine Entscheidung treffen. Pinterest-Videoanzeigen sind nicht auf eine Sekundenanzahl begrenzt, wobei ein kurzer Clip bis zu 15 Sekunden ideal ist.
    💡Merke: Wie auch bei Facebook und Instagram nutzen deine Nutzer:innen Pinterest oft ohne Ton, sodass du in deinen Creatives unbedingt Untertitel einbinden solltest. Auch wenn deine Nutzer:innen den Ton angeschaltet haben, so stellt Pinterest diesen automatisch auf stumm. Das heißt, dass die Person selbst auf das Video klicken muss, um den Ton zu aktivieren. Wenn du bei Pinterest noch ganz am Anfang stehst, dann ist es hilfreich, wenn du zuerst organische Kampagnen erstellst, bevor du dich mit den bezahlten Anzeigen beschäftigst. Im Vergleich zu den Bildanzeigen sind Videoanzeigen teuer. Hierbei ist der Pinterest Ads Manager dein Startpunkt, wenn du deine organischen Pins in Anzeigen umwandeln möchtest. Und bei allem, was du erstellst, beachte immer Mobile First. Text- und Bildgestaltung sollten sich auf jedem mobilen Endgerät einwandfrei darstellen.

👍 Pro-Tipp: Testen, testen, testen. Es ist wichtig, dass du dein Anzeigendesign, die Überschrift und die Beschreibung testest und hierbei Pinterest Analytics nutzt. So kannst du dein Anzeigenbudget bestmöglich ausschöpfen und für dich den größten Output erzielen.

🔍 Du möchtest jetzt selbst aktiv werden? Weiterführende Informationen sowie entsprechende Screenshots findest du im Artikel von Social Media Examiner.

 

Beginner

Content Marketing: 7 praktische Tipps für deine Textgestaltung

E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Co. verfassen wir täglich im Handumdrehen, ohne davor zurückzuschrecken. Warum fällt es uns oft schwerer, Blogartikel oder Website-Content zu erstellen? Ist es die große Leserschaft, die uns zurückhält oder das begrenzte Know-how? Wir haben uns bei Semrush für dich schlau gemacht und möchten dir heute praktische Tipps an die Hand geben, damit deine Texte noch besser performen.

Diese Empfehlungen können deine Textgestaltung verbessern:

  1. Lese regelmäßig und informiere dich umfassend
    Dein Schreibprozess startet beim Lesen. Nutze daher jede Möglichkeit, mehr zu lesen und lerne verschiedene Schreibstile kennen. Außerdem lernst du so Ansätze kennen, Texte zu strukturieren, und entwickelst ein umfassendes Gefühl für Sprache. Achte auch darauf, dass du dich regelmäßig mit Content deiner Mitbewerber:innen beschäftigst. Analysiere Inhalte anderer Unternehmen, um ein gutes Verständnis für Texte zu entwickeln und dieses in deine eigenen Textproduktionen einfließen zu lassen.
  2. Schreibe täglich
    💻 Übung macht den Meister – so auch beim Schreiben. Für Blogartikel gilt: Schreibe so regelmäßig wie möglich, aber nur so viel wie nötig. Deine Blogartikel verbesserst du, indem du deine Schreibfertigkeiten ausbaust. Schreibe zunächst kurze Texte und erhöhe Schritt für Schritt deren Umfang.
  3. Strukturiere deine Texte
    Du bist sprachlich ein Profi. Deine Texte sollten dennoch die nötige Struktur umfassen, damit du Botschaften klar vermitteln kannst. Ordne deinen Inhalt logisch und stringent. Baue jeden Text wie ein Haus auf. Du startest mit der Einleitung, dem Fundament des Hauses. Hier lieferst du die Gründe für deinen Artikel und gibst deinen Leser:innen Anreize weiterzulesen. Jeder Satz sollte eine erkennbare Legitimation haben. Abschweifungen solltest du vermeiden. In deiner Schlussfolgerung fasst du die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen. Das ist dann das Dach deines Hauses.
  4. Verwende Templates und Styleguide für einen einheitlichen Look
    💡 Damit der Content deines Unternehmens in einem einheitlichen Look erstrahlt, ist es wichtig, dass du einen Styleguide definierst. Darin legst du zu nutzende Schriftarten und Schriftfarben – entsprechend der Corporate Identity –, Slogans und Logos fest. Das sind die Grundregeln für deine Contenterstellung. Du möchtest selbst aktiv werden? Hier findest du Blog-Post Templates und ein kostenfreies E-Book-Template.
  5. Recherchiere Keywords
    Deine Texte sollen bei deinen Leser:innen punkten. Informiere dich vorab, nach welchen Suchbegriffen deine Audienz sucht. Wenn du eine Keyword-Recherche durchführst, lernst du die Intentionen deiner Leser:innen besser kennen. Eine Themenrecherche lässt dich beliebte Fragen und Themen identifizieren, die mit deinen primären Keywords zu tun haben. Nimm dir bereits bei der Keyword-Recherche Zeit, um deine Nutzer:innen mit wertvollen Informationen zu versorgen, die zu ihrer Suchabsicht passen (Relevanz).
  6. Nutze SEO-Checklisten
    Mithilfe von SEO-Checklisten kannst du Texte für deine Leser:innen optimieren und kannst dich an allen wichtigen Punkten orientieren. Gelingt es dir, zum User Intent deiner Leser:innen passende Keywords zu recherchieren sowie einen anziehenden Titel und eine ansprechende Beschreibung zu verfassen, dann bist du auf dem richtigen Weg. Aber langsam: Neben diesen wichtigen Elementen musst du das richtige Format auswählen, auch visuellen Content einbauen und für eine gute Lesbarkeit deines Artikels sorgen. Es gibt eine Menge zu beachten, um deine Texte sowohl für deine Leser:innen als auch für die Suchmaschinen zu optimieren.
  7. Berücksichtige Skimmer – Leser, die nur flüchtig überfliegen
    Höher, schneller, weiter – so geht es sogar vielen Leser:innen. Das Ziel: Möglichst viele Informationen in möglichst geringer Zeit erfassen. Deine Aufgabe als Content-Ersteller:in ist es, dass du Nutzer:innen motivierst, alles zu lesen. Dein Text wird lesbarer, wenn du ihn in Abschnitte gliederst und klare Zeichenüberschriften verwendest. Zudem solltest du sprechende Überschriften nutzen, damit die Erwartungen an den Text deutlich sind, ohne zu viel vorab preiszugeben.

Tipps für die Erstellung von Texten

📎 Das waren 7 von 16 Tipps. Möchtest du noch mehr erfahren, mit welchen Techniken deine Texte besser performen? Weitere Informationen findest du in dem Artikel von Semrush.

 

Advanced

Local Online Marketing: Das solltest du beachten

Auf den ersten Blick erscheint Local Online Marketing einfach für Unternehmen, da sich die Aktivitäten nur auf ein begrenztes Gebiet beziehen.
❗Achtung: Genau das ist die große Herausforderung. Lokale Unternehmen stehen stets vor der Hürde, die passende Zielgruppe zu adressieren, die einerseits spezifisch, andererseits groß genug ist. Wir haben für dich den neuen Blogartikel von Semrush studiert und zeigen dir heute, du Local Online Marketing umsetzen und damit durchstarten kannst.

📌 Diese Tipps solltest du kennen, um im Local Online Marketing aktiv zu sein:

  1. Vervollständige deinen Google My Business-Eintrag
    Achte darauf, dass deine Einträge bei Google My Business umfassend und vollständig sind. Hierzu gehören unter anderem Kontaktinformationen, Öffnungszeiten deines Unternehmens, aussagekräftige Bilder und Rezensionen.
  2. Kampagnentyp Lokale Kampagnen nutzen
    Der Google Ads-Kampagnentyp Lokale Kampagnen fokussiert sich darauf – wie der Name verrät –, lokale Conversions zu steigern. Die Kampagnen sind stärker automatisiert als reguläre Suchkampagnen. Für dich kann es von Vorteil sein, diese parallel zu einer klassischen Suchkampagne durchzuführen.
  3. Setze Local Inventory Ads auf
    Lokale Händler erhalten von Google die Möglichkeit, Local Inventory Ads zu schalten. Diese sind sehr ähnlich mit Shopping-Anzeigen, da sie ebenfalls im oberen Bereich der SERP (Search Engine Result Pages) und neben klassischen Shopping-Ads platziert sind.
    Wichtig: Local Inventory Ads eignen sich, um deinen Produktbestand abzubilden. So können deine Kundinnen und Kunden sehen, welche Produkte aktuell vor Ort im Shop verfügbar sind. Local Inventory Ads kann Kundinnen und Kunden dazu ermutigen, direkt vor Ort shoppen zu gehen.
  4. Profitiere von Google Display- und Remarketing-Kampagnen
    Möchtest du deine Markenbekanntheit in deiner Region nach vorne bringen? Dann profitiere durch Google Display- und Remarketing-Kampagnen. Du kannst deine lokale Zielgruppe festlegen, demografische Daten bestimmen sowie Remarketing-Listen und marktinterne Zielgruppen nutzen, um die Zielgruppe mit deiner Anzeige zu erreichen.
  5. Schalte Paid Social-Kampagnen
    Ähnlich der Google Display- und Remarketing-Kampagnen können dir Anzeigen auf den unterschiedlichen Social-Media-Plattformen – wie Facebook, Instagram oder LinkedIn – helfen, dein Unternehmen lokal zu vermarkten und gezielt auf deinen Standort aufmerksam zu machen. Mache dir Gedanken über deinen Zielmarkt: Wo erreichst du deine Nutzer:innen? Beschäftige dich außerdem mit den Fragestellungen, warum deine Kundinnen und Kunden zu dir kommen und was sie erwarten.
  6. Starte mit Local SEO
    Damit du bei den lokalen Suchanfragen weit oben erscheinst, musst du deinen lokalen SEO-Auftritt pflegen. Wenn deine Filiale beispielsweise nicht sehr zentral in der Innenstadt liegt, kann dir Local SEO dabei helfen, auch in einer entfernteren Nebenstraße wahrgenommen zu werden.

✅ Checkliste: Beachte diese Local SEO Rankingfaktoren:

 

🔍 Weiterführende Informationen findest du in dem aktuellen Blogartikel von Semrush.

 

Tool-Tipp

🔧 Neues aus der Tool-Kiste:
Videoanimation mit Powtoon

Heute möchten wir dir ein Tool vorstellen, mit dem du im Handumdrehen animierte Präsentationen und Videos erstellen kannst, ganz ohne Techie- oder Design-Skills. Powtoon bietet dir Animationen, Vorlagen, Videohintergründe und Soundtracks, sodass du deinen visuellen Content einfach und unterhaltsam darstellen kannst. Pro-Tipp: Auch Erklärvideos gelingen dir damit in Zukunft besonders leicht. Die kostenlose Version enthält ein Wasserzeichen, deine Videos dürfen hier maximal drei Minuten lang sein. Nutzt du das Webtool häufiger, legen wir dir die kostenpflichtigen Pakete nahe, mit vielen weiteren Funktionen und ohne Powtoon-Watermark.

Die letzten 10 Podasts von 121Watt

Alle Podcasts auflisten